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03.12.2018

HALBZEIT IM
BLACK FOREST

Der „Digital Black Forest“ zieht ein erstes Resümee. Das Projekt, das infrastrukturelle Nachteile des ländlichen Raumes mit den Möglichkeiten der Digitalisierung auszugleichen versucht, bittet die Bürger in den Landkreisen Calw und Freudenstadt nun um kreative Ideen.
Das Projekt „Digital Black Forest“ will nun die Bürger in die Digitalisierungsbestrebungen miteinbeziehen. In der ersten Phase des Projekts geht es darum, die Bedürfnisse der Menschen, die in ländlichen Regionen leben, zu verstehen. Aus diesen Bedürfnissen können dann im nächsten Schritt Maßnahmen abgeleitet werden, die vermeintliche Probleme oder Herausforderungen lösen, so Projektleiter Matthias Proske, Verbandsdirektor des Regionalverbands Nordschwarzwald. 
 
Aus diesem Grund hat das Projekt vier „Bürger-Workshops“ ins Leben gerufen. 
„Nicht die Lösungen, die von Menschen an Schreibtischen entwickelt werden, sind die Besten, sondern diejenigen, die von Menschen entwickelt werden, die die Technik nachher auch nutzen“, unterstreicht Proske die Wichtigkeit der aktiven Beteiligung. 
 
In den Workshops werden Verbesserungsvorschläge in den Bereichen Grundversorgung, Mobilität, Work-Life-Balance und ärztliche Nahversorgung erarbeitet. Die erste Projektphase wird vom Land mit 45.000 Euro bezuschusst und mündet direkt in Projektideen, die im zweiten Teil des Projekts umgesetzt werden.