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Das Filialnetz der Geldinstitute wird zunehmend löchriger. Ein Grund: Immer mehr Finanzgeschäfte werden online abgewickelt, wie eine Untersuchung zeigt.

Früher war alles anders. Da ging man regelmäßig zur Bank, um am Schalter Geld abzuheben, eine Überweisung zu tätigen und mit dem Mitarbeiter noch ein Schwätzchen zu halten. Diese Zeiten sind längst vorbei. Heute spuckt ein Automat die Scheine aus, Rechnungen werden online bezahlt. Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Treiber der Entwicklung, die zu einem Filialsterben auf dem deutschen Bankenmarkt führt – zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Universität Siegen. Innovative Technologien, neue Wettbewerber und veränderte Kundenwünsche erzeugen demnach einen Anpassungsdruck, der weg vom Filialnetz und hin zu mehr Onlineangeboten führt. Hinzu kommen Kostendruck und der Abbau von Überkapazitäten, zum Beispiel in Regionen mit starkem Bevölkerungsrückgang. Alleine in den Jahren 2014 und 2015 haben die Geldinstitute insgesamt 2200 Standorte aufgegeben, seit der Jahrtausendwende wurde rund ein Viertel der Zweigstellen geschlossen.


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Früher war alles anders. Da ging man regelmäßig zur Bank, um am Schalter Geld abzuheben, eine Überweisung zu tätigen und mit dem Mitarbeiter noch ein Schwätzchen zu halten. Diese Zeiten sind längst vorbei. Heute spuckt ein Automat die Scheine aus, Rechnungen werden online bezahlt. Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Treiber der Entwicklung, die zu einem Filialsterben auf dem deutschen Bankenmarkt führt – zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Universität Siegen. Innovative Technologien, neue Wettbewerber und veränderte Kundenwünsche erzeugen demnach einen Anpassungsdruck, der weg vom Filialnetz und hin zu mehr Onlineangeboten führt. Hinzu kommen Kostendruck und der Abbau von Überkapazitäten, zum Beispiel in Regionen mit starkem Bevölkerungsrückgang. Alleine in den Jahren 2014 und 2015 haben die Geldinstitute insgesamt 2200 Standorte aufgegeben, seit der Jahrtausendwende wurde rund ein Viertel der Zweigstellen geschlossen.


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