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Viele Einzelhändler klagen über die wachsende Online-Konkurrenz – aber scheuen sich noch, ihren bewährten Verkaufsweg zu erweitern. Eine Studie zeigt, dass der deutsche Einzelhandel sein klassisches Geschäftsmodell überdenken muss. Sonst besteht die Gefahr, dass er noch mehr Kunden an das Internet verliert.

Verbraucher ändern ihre Einkaufsgewohnheiten und nutzen zunehmend die digitalen Möglichkeiten. Der Einzelhandel ist angesichts dieser Entwicklung sensibilisiert, aber bislang nur in begrenztem Umfang aktiv geworden, wie eine Untersuchung von ibi research an der Universität Regensburg in Zusammenarbeit mit 41 Industrie- und Handelskammern sowie dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag zeigt. Die Region Südlicher Oberrhein hat sich an der deutschlandweiten Befragung beteiligt. Ein Umdenken ist jedoch erkennbar: Verkaufen heute 54 Prozent der Händler ihre Produkte ausschließlich stationär, wollen 37 Prozent davon in fünf Jahren auch im Online-Vertrieb aktiv sein. Etliche rechnen mittelfristig mit einem Rückgang der im Ladengeschäft erwirtschafteten Umsatzanteile zugunsten des Vertriebskanals Online-Shop. Über ein ausgewiesenes Budget für Investitionen in die Digitalisierung verfügen im Moment aber die wenigsten. Befragt nach den größten Konkurrenten sprechen die teilnehmenden Einzelhändler mit Abstand von den globalen Marktplätzen wie Amazon, eBay & Co. Trotz aller Befürchtungen sehen die meisten Anbieter den stationären Einzelhandel weiterhin als den wichtigsten Einkaufskanal.


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Verbraucher ändern ihre Einkaufsgewohnheiten und nutzen zunehmend die digitalen Möglichkeiten. Der Einzelhandel ist angesichts dieser Entwicklung sensibilisiert, aber bislang nur in begrenztem Umfang aktiv geworden, wie eine Untersuchung von ibi research an der Universität Regensburg in Zusammenarbeit mit 41 Industrie- und Handelskammern sowie dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag zeigt. Die Region Südlicher Oberrhein hat sich an der deutschlandweiten Befragung beteiligt. Ein Umdenken ist jedoch erkennbar: Verkaufen heute 54 Prozent der Händler ihre Produkte ausschließlich stationär, wollen 37 Prozent davon in fünf Jahren auch im Online-Vertrieb aktiv sein. Etliche rechnen mittelfristig mit einem Rückgang der im Ladengeschäft erwirtschafteten Umsatzanteile zugunsten des Vertriebskanals Online-Shop. Über ein ausgewiesenes Budget für Investitionen in die Digitalisierung verfügen im Moment aber die wenigsten. Befragt nach den größten Konkurrenten sprechen die teilnehmenden Einzelhändler mit Abstand von den globalen Marktplätzen wie Amazon, eBay & Co. Trotz aller Befürchtungen sehen die meisten Anbieter den stationären Einzelhandel weiterhin als den wichtigsten Einkaufskanal.


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