KONTROLLIERTE KÜHE - KONTROLLIERTE KÜHE

Asset Headline News

KONTROLLIERTE KÜHE

Asset Publisher

Die Digitalisierung erreicht auch die Landwirtschaft: Sensoren im Stall und Drohnen auf dem Acker unterstützen Bauern bei ihrer Arbeit. Die sogenannte Präzisionslandwirtschaft perfektioniert Anbau und Aufzucht, verbessert Erträge und steigert die Effizienz.

Landwirtschaft 4.0 bedeutet für die Erzeuger von Lebensmitteln eine grundlegende Veränderung ihres Tagesgeschäftes. Computer und Handys, Sensoren und Breitbandinternet ermöglichen eine Landwirtschaft, die vor Jahren kaum vorstellbar war. Kühe können mit Sensoren ausgestattet werden, die permanent ihre Gesundheit überwachen. Drohnen analysieren die Qualität der Wiesen, um den idealen Weidestandort zu errechnen. Gleichzeitig können Sensoren vor der Aussaat die Bodenqualität analysieren – woraus wiederum Computer ableiten, wie jede einzelne Parzelle, abhängig von der gepflanzten Frucht, gedüngt werden muss. Die Ernte schließlich übernehmen ferngesteuerte oder autonom fahrende Maschinen. Auch die Industrie bereitet sich schon auf die anstehende Revolution vor. So hat der Saatgutriese Monsanto 2013 das Unternehmen „The Climate Corporation“ übernommen, das Wetter- und Bodendaten sammelt, auswertet und sie den Bauern für die optimierte Bewirtschaftung ihrer Felder zur Verfügung stellt. Dass die Effizienz der landwirtschaftlichen Nutzfläche gesteigert werden soll, mag zunächst wie ein Widerspruch zur aktuellen Überproduktion von Agrargütern klingen. Aber vor allem in Schwellenländern wächst der Bedarf rasant; laut Welternährungsorganisation soll er bis 2050 sogar um 70 bis 100 Prozent ansteigen. Hier soll die Präzisionslandwirtschaft entscheidend zur Deckung der Nachfrage beitragen.


 Als PDF speichern

Landwirtschaft 4.0 bedeutet für die Erzeuger von Lebensmitteln eine grundlegende Veränderung ihres Tagesgeschäftes. Computer und Handys, Sensoren und Breitbandinternet ermöglichen eine Landwirtschaft, die vor Jahren kaum vorstellbar war. Kühe können mit Sensoren ausgestattet werden, die permanent ihre Gesundheit überwachen. Drohnen analysieren die Qualität der Wiesen, um den idealen Weidestandort zu errechnen. Gleichzeitig können Sensoren vor der Aussaat die Bodenqualität analysieren – woraus wiederum Computer ableiten, wie jede einzelne Parzelle, abhängig von der gepflanzten Frucht, gedüngt werden muss. Die Ernte schließlich übernehmen ferngesteuerte oder autonom fahrende Maschinen. Auch die Industrie bereitet sich schon auf die anstehende Revolution vor. So hat der Saatgutriese Monsanto 2013 das Unternehmen „The Climate Corporation“ übernommen, das Wetter- und Bodendaten sammelt, auswertet und sie den Bauern für die optimierte Bewirtschaftung ihrer Felder zur Verfügung stellt. Dass die Effizienz der landwirtschaftlichen Nutzfläche gesteigert werden soll, mag zunächst wie ein Widerspruch zur aktuellen Überproduktion von Agrargütern klingen. Aber vor allem in Schwellenländern wächst der Bedarf rasant; laut Welternährungsorganisation soll er bis 2050 sogar um 70 bis 100 Prozent ansteigen. Hier soll die Präzisionslandwirtschaft entscheidend zur Deckung der Nachfrage beitragen.


 Als PDF speichern

Eventempfehlungen

Eventempfehlungen

Asset Publisher