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MEDIKAMENTEN- ALARM

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Die Digitalisierung soll die Arbeit von Ärzten im Krankenhaus transparenter und effizienter machen. Eine aktuelle Befragung der Ärztegewerkschaft „Marburger Bund“ zeigt, dass es durchaus noch Verbesserungspotenzial gibt.

Gerade ältere Patienten nehmen oft einen ganzen Medikamenten-Cocktail ein. Ist die Krankenakte digital, werden Wechselwirkungen sofort erkannt und gemeldet. Doch seit das Tablet mitdenkt, fühlen sich Doktoren bevormundet. "Der Hinweis ist gut, aber darf nicht dazu führen, dass ein Arzt Probleme bekommt, wenn er ihn anders bewertet", sagt Klinikmanager René Thiemann. Auch in einer Untersuchung im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung geben rund ein Drittel der Befragten - mehr als 500 Pflegekräfte, knapp 40 Ärzte und rund 100 weitere Klinikangestellten - an, dass die Digitalisierung ihrer Arbeit nicht zu Entlastung, sondern zu mehr Hetze und teilweise zu doppelter Arbeit führe. Viele Beschäftigte nehmen die neue Technik eher als Zusatzaufgabe wahr.


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Gerade ältere Patienten nehmen oft einen ganzen Medikamenten-Cocktail ein. Ist die Krankenakte digital, werden Wechselwirkungen sofort erkannt und gemeldet. Doch seit das Tablet mitdenkt, fühlen sich Doktoren bevormundet. "Der Hinweis ist gut, aber darf nicht dazu führen, dass ein Arzt Probleme bekommt, wenn er ihn anders bewertet", sagt Klinikmanager René Thiemann. Auch in einer Untersuchung im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung geben rund ein Drittel der Befragten - mehr als 500 Pflegekräfte, knapp 40 Ärzte und rund 100 weitere Klinikangestellten - an, dass die Digitalisierung ihrer Arbeit nicht zu Entlastung, sondern zu mehr Hetze und teilweise zu doppelter Arbeit führe. Viele Beschäftigte nehmen die neue Technik eher als Zusatzaufgabe wahr.


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