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Fast jedes dritte deutsche Unternehmen lobt die Chancen durch die Digitalisierung für die Kommunikation der Zukunft. Jeder vierte hebt die Effizienz- und Produktivitätssteigerung durch die digitale Transformation hervor. Das sind Ergebnisse der Studie "Digitalisierung und sichere Kommunikation 2018", einer Befragung von IT-Experten.

Der erste positive Eindruck wird allerdings durch Sicherheitsfragen etwas getrübt: 23 Prozent der Befragten befürchten eine mangelhafte Produktivität durch Sicherungsmaßnahmen. 16 Prozent gehen davon aus, dass Sicherheitssanktionen die tägliche Kommunikation erschweren. "Tatsächlich gibt es noch immer Nachholbedarf, schon alleine beim Thema Datenschutz-Grundvorordnung der EU (DSGVO): In weiten Teilen ist weder Organisatorisches durch die Politik geregelt, noch sind die Firmen wirklich vorbereitet. Momentan haben beispielsweise die Bundesländer untereinander noch keine einheitliche Vorgehensweise in der Auslegung und den Sanktionen zur DSGVO. Der Datenschutzbeauftragte im Unternehmen ist oft weder benannt noch entsprechend ausgebildet. Oder es ist einfach noch nicht klar, wem dieser überhaupt gemeldet werden soll. Wenn wir über Digitalisierung auch und gerade im Bereich Kommunikation sprechen, reden wir also immer auch über eine enorm hohe Diskrepanz zwischen Vorstellung und Wirklichkeit", so Björn Schwabe, ehemaliger Penetration-Tester und heutiger CEO der Firma OCULD Solutions GmbH.


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Der erste positive Eindruck wird allerdings durch Sicherheitsfragen etwas getrübt: 23 Prozent der Befragten befürchten eine mangelhafte Produktivität durch Sicherungsmaßnahmen. 16 Prozent gehen davon aus, dass Sicherheitssanktionen die tägliche Kommunikation erschweren. "Tatsächlich gibt es noch immer Nachholbedarf, schon alleine beim Thema Datenschutz-Grundvorordnung der EU (DSGVO): In weiten Teilen ist weder Organisatorisches durch die Politik geregelt, noch sind die Firmen wirklich vorbereitet. Momentan haben beispielsweise die Bundesländer untereinander noch keine einheitliche Vorgehensweise in der Auslegung und den Sanktionen zur DSGVO. Der Datenschutzbeauftragte im Unternehmen ist oft weder benannt noch entsprechend ausgebildet. Oder es ist einfach noch nicht klar, wem dieser überhaupt gemeldet werden soll. Wenn wir über Digitalisierung auch und gerade im Bereich Kommunikation sprechen, reden wir also immer auch über eine enorm hohe Diskrepanz zwischen Vorstellung und Wirklichkeit", so Björn Schwabe, ehemaliger Penetration-Tester und heutiger CEO der Firma OCULD Solutions GmbH.


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