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03.09.2018

COWORKING -
VOM BOOM ZUR NORM

Coworking-Büros: Nackte Wände, freie Schreibtische, Café-Bar und der Gedanke sich zu vernetzen und gemeinsam auf neue Ideen zu kommen – was einst als Nische der Digital-Nerds und armen Gründer galt, entwickelte sich in den letzten zwei Jahren zum regelrechten Boom.

Von der einstigen Nische der Digital-Nerds und armen Gründer zur Top-Zielgruppe für große Büroverträge. Stylishe Coworking-Büros mit angesagten Vintage-Möbeln, nackten Wänden und geteilten Schreibtischen gibt es längst nicht mehr nur in den Metropolen wie New York, London, Amsterdam oder Dublin.

Coworking-Anbieter zählen mittlerweile zur Top-Zielgruppe für Büroverträge in deutschen Großstädten.

Auch bundesweit geht der Trend steil nach oben. 2017 haben sich Coworking-Flächen in den sieben größten deutschen Städten binnen Jahresfrist verfünffacht, zeigen Zahlen der Beratungsgesellschaft Colliers.

„Einige große Unternehmen mieten Coworking-Büros, um von der Nähe zu Start-ups zu profitieren“, so der Bundesverband Deutsche Startups. Argumente wie Verfügbarkeit, Lage und Flexibilität sind dabei ausschlaggebend.

Auch wenn die Mieten für Coworking-Flächen teils überdurchschnittlich hoch sind und der einstige Gedanke vom kreativen Umfeld nach und nach in den Hintergrund rückt, wird das Coworking mit der Digitalisierung und dem Trend zum flexiblen Arbeiten zunehmen, meint Colliers-Expertin Susanne Kiese.