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06.09.2018

SPRUNGBRETT 
INS DIGITALE

Fünf Milliarden Euro für die „Bildungsoffensive für die digitale Wissensgesellschaft“ – der Digitalpakt für das deutsche Schulwesen ist auf dem Weg. Ziel des Paktes ist es in den nächsten Jahren unter anderem, bundesweit Schulen mit Breitbandanbindung und technischer Infrastruktur zu versorgen.

Der Digitalpakt hat es in den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung geschafft. Mit einer neuen Infrastruktur und technisch neuen Möglichkeiten soll den Schulen der Sprung ins digitale Zeitalter gelingen.

Doch nicht nur die Infrastruktur, sondern auch die inneren Prozesse sollten sich verändern: Unverzichtbar scheint es, dass auch die Bildungsinhalte die digitale Transformation der Gesellschaft berücksichtigen.

So weist eine von Capgemini und den Trendforschern von Prognos veröffentlichte Studie mit dem Titel „Gesellschaft 5.0 – Implikationen der Digitalisierung für ausgewählte Lebensfelder“ darauf hin, dass Schulen und Ausbildungseinrichtungen sich künftig noch stärker auf die Vermittlung von Methoden- statt Faktenwissen konzentrieren müssen. Dazu zählen insbesondere auch „digitale Grundfertigkeiten“ wie Programmieren.

Außerdem soll eine Sensibilisierung für Datensouveränität und den richtigen Umgang mit eigenen und fremden Daten stattfinden, um das Bewusstsein von Risiken wie Cyber-Mobbing, Hate Speech und Fake News zu stärken.