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10.09.2018

DIGITALER
BAUERNHOF

Landwirt Ingo Haßheider weiß mit einem Blick auf sein Smartphone direkt, in welchem Stall Futter verteilt wird. Wer dafür verantwortlich ist? Na Lafer und Lichter, die beiden Servicekräfte des Hofs, benannt nach den beiden bekannten TV-Köchen. Im Bockhorster Stall werden so 200 Kühe und das Jungvieh rund um die Uhr perfekt versorgt.

Neun Jahre nach Inbetriebnahme eines Melkroboters investierte Landwirt Haßheider erneut in Technik und Digitalisierung: Mit Kosten von 200.000 Euro wurde die Futterverteilung auf ein autonom fahrendes System umgestellt.

Zwei Wagen – Lafer und Lichter – bewegen sich eigenständig über Induktionsschleifen oder Ultraschall über den Hof und prüfen den Futterstand alle zwei Stunden per Laser.

Haßheider ist überzeugt, dass sowohl Mensch als auch Tier davon profitieren: „Digitalisierung ist keine Entfremdung vom Bauernhof. Der Bezug zum Tier leidet nicht darunter – ganz im Gegenteil. Wir haben viel mehr Kontakt zum Tier."

Haßheider kann übrigens nicht nur den Futterstand per App nachvollziehen: Auch weitere Informationen zum einzelnen Tier wie Krankenakte und Milchleistung werden dokumentiert.

Am 30. September können sich die Besucher beim Hoftag über den digitalen Bauernhof informieren.