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09.10.2018

iLERNFABRIK 4.0
TETTNANG

Am Freitag hat die Elektronikschule Tettnang ihre „iLernfabrik 4.0“ eingeweiht. Auf sieben Metern Länge und 1,5 Metern Breite können Schüler hier zukünftig so praxisnah wie möglich lernen, was Industrie 4.0 bedeutet.

Vor drei Jahren entstand in der Schule der Wunsch, als eine von 15 Modellschulen im Land eine Lernfabrik 4.0 zu errichten und dafür Fördergeld zu beantragen. Jetzt ist aus der Vision Wirklichkeit geworden.

Ohne eine große Bandbreite an Unterstützern wäre diese Sonderanfertigung im Wert von 1,1 Millionen Euro nie möglich gewesen: 500.000 Euro kamen vom Land Baden-Württemberg, 200.000 Euro zahlte der Bodenseekreis als Schulträger und 400.000 Euro kamen von unterschiedlichen Unternehmen zusammen. Die Unternehmen stellten dabei jedoch nicht das Geld, sondern Unterstützung in Form von Bauteilen wie Kameras und Sensoren oder Leistungen wie einer technischen Überprüfung zur Verfügung.

Die Anlage besteht aus sechs Modulen, an denen zum Beispiel Roboterarme Aufgaben ausführen, Kameras Situationen erkennen oder Transportbänder Bauteile bewegen. Mit einer speziellen Software werden diese Module so angesteuert, wie sie in dem jeweiligen Moment gebraucht werden. Die Schule will mit der Anlage den Spagat zwischen Automatisierung und Informationstechnik schaffen, eigens auf die Lernfabrik ausgerichtete Schulstunden sind bereits in Planung.