Asset Publisher

Asset Publisher

27.11.2018

VERGABE DER 
5G-FREQUENZEN

Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat eine Neuregelung der Vergabebedingungen der 5G-Lizenzen gefordert.

Das aktuelle Vergabeverfahren der 5G-Lizenzen in Form einer Versteigerung steht derzeit in einer fortdauernden Kritik. Jetzt hat sich Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut ebenfalls gegen die aktuelle Handhabung ausgesprochen und fordert ein Umdenken für die nächste Vergaberunde. 

„Eine leistungsfähige digitale Infrastruktur ist das A und O, damit Deutschland im internationalen Wettbewerb in der ersten Liga mitspielt. Denn nur mit einer hervorragenden flächendeckenden Mobilfunkversorgung können unsere Unternehmen neue Geschäftsmodelle im Bereich Industrie 4.0 oder Mobilität erfolgreich verfolgen. Deshalb ist es gut, wenn die anstehende Vergabe rasch umgesetzt wird. Gleichzeitig müssen wir endlich ein deutliches Zeichen für eine bessere Mobilfunkversorgung in der Fläche setzen.“

Sie forderte den Bund und die Bundesnetzagentur dazu auf, schon jetzt die nächste Frequenzvergabe für die im Jahr 2025 verfügbaren Frequenzen ins Visier zu nehmen: „Über die Frage, in welcher Form diese Frequenzen dann vergeben werden, sollten wir bereits jetzt einen intensiven Diskussionsprozess starten. Ich bin sehr dafür, dass wir diese Diskussion ergebnisoffen führen und auch über alternative Vergabemodelle wie z. B. die Verlängerung der Frequenznutzungsrechte oder eine vorgeschaltete Negativversteigerung nachdenken.“