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27.11.2018

DIGITALES IN DER 
SELBSTHILFE

Die Selbsthilfe-Fachtagung 2018 des AOK-Bundesverbandes fand unter dem Motto „Digitalisierung (in) der Selbsthilfe“ statt. Dabei ging es um Chancen und Risiken, welche die Digitalisierung für die Selbsthilfe bereithält.

Die Selbsthilfe ist mit rund 3,5 Millionen engagierten Menschen in Deutschland eine unverzichtbare Säule im Gesundheitswesen. Auf der Selbsthilfe-Fachtagung des AOK-Bundesverbandes diskutierten rund 120 Teilnehmer mit Vertretern aus Wissenschaft und Praxis darüber, welche Chancen die Digitalisierung der Selbsthilfe hat. Die Digitalisierung kann beispielsweise für Vernetzung und Kommunikation sorgen und auch zur Verbesserung des Krankheitsmanagements beitragen. 

Innerhalb der Veranstaltung begleiteten zwei Leitfragen die Teilnehmer: Welche Rolle hat die Selbsthilfe in der digitalisierten Welt, in der nahezu alle Informationen weltweit verfügbar sind und Menschen sich ohne feste Strukturen verabreden können? sowie Welche Erwartungen werden an die Selbsthilfe gestellt, wenn Menschen nicht mehr regelmäßige Gesprächsrunden aufsuchen wollen?

Auch Michael Noll von der AOK Baden-Württemberg war vor Ort und betonte die Wichtigkeit der Verfügbarkeit digitaler Gesundheitsdaten. Die AOK hat deshalb das „Digitale Gesundheitsnetzwerk“ (DiGeN) aufgebaut, in dem eine digitale Patientenakte angelegt wird, um die medizinische Versorgung zu verbessern und zu beschleunigen.