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03.12.2018

LAND DER
INNOVATION

Baden-Württemberg setzt auf künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie für die Digitalisierung: In den kommenden Jahren investiert das Land eine Milliarde Euro in den digitalen Wandel. Dabei ist Künstliche Intelligenz (KI) ein Schwerpunktthema.
„Nur wenn wir bei dieser Schlüsseltechnologie weltweit vorne mitspielen, kann es uns gelingen, Baden-Württemberg auch in zehn oder 20 Jahren als weltweit führenden Industriestandort zu erhalten“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann im Anschluss an die Sitzung des Ministerrats Anfang November, in der die Strategie der Landesregierung zur KI vorgestellt
wurde. 
 
Künstliche Intelligenz betrifft dabei immer mehr Branchen und Konzerne, genauso wie den Mittelstand. Deshalb hat die Landesregierung zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von 20 Millionen Euro beschlossen, die zu gleichen Teilen für Projekte des Wirtschafts- und des Wissenschaftsministeriums zur Verfügung gestellt werden. 
 
Bis zum Jahr 2025 will die Bundesregierung zudem zusätzlich drei Miliarden Euro in die Entwicklung dieser Technologie investieren. Baden-Württemberg ist dabei eines von vier Bundesländern, das sich in der KI-Strategie des Bundes einbringt.
 
„Die künstliche Intelligenz ist der Treiber der digitalen Revolution, sie löst die nächste große Technologiewelle aus“, begründet der baden-württembergische Digitalisierungsminister Thomas Strobl.
 
In Baden-Württemberg wurde zudem mit dem Cyber Valley eine der größten Forschungskooperationen Europas gegründet.
 
Zudem fördert das Land neue Forschungsgruppen und Lehrstühle auf den Gebieten Maschinelles Lernen, Robotik und Computer Vision. In einer weltweit einzigartigen Graduiertenschule für Intelligente Systeme werden in den kommenden Jahren zudem 100 Doktoranden ausgebildet. 
 
Und auch der Mittelstand soll in Richtung KI geschult werden: „Wir werden ein
Mittelstandsprogramm mit Schwerpunkt KI ins Leben rufen, um mit  wegweisenden Angeboten wie regionalen KI-Laboren einen schnellen und flächendeckenden Wissenstransfer in kleinen und mittleren Unternehmen sicherzustellen“, kündigte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut an. 
 

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