Oberleitungs-LKW nimmt Fahrt auf - Oberleitungs-LKW nimmt Fahrt auf

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Oberleitungs-LKW nimmt Fahrt auf

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Auch in Baden-Württemberg startet nun ein Feldversuch mit Oberleitungs-LKW. Dies soll längerfristig das Schadstoffproblem des Landes entschärfen.

„Die Verkehrsprognosen gehen von einem weiteren Wachstum der Straßengüterverkehrsleistung von bis zu 40 Prozent bezogen auf das Jahr 2010 aus“, so das baden-württembergische Verkehrsministerium.

Dem soll nun im Rahmen eines Feldversuchs ab 2020 entgegengewirkt werden. Getestet wird, ob nicht eine unkonventionell klingende Idee das Schadstoffproblem zumindest massiv entschärfen kann: der Oberleitungs-LKW.

Auf insgesamt drei Teststrecken werden die Lastwagen wie Straßenbahnen unter Oberleitungen fahren, aus denen sie mithilfe von Abnehmern, sogenannten Pantografen, ihren Strom beziehen und abseits der Leitungen mit Hybridantrieb fahren.

Der Einsatz sogenannter Oberleitungs-LKWs könne laut Mobilitätsexperte Martin Wietschel vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) und dem Öko-Institut Freiburg nicht nur zukünftige Konkurrenz zu Bahn sein, sondern ebenfalls die Treibhausgasemissionen, zu denen insbesondere CO2 gehört, wesentlich reduzieren. Wietschel hält durch den Einsatz der LKWs die Einsparung von zehn bis zwölf Millionen Tonnen Emissionen für möglich, ebenfalls sei sie die wirtschaftlich günstigste Lösung.


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„Die Verkehrsprognosen gehen von einem weiteren Wachstum der Straßengüterverkehrsleistung von bis zu 40 Prozent bezogen auf das Jahr 2010 aus“, so das baden-württembergische Verkehrsministerium.

Dem soll nun im Rahmen eines Feldversuchs ab 2020 entgegengewirkt werden. Getestet wird, ob nicht eine unkonventionell klingende Idee das Schadstoffproblem zumindest massiv entschärfen kann: der Oberleitungs-LKW.

Auf insgesamt drei Teststrecken werden die Lastwagen wie Straßenbahnen unter Oberleitungen fahren, aus denen sie mithilfe von Abnehmern, sogenannten Pantografen, ihren Strom beziehen und abseits der Leitungen mit Hybridantrieb fahren.

Der Einsatz sogenannter Oberleitungs-LKWs könne laut Mobilitätsexperte Martin Wietschel vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) und dem Öko-Institut Freiburg nicht nur zukünftige Konkurrenz zu Bahn sein, sondern ebenfalls die Treibhausgasemissionen, zu denen insbesondere CO2 gehört, wesentlich reduzieren. Wietschel hält durch den Einsatz der LKWs die Einsparung von zehn bis zwölf Millionen Tonnen Emissionen für möglich, ebenfalls sei sie die wirtschaftlich günstigste Lösung.


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