ECSM: Alarmstufe Rot

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ECSM: Alarmstufe Rot

Digitale Kommune und Verwaltung Cybersicherheit Digitalisierung gemeinsam voranbringen

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Das Ministerium macht Städte und Gemeinden fit für Cybersicherheit.

„Die Frage ist nicht, ob Ihre Kommune Opfer eines Cyber-Angriffs wird, sondern wann!“ ist das Fazit des heutigen Tages.

Immer mehr Hacker haben es auf Städte und Gemeinden abgesehen und versuchen, in die Systeme einzudringen, um Daten zu stehlen oder Lösegeld zu erpressen – oder auch einfach, um die Verwaltung lahmzulegen.

Wie sich Städte und Gemeinden gegen die Bedrohung schützen können, diskutierten wir heute mit Expertinnen und Experten bei unserer Veranstaltung „Cybersicherheit für Kommunen“. Veranstaltet wurde das Online-Event vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen gemeinsam mit der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg.

 

1. Was bedeutet ein Cyber-Angriff eigentlich für eine Kommune?

„Wir wären froh, weiterhin unbekannt geblieben zu sein,“ so Oliver Rumpf, stv. Leiter der IT-Abteilung im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Mitte dieses Jahres richtete sich deutschlandweit die Aufmerksamkeit dorthin, als der Landkreis den Katastrophenfall ausrief. Unbekannte hatten sich Zugang zu den Systemen verschafft und sämtliche Daten verschlüsselt. Die Verwaltung musste sämtliche Systeme vom Netz nehmen. Eindrucksvoll schilderte Herr Rumpf, wie er den Angriff erlebte, und berichtete von den noch immer andauernden Wiederherstellungsarbeiten unter besonderen Bedingungen im Landkreis.

 

2. Wie dringen Cyberkriminelle in die Netzwerke ein?

Martin Kiebler von der neu gegründeten Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW) demonstrierte eindrucksvoll, wie Angreifende vorgehen können. In einem Live-Hacking programmierte er ein Word-Makro. Ein Dokument mit so einem Makro einfach per E-Mail verschicken und warten, bis es jemand öffnet - schon haben die Cyber-Kriminellen ein Einfallstor gefunden.

 

3. Wie können Verwaltungen sich und ihre Mitarbeitenden schützen?

Damit es erst gar nicht zum Ernstfall kommt, spielt die Prävention eine wichtige Rolle. Darum informierte Dr. Ivan Bogicevic, ebenfalls CSBW, über die Bedeutung der internen Sensibilisierung. Mitarbeitende, die sich Risiken und möglicher Einfallstore bewusst sind, verhindern so manchen Cyberangriff, ist sich Dr. Bogicevic sicher. Mario Kraemer von der EnBW informierte über die Möglichkeiten von Informationssicherheitssystemen (ISMS). Durch Verfahren und Regeln im Bereich der Informationssicherheit, kann sich jede Verwaltung effektiver gegen Bedrohungen schützen.

 

Die Veranstaltung fand im Rahmen des European Cybersecurity Month (ECSM) statt. Sie knüpft außerdem an den Erfolg der Veranstaltung zum Thema digitale Verwaltung in Kommunen anlässlich des diesjährigen bundesweiten Digitaltags an. Das Veranstaltungsformat wird möglicherweise im nächsten Jahr fortgeführt.

 

Der Monat Oktober steht europaweit im Zeichen der Cybersicherheit. Auch wir beteiligen uns am sogenannten European Cybersecurity Month. Dazu liefern wir Ihnen auf digital-bw.de spannende Informationen rund um das Thema.

 

© Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik


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„Die Frage ist nicht, ob Ihre Kommune Opfer eines Cyber-Angriffs wird, sondern wann!“ ist das Fazit des heutigen Tages.

Immer mehr Hacker haben es auf Städte und Gemeinden abgesehen und versuchen, in die Systeme einzudringen, um Daten zu stehlen oder Lösegeld zu erpressen – oder auch einfach, um die Verwaltung lahmzulegen.

Wie sich Städte und Gemeinden gegen die Bedrohung schützen können, diskutierten wir heute mit Expertinnen und Experten bei unserer Veranstaltung „Cybersicherheit für Kommunen“. Veranstaltet wurde das Online-Event vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen gemeinsam mit der Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg.

 

1. Was bedeutet ein Cyber-Angriff eigentlich für eine Kommune?

„Wir wären froh, weiterhin unbekannt geblieben zu sein,“ so Oliver Rumpf, stv. Leiter der IT-Abteilung im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Mitte dieses Jahres richtete sich deutschlandweit die Aufmerksamkeit dorthin, als der Landkreis den Katastrophenfall ausrief. Unbekannte hatten sich Zugang zu den Systemen verschafft und sämtliche Daten verschlüsselt. Die Verwaltung musste sämtliche Systeme vom Netz nehmen. Eindrucksvoll schilderte Herr Rumpf, wie er den Angriff erlebte, und berichtete von den noch immer andauernden Wiederherstellungsarbeiten unter besonderen Bedingungen im Landkreis.

 

2. Wie dringen Cyberkriminelle in die Netzwerke ein?

Martin Kiebler von der neu gegründeten Cybersicherheitsagentur Baden-Württemberg (CSBW) demonstrierte eindrucksvoll, wie Angreifende vorgehen können. In einem Live-Hacking programmierte er ein Word-Makro. Ein Dokument mit so einem Makro einfach per E-Mail verschicken und warten, bis es jemand öffnet - schon haben die Cyber-Kriminellen ein Einfallstor gefunden.

 

3. Wie können Verwaltungen sich und ihre Mitarbeitenden schützen?

Damit es erst gar nicht zum Ernstfall kommt, spielt die Prävention eine wichtige Rolle. Darum informierte Dr. Ivan Bogicevic, ebenfalls CSBW, über die Bedeutung der internen Sensibilisierung. Mitarbeitende, die sich Risiken und möglicher Einfallstore bewusst sind, verhindern so manchen Cyberangriff, ist sich Dr. Bogicevic sicher. Mario Kraemer von der EnBW informierte über die Möglichkeiten von Informationssicherheitssystemen (ISMS). Durch Verfahren und Regeln im Bereich der Informationssicherheit, kann sich jede Verwaltung effektiver gegen Bedrohungen schützen.

 

Die Veranstaltung fand im Rahmen des European Cybersecurity Month (ECSM) statt. Sie knüpft außerdem an den Erfolg der Veranstaltung zum Thema digitale Verwaltung in Kommunen anlässlich des diesjährigen bundesweiten Digitaltags an. Das Veranstaltungsformat wird möglicherweise im nächsten Jahr fortgeführt.

 

Der Monat Oktober steht europaweit im Zeichen der Cybersicherheit. Auch wir beteiligen uns am sogenannten European Cybersecurity Month. Dazu liefern wir Ihnen auf digital-bw.de spannende Informationen rund um das Thema.

 

© Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik


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