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Im digitalen Raum geht es dem Coronavirus an den – mikroskopisch kleinen – Kragen.

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sieht man deutlich: Ob bei der Versorgung der Menschen mit wichtigen Informationen oder bei der Suche nach einem HeilmittelDigital hilft bei der Bekämpfung!

Ein weiteres Beispiel aus Baden-Württemberg, wie man dem Virus mit digitalen Möglichkeiten den Garaus macht, kam bei der Coding Challenge 2020, einem zweiwöchigen Digital-Hackathon der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg als Idee hinzu. Drei Jugendliche stellten sich der Herausforderung und entwickelten einen Warn-Chip, der einen Zugang zur Corona-Warn-App der Bundesregierung auch ohne Mobiltelefon ermöglicht. Damit auch Menschen ohne passendes Gerät an der Warn-Infrastruktur teilhaben können, kommuniziert der Chip mit Mobiltelefonen, auf denen die Anwendung installiert ist, und warnt bei Erkennung einer Risiko-Begegnung über eine Leuchtdiode. Dazu wird auf die bereits bestehende Infrastruktur für die Anwendung zurückgegriffen. Bei der Coding Challenge vom 9. August bis zum 23. August 2020 handelte es sich um eine Sonderveranstaltung zur Reihe „Hack To The Future“. Nach der Coding Challenge wollen sich Felix, Lukas und Markus nun an die Herstellung eines Prototypen machen.

Auch unter den Spielerinnen und Spielern des Spiels Eve Online sind sicher Menschen aus Baden-Württemberg, die durch Teilnahme am Project Discovery einen Beitrag zur Erforschung des Coronavirus leisten. Bei Eve Online spielt man vordergründig eigentlich eine Weltraumpilotin oder einen -piloten, treibt mit dem virtuellen Raumschiff Handel oder liefert sich Weltraumgefechte mit teils mehreren Hundert Mitspielenden. Monatlich sind sogar etwa 300.000 Menschen im Eve Online-Weltraum unterwegs. Bei dem Projekt zum Coronavirus können nun Spielerinnen und Spieler im Spiel quasi nebenher selbst Daten dazu analysieren, wie Zellen des Immunsystems auf das Coronavirus reagieren. Das funktioniert ganz einfach: Man muss nur eine Punktewolke nach Augenmaß möglichst genau umranden. Dabei handelt es sich um spezielle Aufnahmen von Blutproben und die Punktewolken geben Aufschluss über die Verteilung bestimmter Zelltypen. Spielerinnen und Spieler erhalten für ihre Arbeit Belohnungen, z. B. Ausrüstung für ihre virtuellen Raumschiffe – je genauer sie umranden, desto größer fällt die Belohnung aus. Bei den Daten macht es die Masse: Bereits nach einer Woche waren 3,8 Millionen Aufnahmen analysiert.

Mit einem klassischen Mittel, aber auch dank digitaler Technik geht ein neuer Roboter-Prototyp des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA gegen das Virus vor. Der mobile Desinfektionsroboter „DeKonBot“ reinigt und desinfiziert Türgriffe, Lichtschalter oder Aufzugknöpfe eigenständig. Damit verringert sich das Infektionsrisiko für das Reinigungspersonal. DeKonBot putzt zuverlässig und unermüdlich – sogar nachts lässt er die Viren nicht zur Ruhe kommen: ein echter Terminator für Coronaviren.

Und noch ein letztes Beispiel für digitale Hilfe: Wer sich informieren möchte, wo ein Test auf eine Coronavirusinfektion örtlich möglich ist und wo man medizinische Hilfe rund um eine (mögliche) Infektion erhalten kann, der kann auf der Karte der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg nachsehen.


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Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sieht man deutlich: Ob bei der Versorgung der Menschen mit wichtigen Informationen oder bei der Suche nach einem HeilmittelDigital hilft bei der Bekämpfung!

Ein weiteres Beispiel aus Baden-Württemberg, wie man dem Virus mit digitalen Möglichkeiten den Garaus macht, kam bei der Coding Challenge 2020, einem zweiwöchigen Digital-Hackathon der Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg als Idee hinzu. Drei Jugendliche stellten sich der Herausforderung und entwickelten einen Warn-Chip, der einen Zugang zur Corona-Warn-App der Bundesregierung auch ohne Mobiltelefon ermöglicht. Damit auch Menschen ohne passendes Gerät an der Warn-Infrastruktur teilhaben können, kommuniziert der Chip mit Mobiltelefonen, auf denen die Anwendung installiert ist, und warnt bei Erkennung einer Risiko-Begegnung über eine Leuchtdiode. Dazu wird auf die bereits bestehende Infrastruktur für die Anwendung zurückgegriffen. Bei der Coding Challenge vom 9. August bis zum 23. August 2020 handelte es sich um eine Sonderveranstaltung zur Reihe „Hack To The Future“. Nach der Coding Challenge wollen sich Felix, Lukas und Markus nun an die Herstellung eines Prototypen machen.

Auch unter den Spielerinnen und Spielern des Spiels Eve Online sind sicher Menschen aus Baden-Württemberg, die durch Teilnahme am Project Discovery einen Beitrag zur Erforschung des Coronavirus leisten. Bei Eve Online spielt man vordergründig eigentlich eine Weltraumpilotin oder einen -piloten, treibt mit dem virtuellen Raumschiff Handel oder liefert sich Weltraumgefechte mit teils mehreren Hundert Mitspielenden. Monatlich sind sogar etwa 300.000 Menschen im Eve Online-Weltraum unterwegs. Bei dem Projekt zum Coronavirus können nun Spielerinnen und Spieler im Spiel quasi nebenher selbst Daten dazu analysieren, wie Zellen des Immunsystems auf das Coronavirus reagieren. Das funktioniert ganz einfach: Man muss nur eine Punktewolke nach Augenmaß möglichst genau umranden. Dabei handelt es sich um spezielle Aufnahmen von Blutproben und die Punktewolken geben Aufschluss über die Verteilung bestimmter Zelltypen. Spielerinnen und Spieler erhalten für ihre Arbeit Belohnungen, z. B. Ausrüstung für ihre virtuellen Raumschiffe – je genauer sie umranden, desto größer fällt die Belohnung aus. Bei den Daten macht es die Masse: Bereits nach einer Woche waren 3,8 Millionen Aufnahmen analysiert.

Mit einem klassischen Mittel, aber auch dank digitaler Technik geht ein neuer Roboter-Prototyp des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA gegen das Virus vor. Der mobile Desinfektionsroboter „DeKonBot“ reinigt und desinfiziert Türgriffe, Lichtschalter oder Aufzugknöpfe eigenständig. Damit verringert sich das Infektionsrisiko für das Reinigungspersonal. DeKonBot putzt zuverlässig und unermüdlich – sogar nachts lässt er die Viren nicht zur Ruhe kommen: ein echter Terminator für Coronaviren.

Und noch ein letztes Beispiel für digitale Hilfe: Wer sich informieren möchte, wo ein Test auf eine Coronavirusinfektion örtlich möglich ist und wo man medizinische Hilfe rund um eine (mögliche) Infektion erhalten kann, der kann auf der Karte der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg nachsehen.


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