Digitaler Zwilling für Kommunen

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Digitaler Zwilling für Kommunen

Digitale Kommune und Verwaltung

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Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart erstellt virtuelle Stadtmodelle.

Ist das digitale Abbild einmal erstellt, lässt es sich für vielseitige Zwecke einsetzen. In der Stadtplanung, beim Klimaschutz, für ein Mobilitätskonzept oder die Katastrophenvorsorge – die Einsatzmöglichkeiten scheinen unbegrenzt.

Beim urbanen digitalen Zwilling handelt es sich um ein hochdetailliertes Modell einer Stadt oder Gemeinde. Diese wird in der virtuellen Realität dargestellt. Voraussetzung für solch ein Modell ist ein leistungsstarker Supercomputer, elektronische Sensoren sowie modernste Technologien für die Datenanalyse und -visualisierung. Und jede Menge Daten. Das Modell integriert sichtbare als auch nicht-sichtbare Merkmale in einem immersiven und interaktiven Format. Personen können mit Hilfe einer 3D- oder VR-Brille in diese virtuelle Umgebung eintauchen, sie betrachten und aktiv erkunden. So lautet die Beschreibung auf der Website des Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS).

Solch einen urbanen digitalen Zwilling hat das HLRS in Kooperation mit der Stadt Herrenberg erstellt. Darin enthalten sind unter anderem ein Modell von Feinstaub und Windströmungen. Aktuell läuft ein Forschungsprojekt mit Blick auf Fußgänger und Radfahrer. Ziel ist es, heikle Stellen in der Verkehrsplanung aufzudecken, zu verbessern und die Stadt so fahrrad- und fußgängerfreundlicher zu machen.

Zu den weiteren urbanen digitalen Zwillingen, die das HLRS mit Kommunen bereits realisiert hat, gehören:

  • Region Stuttgart: Das Modell integriert GIS-Daten mit Echtzeit-Verkehrs-, Wetter- und Luftqualitätsdaten, um Hotspots der Luftverschmutzung zu identifizieren.
  • Stuttgarter Marienplatz: Das Modell integriert Daten zu Fußgängerinnen und Fußgängern, Radfahrenden und anderen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern mit dem Ziel, Konflikte zu verringern.
  • Sadt Tallinn, Estland: Mit dem Modell werden Vorteile von neuen Bepflanzungen und Grünflächen untersucht. Das Besondere: Der digitale Zwilling ist in einem Schaufenster inmitten der Stadt ausgestellt. So können auch Stadtbewohnerinnen und -bewohner an der virtuellen Planung teilnehmen.

Über die vielfältigen Eisatzmöglichkeiten für Kommunen hatte das HLRS im April in einem Workshop informiert. Weitere Informationen zum Thema finden Interessierte auf der Website des HLRS.


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Ist das digitale Abbild einmal erstellt, lässt es sich für vielseitige Zwecke einsetzen. In der Stadtplanung, beim Klimaschutz, für ein Mobilitätskonzept oder die Katastrophenvorsorge – die Einsatzmöglichkeiten scheinen unbegrenzt.

Beim urbanen digitalen Zwilling handelt es sich um ein hochdetailliertes Modell einer Stadt oder Gemeinde. Diese wird in der virtuellen Realität dargestellt. Voraussetzung für solch ein Modell ist ein leistungsstarker Supercomputer, elektronische Sensoren sowie modernste Technologien für die Datenanalyse und -visualisierung. Und jede Menge Daten. Das Modell integriert sichtbare als auch nicht-sichtbare Merkmale in einem immersiven und interaktiven Format. Personen können mit Hilfe einer 3D- oder VR-Brille in diese virtuelle Umgebung eintauchen, sie betrachten und aktiv erkunden. So lautet die Beschreibung auf der Website des Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart (HLRS).

Solch einen urbanen digitalen Zwilling hat das HLRS in Kooperation mit der Stadt Herrenberg erstellt. Darin enthalten sind unter anderem ein Modell von Feinstaub und Windströmungen. Aktuell läuft ein Forschungsprojekt mit Blick auf Fußgänger und Radfahrer. Ziel ist es, heikle Stellen in der Verkehrsplanung aufzudecken, zu verbessern und die Stadt so fahrrad- und fußgängerfreundlicher zu machen.

Zu den weiteren urbanen digitalen Zwillingen, die das HLRS mit Kommunen bereits realisiert hat, gehören:

  • Region Stuttgart: Das Modell integriert GIS-Daten mit Echtzeit-Verkehrs-, Wetter- und Luftqualitätsdaten, um Hotspots der Luftverschmutzung zu identifizieren.
  • Stuttgarter Marienplatz: Das Modell integriert Daten zu Fußgängerinnen und Fußgängern, Radfahrenden und anderen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern mit dem Ziel, Konflikte zu verringern.
  • Sadt Tallinn, Estland: Mit dem Modell werden Vorteile von neuen Bepflanzungen und Grünflächen untersucht. Das Besondere: Der digitale Zwilling ist in einem Schaufenster inmitten der Stadt ausgestellt. So können auch Stadtbewohnerinnen und -bewohner an der virtuellen Planung teilnehmen.

Über die vielfältigen Eisatzmöglichkeiten für Kommunen hatte das HLRS im April in einem Workshop informiert. Weitere Informationen zum Thema finden Interessierte auf der Website des HLRS.


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