ECSM: Social Media – aber sicher!

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ECSM: Social Media – aber sicher!

Cybersicherheit

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Vorsicht bei Quizfragen auf Social Media.

„Wie hieß dein erstes Haustier?“, „In welcher Straße bist du aufgewachsen?“, „Kombiniere den Namen deiner Mutter mit deinem Geburtsmonat, um deinen Superheldennamen herauszufinden!“

Diese und ähnliche Quizfragen, auch als GIF und Fragesticker, findet man vielerorts auf Social Media. Sie sind schnell zu beantworten und machen Spaß. Leider sind sie aber nicht immer so harmlos, wie es auf den ersten Blick scheint. Das hat verschiedene Gründe.

Zum einen spielt die Interaktion, also die Reaktion von Nutzenden, für die Algorithmen verschiedener Social-Media-Plattformen eine große Rolle. Interaktionen sind beispielweise das Kommentieren von Storys und Postings, das Senden von Nachrichten und Klicks aufs Herzchen. Je mehr „auf einem Kanal los ist“, desto mehr Sichtbarkeit auf Social Media. Somit steigt durch die Beantwortung harmloser Fragen die Reichweite des Kanals. Dieses Modell ist beispielsweise für Werbetreibende sehr ertragreich.

Eine echte Gefahr lauert bei diesem Thema jedoch durch das sogenannte Social Engineering. Der Begriff aus der Informationssicherheit bezeichnet Manipulation mit dem Ziel, dass Menschen bestimmte Dinge tun oder bestimmte Informationen preisgeben. Im Fall der Quizfragen versuchen manchmal Cyberkriminelle, damit an persönliche Daten zu kommen. Im Mittelpunkt steht dabei der oder die Nutzende selbst. Denn viele Fragen, die in solchen Quiz auftauchen, sind relevant für die sogenannte Sicherheitsfrage. Diese ist zum Beispiel bei der Passwortwiederherstellung wichtig. Kennen Kriminelle die Antwort auf die Sicherheitsfrage, können sie sich Zugang zu Accounts, E-Mail-Adressen und weiteren sensiblen Daten verschaffen.

 

So schützen Sie sich:

  1. Prüfen Sie genau, von wem die Umfrage kommt, bevor Sie teilnehmen. Unseriöse oder unbekannte Kanäle sollten Sie dabei meiden und die Fragen unbeantwortet lassen.
  2. Stellen Sie sich vor der Eingabe der Daten die Frage: „Würde ich diese Information von mir auf meinem Profil teilen?“ Wenn die Antwort darauf ein Nein ist, sollten Sie nicht teilnehmen.

 

Der Monat Oktober steht europaweit im Zeichen der Cybersicherheit. Auch wir beteiligen uns am sogenannten European Cybersecurity Month. Dazu liefern wir Ihnen auf digital-bw.de spannende Informationen rund um das Thema.

 

© Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik


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„Wie hieß dein erstes Haustier?“, „In welcher Straße bist du aufgewachsen?“, „Kombiniere den Namen deiner Mutter mit deinem Geburtsmonat, um deinen Superheldennamen herauszufinden!“

Diese und ähnliche Quizfragen, auch als GIF und Fragesticker, findet man vielerorts auf Social Media. Sie sind schnell zu beantworten und machen Spaß. Leider sind sie aber nicht immer so harmlos, wie es auf den ersten Blick scheint. Das hat verschiedene Gründe.

Zum einen spielt die Interaktion, also die Reaktion von Nutzenden, für die Algorithmen verschiedener Social-Media-Plattformen eine große Rolle. Interaktionen sind beispielweise das Kommentieren von Storys und Postings, das Senden von Nachrichten und Klicks aufs Herzchen. Je mehr „auf einem Kanal los ist“, desto mehr Sichtbarkeit auf Social Media. Somit steigt durch die Beantwortung harmloser Fragen die Reichweite des Kanals. Dieses Modell ist beispielsweise für Werbetreibende sehr ertragreich.

Eine echte Gefahr lauert bei diesem Thema jedoch durch das sogenannte Social Engineering. Der Begriff aus der Informationssicherheit bezeichnet Manipulation mit dem Ziel, dass Menschen bestimmte Dinge tun oder bestimmte Informationen preisgeben. Im Fall der Quizfragen versuchen manchmal Cyberkriminelle, damit an persönliche Daten zu kommen. Im Mittelpunkt steht dabei der oder die Nutzende selbst. Denn viele Fragen, die in solchen Quiz auftauchen, sind relevant für die sogenannte Sicherheitsfrage. Diese ist zum Beispiel bei der Passwortwiederherstellung wichtig. Kennen Kriminelle die Antwort auf die Sicherheitsfrage, können sie sich Zugang zu Accounts, E-Mail-Adressen und weiteren sensiblen Daten verschaffen.

 

So schützen Sie sich:

  1. Prüfen Sie genau, von wem die Umfrage kommt, bevor Sie teilnehmen. Unseriöse oder unbekannte Kanäle sollten Sie dabei meiden und die Fragen unbeantwortet lassen.
  2. Stellen Sie sich vor der Eingabe der Daten die Frage: „Würde ich diese Information von mir auf meinem Profil teilen?“ Wenn die Antwort darauf ein Nein ist, sollten Sie nicht teilnehmen.

 

Der Monat Oktober steht europaweit im Zeichen der Cybersicherheit. Auch wir beteiligen uns am sogenannten European Cybersecurity Month. Dazu liefern wir Ihnen auf digital-bw.de spannende Informationen rund um das Thema.

 

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