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Energiesysteme intelligent gestalten

Projektvorstellung

Energiesysteme intelligent gestalten


Mit der Energiewende wird der Strom zunehmend dezentral erzeugt. Dabei spielen erneuerbare Energieträger wie die Wind- oder Sonnenenergie eine große Rolle. Die Stromerzeugung wird dadurch immer stärker vom Wetter abhängig. Die Komplexität und die Geschwindigkeit der notwendigen Prozesse im Netz steigen dabei an. Ein zentraler Ansatz, auf diese Entwicklungen zu reagieren, ist der Umbau der vorhandenen Stromnetze zu intelligenten Netzen, sogenannten Smart Grids.

Das Projekt fördert aktuell insgesamt fünfzehn Vorhaben mit 39 Förderempfängern in diesem Bereich. Dazu gehören 19 Hochschulen oder Forschungseinrichtungen und 19 Unternehmen. Drei Vorhaben sind bereits abgeschlossen. Das Programm wurde außerdem Ende 2017 evaluiert. Im Fokus steht unter anderem das Programm „Demonstrationsvorhaben Smart Grids und Speicher“, bei dem Produkte und Entwicklungen gefördert werden, die noch keine Marktreife erlangt haben. Im Forschungsprogramm „Smart Grids – digital vernetzt“ werden Projekte unterstützt, die die besondere Situation im Energiehaushalt in Baden-Württemberg untersuchen.

Möglichkeiten

Unter anderem unterstützen wir zum Beispiel das Heilbronner Projekt „SmaLES@BW“, das ein innovatives Smart Grid über mehrere Mietshäuser hinweg für Wohnen und E-Mobilität entwickelt. Derweil untersucht das Projekt „Heat4SmartGrid_BW“ beispielsweise, ob sich ein größerer Anteil erneuerbarer Wärme in Baden-Württemberg mithilfe von Wärmepumpen realisieren lässt und wie das Verteilnetz durch eine intelligente Steuerung dieser Systeme entlastet werden kann.

Außerhalb der genannten Förderprogramme unterstützen wir zudem das Einzelprojekt „Living Lab Walldorf“, in dem die Akzeptanz solcher intelligenten Steuerungen untersucht wird. Dazu werden Energieerzeugungsanlagen und Speicher in etwa 40 Haushalten und Gewerbebetrieben intelligent vernetzt, optimal aufeinander abgestimmt und zu einer Stromgemeinschaft verbunden. Hier kann die Strombilanz per App verfolgt, überschüssiger Strom gespeichert und anderen Teilnehmern zu Verfügung gestellt werden. 
 

Ziele

  • Vorhandene Stromnetze zu intelligenten Netzen, sogenannten Smart Grids, umbauen.
  • Mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien die Erzeugung, Verteilung, Speicherung und den Verbrauch von Strom mit intelligenten Netzen verknüpfen.
  • Möglichkeiten finden, schneller auf Stromschwankungen zu reagieren, die aus der Einspeisung erneuerbarer Energien resultieren.

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