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Projekte

Ich für Mich – für Dich

Projektvorstellung

Ich für Mich – für Dich


Aufgrund des demographischen Wandels wird die Zahl der Pflegebedürftigen in den nächsten Jahren stark zunehmen. Ein Umstand, der sich nicht nur auf ambulante Pflegedienste und stationäre Pflegeheime auswirken wird, sondern auch auf diejenigen Angehörigen, die die Pflege und Betreuung selbst übernehmen. Pflegende Angehörige sind nicht selten mit der Pflegesituation physisch, psychisch oder aufgrund fehlender zeitlicher Ressourcen überfordert. In dem Projekt „Ich für Mich – für Dich“ soll deshalb eine Videokonsultation für pflegende Angehörige etabliert werden, in der Fragen zu beispielsweise Pflegetechniken oder psychischen Krisen beantwortet werden. Koordiniert wird das Projekt von der Gesundes Kinzigtal GmbH.

Möglichkeiten

Da pflegende Angehörige aufgrund des Pflegefalles sehr an die eigenen vier Wände gebunden sind, bietet die Videoübertragung ein geeignetes Kommunikationsmittel, um mit Experten in Kontakt zu treten und konkrete Fragen beispielsweise zu Themen wie Pflegetechniken, psychische Krisen, Pflegegeld, Pflegesachleistungen oder Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen zu besprechen. Darüber hinaus werden durch die Videosprechstunde zeitliche Ressourcen gewahrt, indem pflegende Angehörige für die Beratung zu Hause bleiben können. Die Videoberatung ermöglicht zudem das Einstellen und Einsehen von medizinischen Dokumenten sowie das gemeinsame Ausfüllen und Besprechen von Anträgen oder Formularen. Außerdem wird das Personal in der Pflegeberatung entlastet, da aufgrund der Videosprechstunde die Anzahl der Hausbesuche verringert und somit Arbeitszeit effizienter eingesetzt sowie der Arbeitsplatz flexibler gestaltet werden können. 

An dem Projekt sind neben der Gesundes Kinzigtal GmbH auch die Seniorenresidenz Kinzigtal, die Johannes Brenz Altenpflege Wolfach, die Eberhard Karls Universität Tübingen sowie die Patientus GmbH beteiligt.

Ziele

  • Das Oberziel ist der Ausbau adäquater und kosteneffektiver Unterstützungs-infrastrukturen und -dienstleistungen zur Stärkung der Resilienz pflegender Angehöriger durch…
  • 1. Innovation: Standortunabhängige Entlastung und Schulung pflegender Angehöriger mit der Nutzung technischer Versorgungslösungen
  • 2. Qualität: Erhöhung und Sicherung der ambulanten Versorgungsqualität durch höhere Pflegekompetenz und Reduktion der Überforderung
  • 3. Kompetenz: Kompetenzsteigerung der Pflegenden durch umfassende Beratungs- und Schulungsangebote
  • 4. Vernetzung: Aufzeigen von und Vermittlung in vor Ort bestehende Unterstützungsangebote

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