Ins Konzert gehen ohne hinzugehen

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Ins Konzert gehen ohne hinzugehen

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Das Coronavirus hat die Digitalisierung von Kunst und Kultur stark beschleunigt.

Das Badische Landesmuseum hat mit dem „Storyguide“ ein digitales Angebot für seine Sammlungen gestartet, die Staatsoper Stuttgart bietet mit der „Oper trotz Corona“ Aufführungen von Prokofjew bis Wagner im Stream, die Konzerttournee des Musikers Max Herre wurde abgesagt und das letzte Konzert in Leipzig daher kurzerhand live im Netz übertragen. Immer mehr Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturinstitutionen sind von Schließungen und Absagen wegen der Ausbreitung des Coronavirus betroffen und verlagern ihre Aktivitäten ins Digitale. Das erfreut Ohren und Augen des zuhause isolierten Publikums und gibt den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, trotz allem etwas Geld zu verdienen. Denn die Bereitschaft der Menschen, etwas für den digitalen Genuss zu spenden ist offensichtlich groß. So veranstaltete die Stuttgarter Band Das Lumpenpack ein Quarantänekonzert auf YouTube – verbunden mit einem Spendenaufruf. Ziel war es, 10.000 Euro einzunehmen, daraus wurden am Ende 140.000 Euro. Das Geld will das Duo nicht nur für sich behalten, sondern auch an andere Kulturschaffende weitergeben, die zurzeit genauso unter Ausfällen leiden. Digitalisierung als Instrument für das kulturelle Geschäftsmodell und gleichsam als Katalysator für gesellschaftliche Solidarität in schwierigen Zeiten sozusagen.


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Das Badische Landesmuseum hat mit dem „Storyguide“ ein digitales Angebot für seine Sammlungen gestartet, die Staatsoper Stuttgart bietet mit der „Oper trotz Corona“ Aufführungen von Prokofjew bis Wagner im Stream, die Konzerttournee des Musikers Max Herre wurde abgesagt und das letzte Konzert in Leipzig daher kurzerhand live im Netz übertragen. Immer mehr Künstlerinnen und Künstler sowie Kulturinstitutionen sind von Schließungen und Absagen wegen der Ausbreitung des Coronavirus betroffen und verlagern ihre Aktivitäten ins Digitale. Das erfreut Ohren und Augen des zuhause isolierten Publikums und gibt den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, trotz allem etwas Geld zu verdienen. Denn die Bereitschaft der Menschen, etwas für den digitalen Genuss zu spenden ist offensichtlich groß. So veranstaltete die Stuttgarter Band Das Lumpenpack ein Quarantänekonzert auf YouTube – verbunden mit einem Spendenaufruf. Ziel war es, 10.000 Euro einzunehmen, daraus wurden am Ende 140.000 Euro. Das Geld will das Duo nicht nur für sich behalten, sondern auch an andere Kulturschaffende weitergeben, die zurzeit genauso unter Ausfällen leiden. Digitalisierung als Instrument für das kulturelle Geschäftsmodell und gleichsam als Katalysator für gesellschaftliche Solidarität in schwierigen Zeiten sozusagen.


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