GESTIK IM STRASSENVERKEHR

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GESTIK IM STRASSENVERKEHR

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Die britische Experimentalpsychologin Natasha Merat könnte ein Sicherheitsproblem in der Entwicklung autonom fahrender Fahrzeuge entkräften: Ihre Forschungsergebnisse zeigen, dass Blickkontakt im Straßenverkehr weniger relevant ist als ursprünglich angenommen.

Kommunikation mittels Mimik und Gestik ist im Straßenverkehr ein vermeintlich wichtiger Schlüsselfaktor, vor allem an besonders unüberschaubaren Stellen. Eine Studie der britischen Experimentalpsychologin Natasha Merat widerlegt diese These und eröffnet neue Perspektiven für den Straßenverkehr der Zukunft: 

„Wie wir jetzt herausgefunden haben, verwenden die Leute keinen Blickkontakt per se“, berichtete Merat auf dem Automated Vehicles Symposium in San Francisco, „sondern sie (orientieren sich) am Verhalten der Fahrzeuge, ob diese abbremsen oder nicht.“

Innerhalb der Studie untersuchten Merat und ihr Team Fußgänger und Radfahrer beim Überqueren von Kreuzungen in München, Athen und Leeds, unter anderem durch Auswertung von Videoaufzeichnungen und Lidar-Daten.

Dabei stellte sich vorläufig heraus, dass die Kommunikation per Handzeichen oder Blickkontakt von geringer Relevanz ist und viel mehr die tatsächliche Bewegung der Fahrzeuge und Personen über die Reaktion des jeweils anderen Verkehrsteilnehmers entscheidet.

Was bedeutet das für selbstfahrende Fahrzeuge? Zuerst einmal, dass der autonome Verkehr funktionieren kann, unabhängig von Handzeichen und menschlicher Kommunikation. Fest steht aber auch, dass sichtbare Interfaces, also Schnittstellen zwischen dem Fahrzeug und seiner Umwelt, an der Außenseite der Fahrzeuge dennoch wichtig sind, um den menschlichen Verkehrsteilnehmern zu signalisieren, was das fahrerlose Kfz zu tun gedenkt.


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Kommunikation mittels Mimik und Gestik ist im Straßenverkehr ein vermeintlich wichtiger Schlüsselfaktor, vor allem an besonders unüberschaubaren Stellen. Eine Studie der britischen Experimentalpsychologin Natasha Merat widerlegt diese These und eröffnet neue Perspektiven für den Straßenverkehr der Zukunft: 

„Wie wir jetzt herausgefunden haben, verwenden die Leute keinen Blickkontakt per se“, berichtete Merat auf dem Automated Vehicles Symposium in San Francisco, „sondern sie (orientieren sich) am Verhalten der Fahrzeuge, ob diese abbremsen oder nicht.“

Innerhalb der Studie untersuchten Merat und ihr Team Fußgänger und Radfahrer beim Überqueren von Kreuzungen in München, Athen und Leeds, unter anderem durch Auswertung von Videoaufzeichnungen und Lidar-Daten.

Dabei stellte sich vorläufig heraus, dass die Kommunikation per Handzeichen oder Blickkontakt von geringer Relevanz ist und viel mehr die tatsächliche Bewegung der Fahrzeuge und Personen über die Reaktion des jeweils anderen Verkehrsteilnehmers entscheidet.

Was bedeutet das für selbstfahrende Fahrzeuge? Zuerst einmal, dass der autonome Verkehr funktionieren kann, unabhängig von Handzeichen und menschlicher Kommunikation. Fest steht aber auch, dass sichtbare Interfaces, also Schnittstellen zwischen dem Fahrzeug und seiner Umwelt, an der Außenseite der Fahrzeuge dennoch wichtig sind, um den menschlichen Verkehrsteilnehmern zu signalisieren, was das fahrerlose Kfz zu tun gedenkt.


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