Roboter mit den Scherenhänden

Asset Headline News

Roboter mit den Scherenhänden

Nachhaltigkeit Bildung und Weiterbildung

Asset Publisher

Ein Team der Universität Hohenheim entwickelt einen autonomen Roboter zur Pflege von Streuobstwiesen.

Mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten gehören Streuobstwiesen laut dem NABU Baden-Württemberg zu den artenreichsten Biotopen in Mitteleuropa. Die Pflege und der Schnitt tragen entscheidend zur Lebensdauer und der Ertragsfähigkeit der Bäume bei, sie sind aber durch die Durchführung per Hand sehr aufwendig. Wissenschaftler der Uni Hohenheim wollen Abhilfe schaffen: Dafür programmieren sie einen Roboter, der auf den Streuobstwiesen das aufwändige Schneiden der Bäume übernimmt. Für das Projekt haben die Wissenschaftler einen zusätzlichen Roboter-Arm auf einem existierenden fahrbaren Prototyp montiert. Das Forscher-Team hat dieses Gelenk mit Sensoren ausgestattet, die bei der Navigation und dem Erkennen von Bäumen helfen.

Dr. David Reiser vom Institut für Agrartechnik erklärt die Technik folgendermaßen: „Während der Roboter um den Baum herumfährt, erfassen wir über einen so genannten LiDAR-Scanner dessen dreidimensionale Struktur. Ähnlich wie beim Radar tastet dabei ein Laser die Umgebung ab und misst den Abstand zu den Objekten. Aus vielen einzelnen Abstandsmessungen entsteht dann im Computer eine Punktwolke, die die dreidimensionale Struktur des Baumes abbildet“. Ziel ist, dass der Roboter völlig autonom mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf einer Streuobstwiese arbeiten und Äste bis zu einer Höhe von sieben Metern zurückschneiden kann.

Das Projekt wird von der Baden-Württemberg-Stiftung mit 113.000 Euro gefördert.


 Als PDF speichern

Mit über 5.000 Tier- und Pflanzenarten gehören Streuobstwiesen laut dem NABU Baden-Württemberg zu den artenreichsten Biotopen in Mitteleuropa. Die Pflege und der Schnitt tragen entscheidend zur Lebensdauer und der Ertragsfähigkeit der Bäume bei, sie sind aber durch die Durchführung per Hand sehr aufwendig. Wissenschaftler der Uni Hohenheim wollen Abhilfe schaffen: Dafür programmieren sie einen Roboter, der auf den Streuobstwiesen das aufwändige Schneiden der Bäume übernimmt. Für das Projekt haben die Wissenschaftler einen zusätzlichen Roboter-Arm auf einem existierenden fahrbaren Prototyp montiert. Das Forscher-Team hat dieses Gelenk mit Sensoren ausgestattet, die bei der Navigation und dem Erkennen von Bäumen helfen.

Dr. David Reiser vom Institut für Agrartechnik erklärt die Technik folgendermaßen: „Während der Roboter um den Baum herumfährt, erfassen wir über einen so genannten LiDAR-Scanner dessen dreidimensionale Struktur. Ähnlich wie beim Radar tastet dabei ein Laser die Umgebung ab und misst den Abstand zu den Objekten. Aus vielen einzelnen Abstandsmessungen entsteht dann im Computer eine Punktwolke, die die dreidimensionale Struktur des Baumes abbildet“. Ziel ist, dass der Roboter völlig autonom mithilfe von Künstlicher Intelligenz auf einer Streuobstwiese arbeiten und Äste bis zu einer Höhe von sieben Metern zurückschneiden kann.

Das Projekt wird von der Baden-Württemberg-Stiftung mit 113.000 Euro gefördert.


 Als PDF speichern

Eventempfehlungen

Eventempfehlungen

Asset Publisher