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Rollout moveBW

Projektvorstellung

Rollout moveBW

(Teil der Digitalisierungsstrategie digital@bw)

 

Im Förderprojekt moveBW entwickelte bis April 2019 ein Industriekonsortium den ersten Mobilitätsassistenten, der auf einer Mobilanwendung (moveBW-App) basiert. Dieser berücksichtigt die Ansprüche der Nutzerinnen und Nutzer und lenkt gleichzeitig den Verkehr im öffentlichen Interesse. Die Grundlage hierfür lieferte eine im Projekt realisierte Datenplattform, die alle relevanten Informationen der regionalen Partner wie etwa ÖPNV-Unternehmen sowie Sharing-Anbieter in der Region Stuttgart zur Verkehrssteuerung zusammenbringt. Das System integriert eine Vielzahl unterschiedlicher Datenlieferanten und baut darauf nutzerzentrierte Dienste auf. Ergänzend dazu werden über einen sogenannten Mobilitätsmanager kommunale Akteure wie Verkehrsleitzentralen an das System angebunden.

 

Den Abschlussbericht des Projekts finden Sie hier.

 

Um Mobilitätsdaten zu integrieren und gemäß dem Plattformgedanken weiteren Anwendungen zur Verfügung zu stellen, überführt das Verkehrsministerium die wichtigsten Projektergebnisse von moveBW in einen eigenen Landesbetrieb.

Projektstand

Das Förderprojekt moveBW ist seit April 2019 abgeschlossen. Die Robert Bosch GmbH und die highQ Computerlösungen GmbH bereiten den Betrieb der moveBW-App vor. Die Erkenntnisse der im Pilotprojekt durchgeführten Testphasen werden zurzeit umgesetzt.

 

Im Spetember 2020 startete MobiData BW, die landeseigene verkehrsträgerübergreifende Plattform für Mobilitätsdaten. Auf dem neuen Portal www.mobidata-bw.de sind die verfügbaren Daten und Schnittstellen übersichtlich beschrieben und stehen zur Weiterverwendung zur Verfügung. Zum Start bietet die Plattform Datensätze zu Fahrplänen des öffentlichen Nahverkehrs und Haltestellen, zu Leihfahrrädern und -wagen sowie zu Parkhäusern und -flächen. Betreiber der Hintergrundkomponenten zum Mobilitätsdatenmanagement ist die landeseigene Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW).

 

MobiData BW steht für Städte und Gemeinden, Unternehmen und Forschungseinrichtungen offen. So muss nicht jede Kommune mit allen Nachbarorten jeweils eigene Schnittstellen vereinbaren und nicht jeder Parkhausbetreibende eigene Daten für alle Interessierten separat aufarbeiten. Gemeinsam erarbeitete Standards und Lizenzregelungen machen Daten für alle besser nutzbar. Ein enger Austausch mit dem Mobilitätsdatenmarktplatz des Bundes ist Teil des Konzepts von MobiData BW, ebenso die Zusammenarbeit mit anderen Landesinstitutionen wie der Landesstelle für Straßentechnik, die digitale Daten zum Straßenverkehrsgeschehen erhebt und auf www.verkehrsinfo-bw.de veröffentlicht.

 

Das Konzept der Plattform erklärt ein kurzer Film.

 

In einer nächsten Ausbaustufe wird MobiData BW um eine Routenberechnung erweitert, die unterschiedliche Verkehrsmittel in einer Reiseempfehlung kombiniert, angepasst auf die jeweilige Verkehrslage. Diese Verkehrsinformationen können von Kommunen, Mobilitätsanbietern und anderen Interessierten auf Seiten oder in Mobilanwendungen eingebunden werden.

Projektziele

  • Umsetzung der aus dem Projekt moveBW gewonnen Erkenntnisse im landeseigenen Betrieb
  • Schaffung einer Plattform, die Mobilitätsdaten integriert
  • Einführung einer nutzungsfreundlichen Anwendung

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