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geo-goes-digital@bw

Projektvorstellung

Smarte Geoinformation: geo-goes-digital@bw


Mit dem Projekt der Smarten Geoinformation werden digitale Karten und weitere raumbezogene Daten der öffentlichen Verwaltung über Webstandards für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Forschungseinrichtungen sowie Behörden „auf Knopfdruck“ zugänglich. 

Durch nutzerfreundlichen Ausbau des Geoportals Baden-Württemberg können Geodaten verschiedenster Behörden von jedermann gesucht, visualisiert und heruntergeladen werden. Durch Aufbau eines Digitalen Luftbildatlas stehen hochgenaue Luftbilddaten der letzten 80 Jahre für vielfältige Anwendungen bereit. Satellitendaten werden zentral aufbereitet und über Webservices für Behörden und Unternehmen zugänglich gemacht. Informationen zur Bodenbeschaffenheit werden systematisch digitalisiert und in einem medienbruchfreien Workflow verarbeitet, so dass sie für Besteuerung, Grundstücksbewertung, Umwelt und eine moderne Landwirtschaft (Precision Farming) nutzbar werden. Ausgehend von hochaufgelösten 3D-Daten der Landesvermessung wird das Konzept für Smart Cities in praxisnahen Anwendungen auf Kommunen des Ländlichen Raums übertragen.

Das Projekt wird vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung in Zusammenarbeit mit ausgewählten Hochschulen, Unternehmen und Kommunen durchgeführt.
 

Möglichkeiten

Moderne Sensoren vor Ort, auf Drohnen und in Flugzeugen, komplexe Satellitendaten und die Möglichkeiten der intelligenten Datenanalyse (Big Data) schaffen Schritt für Schritt eine umfassende Datenbasis der öffentlichen Hand, in denen Daten mit Bezug zu einem Standort oder geographischen Gebiet eine Schlüsselrolle einnehmen. Durch webbasierte Verknüpfung von Geodaten verschiedener Herkunft über ihren Raumbezug werden effiziente Verwaltungsprozesse rund um Planen und Bauen, innovative Geschäftsmodelle in der Datenwirtschaft bis hin zum autonomen Fahren und vielfältigen Anwendungen der raumbezogenen Umweltforschung gefördert. Gleichzeitig erlauben sie eine integrierte Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an raumbezogenen Entscheidungen und verbessern das Angebot standortbezogener Dienste (Location Based Services).

Nach den Standards der Geodateninfrastruktur Baden-Württemberg (GDI-BW) werden Geodaten zu jeder Zeit an jedem Ort für vielfältige Zwecke nutzbar. Karten zu Landschaft und Liegenschaften, zu Verkehr, Umwelt und Gesundheit können über Grenzen hinweg genutzt werden. Die Landesregierung hat die GDI-BW als elementaren Baustein der digitalen Daseinsvorsorge identifiziert, deren Aufbau durch Land und Kommunen in Partnerschaft mit dem Bund forciert wird.

Das Digitalisierungsprojekt „Smarte Geoinformation“...

  • soll der Politik mit digitalen Karten und georeferenzierten Daten optimale Entscheidungsgrundlagen für raumbezogene Planungen und Maßnahmen liefern und die Teilhabe in digitalen Beteiligungsprozessen sichern,
  • soll Unternehmen und Forschungseinrichtungen erlauben, auf Geodaten der Verwaltung zuzugreifen, sie nach Bedarf zu Datenprodukten zu veredeln und in eigenen Geschäftsprozessen zu nutzen,
  • soll es Behörden ermöglichen, ihre Verwaltungsverfahren durch unmittelbaren Zugriff auf Geodaten anderer Behörden und privater Stellen zu optimieren,
  • soll die Geodatenbasis der Verwaltung gezielt um hochwertige Satelliten-, Luftbild- und Bodendaten ausbauen,
  • soll Kommunen im Ländlichen Raum in die Lage versetzen, Smart-City-Konzepte auf der Grundlage der 3D-Geodaten praktisch umzusetzen.

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