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Projekte

Smarte Umweltdaten Baden-Württemberg

Projektvorstellung

Smarte Umweltdaten Baden-Württemberg


Das Projekt „Smarte Umweltdaten Baden-Württemberg“ befasst sich mit der Frage, wie moderne digitale Technologien die notwendigen Prozesse zur Erhebung, Speicherung und Analyse einer Vielzahl unterschiedlicher Daten unterstützen können. So soll u. a. erprobt werden, wie satellitenbasierte Fernerkundungsdaten die bisherigen Möglichkeiten des Umweltmonitorings am Beispiel des Gewässerschutzes bedeutend erweitern können. 
Zentrales Element ist es, den Zugang zu diesen Informationen möglichst einfach und effizient zu gestalten. Im Leuchtturmprojekt „Smarte Umweltdaten Baden-Württemberg“ soll daher auch untersucht werden, wie eine Umweltsuchmaschine unter Einsatz moderner IT-Technologien (besonders Künstlicher Intelligenz) realisiert werden kann. Die Umweltdaten liegen häufig unstrukturiert vor. Die Umweltsuchmaschine erleichtert die Suche, indem sie beispielsweise einzelne Umweltobjekte (u. a. Naturschutzgebiet) nach Themen klassifiziert. Auf Basis der Erkennung des Suchgegenstandes, des dazugehörigen Themas sowie der Aktion und des Kontextbezuges wird die Umweltsuchmaschine den Bürgerinnen und Bürgern möglichst genau die Informationen an die Hand geben, die für sie relevant sind.

Möglichkeiten

Für einen effektiven und nachhaltigen Umweltschutz sind Politik und Verwaltung auf umfassende und aktuelle Informationen über Zustand und Veränderungen der Umwelt angewiesen. Aber auch der Rechtsanspruch der Bürgerinnen und Bürger auf eine aktive und kostenfreie Bereitstellung von Umweltinformationen zählt zu den Aufgaben nachhaltiger Digitalisierung. Moderne digitale Technologien unterstützen die dafür notwendigen Prozesse zur Erhebung (Einsatz von Sensortechnik in Luft- und Pegelmessnetzen), Speicherung (Cloud) und Analyse (Big Data) einer Vielzahl unterschiedlicher Daten.
Neue Datenquellen sollen durch das Projekt nutzbar gemacht werden und zu Mehrwerten gemacht werden, z. B. durch den Bürger generierte Inhalte (Crowd Sourcing), Drohnendaten und Satellitendaten (u. a. Copernicus-Programm). Hierdurch können Prozesse vereinfacht werden, Echtzeit-Informationen bereitgestellt und genutzt werden und letztlich kann so auch die Qualität gesteigert werden.
Im Fokus aller Entwicklungen rund um das Projekt „Smarte Umweltdaten Baden-Württemberg“ steht die Möglichkeit zur vielfältigen Nutzung der zu entwickelnden Funktionalitäten, sowohl innerhalb der (Umwelt-)Verwaltung als auch darüber hinaus. Die zu entwickelnden Dienste können die Basis für die Ablösung bestehender Anwendungen, die Erstellung neuer Anwendungen innerhalb der Verwaltung, aber gerade auch für innovative, neue Anwendungen außerhalb sein und damit zur Verstetigung von getätigten Investitionen beitragen.

Ziele

  • Das Projekt „Smarte Umweltdaten Baden-Württemberg“ befasst sich mit der Frage, wie moderne digitale Technologien die notwendigen Prozesse zur Erhebung, Speicherung und Analyse einer Vielzahl unterschiedlicher Daten unterstützen können.
  • So soll unter anderem erprobt werden, wie satellitenbasierte Fernerkundungsdaten die bisherigen Möglichkeiten des Umweltmonitorings am Beispiel des Gewässerschutzes bedeutend erweitern können.
  • Zentrales Element ist es, den Zugang zu diesen Informationen möglichst einfach und effizient zu gestalten. Durch die Bereitstellung von Informationen über den Zustand und die Veränderungen der Umwelt können Politik und Verwaltung auf diese reagieren. Das sorgt für einen vorsorgenden, effektiven und nachhaltigen Umweltschutz.
  • Es soll untersucht werden, wie eine neu zu entwickelnde Umweltsuchmaschine eine semantische Unterscheidung einzelner Umweltobjekte (bzw. die Zuordnung von Suchergebnissen zu konkreten Umweltobjekten) ermöglichen kann, um den Bürgerinnen und Bürgern standort- bzw. kontextbezogene Informationen anzubieten.

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