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Projekte

Virtuelle Besichtigung ohne Barrieren

Projektvorstellung

Virtuelle Besichtigung ohne Barrieren


Kulturliegenschaften wie etwa Schlösser, Ruinen oder Gärten vermitteln als Aushängeschilder Baden-Württembergs publikumswirksam die Landesgeschichte und stiften Identität weit über die Landesgrenzen hinaus. Das hier beschriebene Projekt ist Teil des Maßnahmenpakets „Kulturliegenschaften 4.0“.

 

Für ausgewählte Räume und Areale in baden-württembergischen Kulturdenkmälern, die auch mittelfristig nicht barrierefrei erschließbar sind, wird jeweils eine virtuelle Besuchsmöglichkeit geschaffen. Für dieses Projekt wurden die Schlösser Heidelberg, Mannheim, Weikersheim und Bruchsal, das Schloss und der Schlossgarten Schwetzingen, die Residenzschlösser Ludwigsburg und Rastatt, das Schloss und Kloster Salem sowie das Kloster Maulbronn mit jeweils mehr als 100.000 Besucherinnen und Besuchern pro Jahr ausgewählt. Als erste Piloten sind das Schloss Ludwigsburg, die Elisabeth-Augusta-Bibliothek des Schlosses Mannheim sowie der Schlossgarten Schwetzingen vorgesehen.

Möglichkeiten

Virtuelle Darstellungen ermöglichen es Menschen mit Bewegungseinschränkungen sich sowohl online als auch vor Ort über nicht barrierefrei zugängliche, denkmalgeschützte Räume und Areale zu informieren. Sie können die mit 360-Grad-Technik aufgenommenen Räume und Geländebereiche über eine besucherfreundliche Bedienoberfläche eigenverantwortlich virtuell erkunden und sich über Körperdrehungen oder Änderung der Blickrichtung frei im Objekt bewegen. Dies ermöglicht auch Menschen mit Bewegungseinschränkung ein intensives Besuchserlebnis und bietet ihnen somit eine gesellschaftliche Teilhabe am kulturellen Erbe des Landes.

Ziele

  • Menschen mit Bewegungseinschränkungen Zugang zu den nicht-barrierefreien Kulturgütern Baden-Württembergs ermöglichen.
  • Menschen mit Bewegungseinschränkungen durch die digitalisierte Besuchsmöglichkeit gesellschaftliche Teilhabe am kulturellen Erbe des Landes ermöglichen.

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