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Projekte

Weiterentwicklung der Lernfabriken 4.0

Projektvorstellung

Weiterentwicklung der Lernfabriken 4.0


Mit der Förderung von Lernfabriken 4.0 an beruflichen Schulen hat das Land ein bundesweit einzigartiges Netz von Lernorten geschaffen, an denen die Digitalisierung der Wirtschaft in der Aus- und Weiterbildung praktisch fassbar und erlebbar wird. Lernfabriken 4.0 sind Labore, die im Aufbau und in der Ausstattung industriellen Automatisierungslösungen bzw. intelligent vernetzten Gerätesystemen aus anderen Branchen gleichen. Das Konzept der Lernfabriken 4.0 gewährleistet eine praxisnahe Vorbereitung auf intelligente, digital vernetzte Produktionssysteme. Die konzeptionelle Weiterentwicklung des Programms im Rahmen von digital@bw soll bestehende Lücken in der regionalen Verteilung schließen. 

Möglichkeiten

In einer ersten Förderrunde wurden 16 Projekte, die über 30 berufliche Schulen einschließen, sowie ein Multilabor 4.0 für das Handwerk, gefördert. Eine genaue Übersicht aller bereits geförderten Standorte der einzelnen Regionen Baden-Württembergs ist hier einsehbar. Mit dem neuen Förderaufruf, den das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau am 1. Juni 2018 veröffentlicht hat, werden wir 21 weitere Projekte fördern. Wir wollen damit bestehende Lücken in der regionalen Verteilung von Lernfabriken schließen, gleichzeitig haben wir den Geltungsbereich erweitert und beziehen damit Themenfelder wie etwa das Handwerk stärker ein. Ein Beispiel dafür ist die hocheffiziente, intelligente Gebäude- und Energietechnik für das „Smart Home“. Dies entspricht unserer Strategie, die Digitalisierung zugleich in die Fläche und in alle Branchen zu tragen, auch über die Industrie hinaus. 

Ziele

  • Aufbau von weiteren Lernfabriken an gewerblichen Schulen bzw. Bildungszentren.
  • Grundlagen- und Praxisvermittlung an Schülerinnen und Schüler an Technischen Gymnasien und Technikerschulen, Teilnehmende an Weiterbildungslehrgängen aus allen Teilen von Wirtschaft und Bildung, sowie Auszubildende in dualen Ausbildungslehrgängen wie beispielsweise Mechatroniker, Industrietechniker oder Elektrotechniker.
  • Die Labore stellen zudem ein Schaufenster für mittelständische Unternehmen dar.
  • Ein Labor gleicht in seinem modularen Aufbau und seiner Ausstattung industriellen Automatisierungslösungen. Die Anlagen können zum Beispiel ein Hochregallager, eine Robotermontagezelle, eine Fertigungszelle sowie etwa Füge- und Bohrmodule einschließen.
  • Eine hohe Bedeutung nehmen das didaktische Konzept und die Vermittlung aktuellen Wissens ein.
  • Bei den Teilnehmern bilden sich Kompetenzen im Bereich Industrie 4.0, die auf Lösungen zur Flexibilisierung, Personalisierung, Hocheffizienz und Ressourcenschonung der Produktion abzielt.

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