Weltmädchentag: Gegen Hass im Netz!

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Weltmädchentag: Gegen Hass im Netz!

Cybersicherheit Digitalisierung gemeinsam voranbringen

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Mädchen und junge Frauen sind besonders häufig Opfer von Hass im Netz.

Eine Umfrage der Kinderrechtsorganisation Plan International bestätigte es kurz vor dem heutigen Internationalen Mädchentag: Mädchen und junge Frauen werden im Netz besonders häufig belästigt und bedroht, mehr noch als auf der Straße. In Deutschland gaben 70 Prozent der Befragten an, Bedrohungen und Beleidigungen in den sozialen Medien erlebt zu haben. Damit liegt die Zahl in Deutschland höher als weltweit, wo es immer noch 58 Prozent sind.

Der Hass im Netz hat für die Betroffenen oft schwere Folgen, besonders wenn es sich um gezielte, intensive und fortgesetzte Handlungen handelt; hier spricht man von „cybermobbing“. Diese Art der fortgesetzten Beleidigung, oft von dem Opfer bekannten Personen, kann schwerwiegende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben.

Viele Betroffene ziehen sich aus den sozialen Medien zurück. Sie verlassen also aus Angst einen öffentlichen Raum. Das ist so, als könne man nicht mehr über den Marktplatz gehen, weil einem ständig Beleidigungen hinterhergerufen werden. Eine offene demokratische Gesellschaft kann das nicht dulden.

 

Gesellschaftlich dagegenhalten!

Besonders junge Menschen sind für Sensibilisierungsmaßnahmen erreichbar. Außerdem liegt die Nutzungsverbreitung sozialer Medien bei jüngeren Generationen höher. Viele Maßnahmen und Angebote öffentlicher Stellen zielen deshalb auf Kinder und Jugendliche und auf die, die für ihre Bildung verantwortlich sind.

Mit dem Projekt #RespektBW setzt sich die Landesregierung für einen respektvollen Umgang in den sozialen Medien ein. Dazu gehört die Kampagne „BITTE WAS?! Kontern gegen Fake und Hass“. Junge Menschen gleich welchen Geschlechts werden mit der Kampagne für das Thema sensibilisiert, wie auch zum Thema irreführender Information im Netz. Zum Projekt gehören auch ein Kreativwettbewerb, Veranstaltungen und Materialien für den Unterricht – Mitmachende gesucht!

Getragen wird das Projekt durch das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ). Die dortige Beratungsstelle (0711 2850-777 oder beratungsstelle@lmz-bw.de) bietet schon lange vor allem Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern Hilfe zum Thema Medienkompetenz, auch mit Blick auf Hass im Netz. Auf den Informationsseiten des LMZ zu cybermobbing und Hass im Netz finden Interessierte, aber auch Betroffene viele Informationen.

Das Kindermedienland Baden-Württemberg ist ebenfalls eine wichtige Anlaufstelle, mit zahlreichen Angeboten ohne große Zugangshürden. Es bietet z. B. Schulen die Möglichkeit, Werkstattveranstaltungen zu organisieren, und bildet Eltern zu Medienmentorinnen und -mentoren aus.

So stehen vor allem Eltern und Lehrpersonen Möglichkeiten zur Verfügung, junge Menschen dabei zu unterstützen, Hass im Netz richtig zu begegnen. Um aber Mädchen – und uns alle – im Netz besser vor Beleidigung und Bedrohung zu schützen, sind wir alle gefordert: Wir müssen gemeinsam dem Hass in jeder Form entgegentreten.


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Eine Umfrage der Kinderrechtsorganisation Plan International bestätigte es kurz vor dem heutigen Internationalen Mädchentag: Mädchen und junge Frauen werden im Netz besonders häufig belästigt und bedroht, mehr noch als auf der Straße. In Deutschland gaben 70 Prozent der Befragten an, Bedrohungen und Beleidigungen in den sozialen Medien erlebt zu haben. Damit liegt die Zahl in Deutschland höher als weltweit, wo es immer noch 58 Prozent sind.

Der Hass im Netz hat für die Betroffenen oft schwere Folgen, besonders wenn es sich um gezielte, intensive und fortgesetzte Handlungen handelt; hier spricht man von „cybermobbing“. Diese Art der fortgesetzten Beleidigung, oft von dem Opfer bekannten Personen, kann schwerwiegende Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben.

Viele Betroffene ziehen sich aus den sozialen Medien zurück. Sie verlassen also aus Angst einen öffentlichen Raum. Das ist so, als könne man nicht mehr über den Marktplatz gehen, weil einem ständig Beleidigungen hinterhergerufen werden. Eine offene demokratische Gesellschaft kann das nicht dulden.

 

Gesellschaftlich dagegenhalten!

Besonders junge Menschen sind für Sensibilisierungsmaßnahmen erreichbar. Außerdem liegt die Nutzungsverbreitung sozialer Medien bei jüngeren Generationen höher. Viele Maßnahmen und Angebote öffentlicher Stellen zielen deshalb auf Kinder und Jugendliche und auf die, die für ihre Bildung verantwortlich sind.

Mit dem Projekt #RespektBW setzt sich die Landesregierung für einen respektvollen Umgang in den sozialen Medien ein. Dazu gehört die Kampagne „BITTE WAS?! Kontern gegen Fake und Hass“. Junge Menschen gleich welchen Geschlechts werden mit der Kampagne für das Thema sensibilisiert, wie auch zum Thema irreführender Information im Netz. Zum Projekt gehören auch ein Kreativwettbewerb, Veranstaltungen und Materialien für den Unterricht – Mitmachende gesucht!

Getragen wird das Projekt durch das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (LMZ). Die dortige Beratungsstelle (0711 2850-777 oder beratungsstelle@lmz-bw.de) bietet schon lange vor allem Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern Hilfe zum Thema Medienkompetenz, auch mit Blick auf Hass im Netz. Auf den Informationsseiten des LMZ zu cybermobbing und Hass im Netz finden Interessierte, aber auch Betroffene viele Informationen.

Das Kindermedienland Baden-Württemberg ist ebenfalls eine wichtige Anlaufstelle, mit zahlreichen Angeboten ohne große Zugangshürden. Es bietet z. B. Schulen die Möglichkeit, Werkstattveranstaltungen zu organisieren, und bildet Eltern zu Medienmentorinnen und -mentoren aus.

So stehen vor allem Eltern und Lehrpersonen Möglichkeiten zur Verfügung, junge Menschen dabei zu unterstützen, Hass im Netz richtig zu begegnen. Um aber Mädchen – und uns alle – im Netz besser vor Beleidigung und Bedrohung zu schützen, sind wir alle gefordert: Wir müssen gemeinsam dem Hass in jeder Form entgegentreten.


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