Willkommen im SmartLänd

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Das Projekt SmartVillages belegt Erfolgsfaktoren für Digitalisierungsprojekte im ländlichen Raum.

Auf dem Land ist in Sachen Digitalisierung nichts los? Falsch gedacht: Mit zahlreichen Projekten schreitet im Länd die Digitalisierung auch in den Dörfern und Kleinstädten voran.

Seit 2018 geht es zum Beispiel im Projekt SmartVillages darum, wie man im ländlichen Raum die Digitalisierung optimal nutzt. SmartVillages ist grenzübergreifend: 13 Projektpartner mit zehn Pilotgemeinden in sechs Alpenländern arbeiten zusammen. In Baden-Württemberg ist die Stadt Löffingen beteiligt.

Zukünftig wächst SmartVillages sogar noch: Es erweitert sich um das Projekt SmartLand mit den Pilotgemeinden Eisenbach (Hochschwarzwald) und Friedenweiler. In den beiden Orten entstehen sinnvolle Digitalisierungsprojekte und langfristige Vernetzung. Durch die Erweiterung lassen sich schon gewonnene Erkenntnisse auf Nachbargemeinden übertragen und gemeindeübergreifende Lösungen untersuchen. Das Ziel sind Handlungsempfehlungen für Städte und Gemeinden mit guten Beispielen zum Thema Digitalisierung.

Damit Digitalisierungsprojekte gelingen, sind einige Punkte zu beachten. Ein Artikel im Magazin des Gemeindetages Baden-Württemberg die:gemeinde fasst fünf zusammen.

  • Orientierung am lokalen Bedarf: Nicht in jedem Ort besteht Bedarf an jedem Projekt. Sinnvolle Digitalisierungsprojekte müssen etwas bieten, das den Menschen vor Ort fehlt – und das diese auch wollen. Neue und begeisternde Technik ist nicht wichtig, wenn ein Projekt gar nicht benötigt wird.
  • Anknüpfen an vorhandene Strukturen und Netzwerke: Ein wichtiger früher Schritt muss die Suche nach Kontakten und Mithelfenden vor Ort sein. Wen kann man einbinden und worauf kann man aufbauen? Das Anknüpfen an bestehende Strukturen spart Mittel und schafft Akzeptanz. Ein Wettbewerb mit bestehenden Lösungen sollte ausgeschlossen sein.
  • Aktive Beteiligung auf allen Ebenen: Was von oben gewollt ist, passiert nicht von allein. Überall bedarf es eifrigen Händen. In Verwaltung und Gesellschaft müssen Menschen aktiviert, beteiligt und eingebunden werden, damit ein Projekt erfolgreich sein kann.
  • Strategische Planung und Zielsetzung: Ohne gute Planung geht es nicht. Idealerweise denkt man nicht nur in einzelnen Projekten, sondern schafft eine umfassende, langfristige Planung zur Gestaltung der digitalen Transformation. Gut ist es, hierbei Ziele mit verschiedenen Zeithorizonten festzulegen, an denen man sich orientieren kann.
  • Fehler zulassen und daraus lernen: „Aus Fehlern lernt man,“ heißt es. Das gilt auch bei Digitalisierungsprojekten. Wichtig ist natürlich, möglichst frühzeitig falsche Annahmen und Fehler zu erkennen. Es hilft auch der Erfahrungsaustausch – wenn auch nur den anderen.

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Auf dem Land ist in Sachen Digitalisierung nichts los? Falsch gedacht: Mit zahlreichen Projekten schreitet im Länd die Digitalisierung auch in den Dörfern und Kleinstädten voran.

Seit 2018 geht es zum Beispiel im Projekt SmartVillages darum, wie man im ländlichen Raum die Digitalisierung optimal nutzt. SmartVillages ist grenzübergreifend: 13 Projektpartner mit zehn Pilotgemeinden in sechs Alpenländern arbeiten zusammen. In Baden-Württemberg ist die Stadt Löffingen beteiligt.

Zukünftig wächst SmartVillages sogar noch: Es erweitert sich um das Projekt SmartLand mit den Pilotgemeinden Eisenbach (Hochschwarzwald) und Friedenweiler. In den beiden Orten entstehen sinnvolle Digitalisierungsprojekte und langfristige Vernetzung. Durch die Erweiterung lassen sich schon gewonnene Erkenntnisse auf Nachbargemeinden übertragen und gemeindeübergreifende Lösungen untersuchen. Das Ziel sind Handlungsempfehlungen für Städte und Gemeinden mit guten Beispielen zum Thema Digitalisierung.

Damit Digitalisierungsprojekte gelingen, sind einige Punkte zu beachten. Ein Artikel im Magazin des Gemeindetages Baden-Württemberg die:gemeinde fasst fünf zusammen.

  • Orientierung am lokalen Bedarf: Nicht in jedem Ort besteht Bedarf an jedem Projekt. Sinnvolle Digitalisierungsprojekte müssen etwas bieten, das den Menschen vor Ort fehlt – und das diese auch wollen. Neue und begeisternde Technik ist nicht wichtig, wenn ein Projekt gar nicht benötigt wird.
  • Anknüpfen an vorhandene Strukturen und Netzwerke: Ein wichtiger früher Schritt muss die Suche nach Kontakten und Mithelfenden vor Ort sein. Wen kann man einbinden und worauf kann man aufbauen? Das Anknüpfen an bestehende Strukturen spart Mittel und schafft Akzeptanz. Ein Wettbewerb mit bestehenden Lösungen sollte ausgeschlossen sein.
  • Aktive Beteiligung auf allen Ebenen: Was von oben gewollt ist, passiert nicht von allein. Überall bedarf es eifrigen Händen. In Verwaltung und Gesellschaft müssen Menschen aktiviert, beteiligt und eingebunden werden, damit ein Projekt erfolgreich sein kann.
  • Strategische Planung und Zielsetzung: Ohne gute Planung geht es nicht. Idealerweise denkt man nicht nur in einzelnen Projekten, sondern schafft eine umfassende, langfristige Planung zur Gestaltung der digitalen Transformation. Gut ist es, hierbei Ziele mit verschiedenen Zeithorizonten festzulegen, an denen man sich orientieren kann.
  • Fehler zulassen und daraus lernen: „Aus Fehlern lernt man,“ heißt es. Das gilt auch bei Digitalisierungsprojekten. Wichtig ist natürlich, möglichst frühzeitig falsche Annahmen und Fehler zu erkennen. Es hilft auch der Erfahrungsaustausch – wenn auch nur den anderen.

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