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Digitale Zukunftskommune@bw

Projektvorstellung

Digitale Zukunftskommune@bw


Mit dem Landeswettbewerb „Digitale Zukunftskommune@bw“ fördert die Landesregierung 55 Gewinnerkommunen in Baden-Württemberg. Vier Städte sowie einen Verbund um fünf Landkreise werden in den kommenden zwei bis drei Jahren zu Schrittmachern des digitalen Wandels ausgebaut, um das Leben in den Kommunen bei der Mobilität, Gesundheit und in der Verwaltung nachhaltig zu verbessern. Fünfzig weitere Kommunen, Landkreise, Verbände und Kooperationen werden dabei unterstützt, eine an den konkreten Bedürfnissen ihrer Bürgerinnen und Bürger ausgerichtete Digitalisierungsstrategie zu entwickeln. 

Insgesamt nimmt das Land dafür 7,6 Millionen Euro in die Hand. Damit haben wir ein Förderprogramm auf den Weg gebracht, welches wichtige Impulse für die Digitalisierung in den Städten und Gemeinden setzt und die Transformation der Kommunen hin zu modernen Zukunftsstädten und Zukunftsgemeinden fördert.

Das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO führt in Kooperation mit drei weiteren Partnern die wissenschaftliche Begleitforschung zum Förderwettbewerb durch. Damit sollen die Best Practices aus den Modellkommunen auf möglichst viele weitere Kommunen übertragen werden. 

 

Dieses und viele weitere spannende Zukunftsprojekte finden Sie hier.

Möglichkeiten

Mit seinen 1.101 Städten und Gemeinden sowie 35 Landkreisen ist Baden-Württemberg ein Flächenland. Das Förderprogramm geht auf diese Anforderung ein, indem es von der kleinen Gemeinde mit knapp 2.500 Einwohnern bis hin zu Großstädten, Landkreisen und Regionalverbänden sämtliche kommunalen Strukturen unterstützt.

Gemeinsam mit den Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir die Potenziale der Digitalisierung erschließen. Die Gewinnerkommunen haben überzeugende und konkrete Konzepte vorgelegt, um die Lebensqualität der Menschen vor Ort über neue, vernetzte Dienste etwa im Bereich der Telemedizin oder der digitalen Bildung zu verbessern. Vier Städte (Heidelberg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Ulm) und ein Landkreisverbund (Biberach, Böblingen, Karlsruhe, Konstanz, Tuttlingen) werden zu digitalen Zukunftskommunen ausgebaut und erhalten in den nächsten Jahren insgesamt rd. 4,4 Mio. Euro. Darüber hinaus werden 50 weitere Kommunen mit über 2 Mio. Euro auf ihrem Weg ins digitale Zeitalter unterstützt.

Ziele

  • Die Modellvorhaben sollen eine einheitliche Daten-Plattform aufbauen, über die offene Daten für eine intelligente Vernetzung verschiedener Lebensbereiche wie beispielsweise für Mobilitätsangebote genutzt werden können.
  • Es ist von besonderer Relevanz, den Bürgerinnen und Bürgern mit Innovationsprojekten und Modellvorhaben den konkreten Nutzen moderner Digitalisierungstechnologien aufzuzeigen. Daher ist es das Ziel, mit den Menschen vor Ort zu diskutieren, wie Digitalisierung unser Leben verändern wird und wie wir Digitalisierung gestalten wollen.
  • Mit der wissenschaftlichen Begleitforschung unterstützen wir den Wissensaustausch sowie die Verstetigung von Erkenntnissen. Rahmenbedingungen werden über alle Kommunen hinweg qualifiziert und Prozesse erarbeitet. So gewährleisten wir die Skalierung sowie einen umsetzungsorientierten Transfer auf andere Kommunen im Land und die Nachhaltigkeit der Digitalisierungsinitiativen.

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