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Cyberwehr Baden-Württemberg

Projektvorstellung

Cyberwehr Baden-Württemberg


Cyberangriffe stellen eine der großen Bedrohungen für die Wirtschaft unseres Landes dar. Dieser Herausforderung stellt sich die Cyberwehr Baden-Württemberg, ein Projekt des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg. Das Projekt Cyberwehr wird von einem Konsortium bestehend aus Forschungszentrum Informatik (FZI), Digitales Innovationszentrum (DIZ), CyberForum e.V. und der Secorvo Security Consulting GmbH umgesetzt. Ein Steuerkreis unter der Federführung des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg unterstützt mit weiteren, relevanten Akteuren des Landes Baden-Württemberg (Ministerien, Sicherheitsbehörden, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit, BITBW) das Projekt.

Möglichkeiten

Die Cyberwehr Baden-Württemberg flankiert die Aktivitäten des Landeskriminalamtes, des Landesamtes für Verfassungsschutz und des Computer Emergency Response Team (CERT BWL). Cyberwehr und Sicherheitsbehörden arbeiten in Abstimmung mit den angegriffenen Unternehmen in geeigneten Fällen zusammen,  beispielsweise bei der Initiierung von Ermittlungsverfahren oder dem Austausch anonymisierter Informationen für ein strategisches Lagebild Cybercrime und Cybersecurity Baden-Württemberg.
Aktuell sind die Möglichkeiten der Cyberwehr in der Pilotregion Karlsruhe und den Landkreisen Raststatt und Baden-Baden unter der Rufnummer 0800-Cyberwehr abrufbar. Hier werden die Möglichkeiten der Cyberwehr in Praxisfällen getestet und weiterentwickelt. Geschädigte Firmen außerhalb dieser Region erreichen die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg unter der Rufnummer 0711/5401-2444 oder 
E-Mail: cybercrime@polizei.bwl.de.

Dienstleistungen der Zentrale und der Notfallteams

  • Durchführung erster Schadensanalysen und Erstberatung der Anrufer.
  • Unterstützung bei der Begrenzung des Schadens durch erste operative Soforthilfemaßnahmen.
  • Die Nutzung der Hotline (First-Level) und eine Nothilfe-Beratung (Second-Level) sind kostenlos.
  • Im Bedarfsfall kommt eine hochqualifizierte Task-Force in Abstimmung mit den betroffenen Firmen zum Einsatz (Third-Level). Dieser Einsatz ist dann kostenpflichtig.

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