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Jahreskonferenz 2020: Selbstbestimmung und Privatheit – Gestaltungsoptionen für einen europäischen Weg

Cybersicherheit

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Gerade in Zeiten einer weltweiten Pandemie wissen wir digitale Technologien zu schätzen: Sie ermöglichen neue Formen der Kommunikation, erlauben den orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf weltweite Inhalte und unterstützen zahlreiche Routine-Tätigkeiten. Auf der anderen Seite gehen mit der zunehmenden Digitalisierung auch Fehlentwicklungen einher:  Klassische Medien drohen von den Echokammern sozialer Medien mit abstrusen Verschwörungstheorien überlagert zu werden, Schulen und Krankenhäuser entwickeln sich zu Reallaboren für neue Überwachungstechnologien und digitale Plattformen machen aus Arbeitnehmenden häufig prekär beschäftigte „Unternehmer“.

Verbunden wird die technologische Transformation zumeist mit dem Versprechen einer besseren Steuerbarkeit von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Doch zur Realisierung des Versprechens werden großräumig Mechanismen der Verhaltenssteuerung eingesetzt, auf deren Wirkungsweise und Ziele weder die Gesellschaft noch der oder die Einzelne Einfluss nehmen können. Dies wirkt sich auf die Freiheitsrechte von Individuen im gesamten Lebensverlauf aus.

Angesichts dieser Herausforderungen verfolgen die Europäische Union und Deutschland einen „europäischen Weg“, der eine gemeinwohlorientierte Technikentwicklung europäischer Prägung voranbringen möchte. Dieser Ansatz versteht sich als Alternative zu einem rein profitorientierten Digitalkapitalismus weltweit dominanter US-amerikanischer IT-Firmen und dem totalitären Digitalautoritarismus chinesischer Spielart. Stattdessen soll die Idee eines freien Digitalmarktes mit demokratischen Werten und Grundrechten in Einklang gebracht werden.

Der Forschungsverbund „Forum Privatheit“, greifen diesen europäischen Ansatz in der Konferenz auf, um dazu passende Gestaltungsanregungen für die Bereiche Technik, Recht, Politik und Wirtschaft zu liefern. Diese Anregungen möchten sie gerne mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie auch Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutieren.

Einsendeschluss für Vorträge und Poster: 16.06.2020

Weiter zur Anmeldung hier.


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Gerade in Zeiten einer weltweiten Pandemie wissen wir digitale Technologien zu schätzen: Sie ermöglichen neue Formen der Kommunikation, erlauben den orts- und zeitunabhängigen Zugriff auf weltweite Inhalte und unterstützen zahlreiche Routine-Tätigkeiten. Auf der anderen Seite gehen mit der zunehmenden Digitalisierung auch Fehlentwicklungen einher:  Klassische Medien drohen von den Echokammern sozialer Medien mit abstrusen Verschwörungstheorien überlagert zu werden, Schulen und Krankenhäuser entwickeln sich zu Reallaboren für neue Überwachungstechnologien und digitale Plattformen machen aus Arbeitnehmenden häufig prekär beschäftigte „Unternehmer“.

Verbunden wird die technologische Transformation zumeist mit dem Versprechen einer besseren Steuerbarkeit von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Doch zur Realisierung des Versprechens werden großräumig Mechanismen der Verhaltenssteuerung eingesetzt, auf deren Wirkungsweise und Ziele weder die Gesellschaft noch der oder die Einzelne Einfluss nehmen können. Dies wirkt sich auf die Freiheitsrechte von Individuen im gesamten Lebensverlauf aus.

Angesichts dieser Herausforderungen verfolgen die Europäische Union und Deutschland einen „europäischen Weg“, der eine gemeinwohlorientierte Technikentwicklung europäischer Prägung voranbringen möchte. Dieser Ansatz versteht sich als Alternative zu einem rein profitorientierten Digitalkapitalismus weltweit dominanter US-amerikanischer IT-Firmen und dem totalitären Digitalautoritarismus chinesischer Spielart. Stattdessen soll die Idee eines freien Digitalmarktes mit demokratischen Werten und Grundrechten in Einklang gebracht werden.

Der Forschungsverbund „Forum Privatheit“, greifen diesen europäischen Ansatz in der Konferenz auf, um dazu passende Gestaltungsanregungen für die Bereiche Technik, Recht, Politik und Wirtschaft zu liefern. Diese Anregungen möchten sie gerne mit anderen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie auch Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutieren.

Einsendeschluss für Vorträge und Poster: 16.06.2020

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Wann?

Kalendereintrag

Wo?

Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund, Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin

Wer?

Fraunhofer ISI, Fraunhofer SIT

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