Unsere Fördermöglichkeiten

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Sie haben eine Vision zur Digitalen Transformation? Unsere Fördermöglichkeiten helfen Ihnen, aus Ideen Wirklichkeit zu machen.

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Inhalte mit Hauptkategorie Intelligente Mobilität times .

Charge@BW

Abbildung eines ladenden Elektrofahrzeugs an einer Ladesäule.

Baden-Württemberg fördert in Ergänzung zum kürzlich veröffentlichten vierten Förderaufruf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur für öffentliche Ladeinfrastruktur mit Charge@BW auch Ladepunkte, die nur zweitweise öffentlich zugänglich sind. Ziel ist es, die Flächendeckung weiter voranzutreiben.

Mit der neuen Förderung Charge@BW für Ladeinfrastruktur übernimmt das Land ab dem 1. September 2019 vierzig Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bis maximal 2.500 Euro pro Ladepunkt. Antragsberechtigt sind juristische Personen mit Sitz oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg.
Mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur kann auch vor Antragsstellung (ab 1. September 2019) begonnen werden. Die Anträge müssen jedoch bis spätestens sechs Monate nach Maßnahmenbeginn und noch vor Fertigstellung der Ladeinfrastruktur eingereicht werden.

Die Förderanträge können ab dem 1. November 2019 bei der L-Bank gestellt werden.

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Kommunenförderung - Erschließung offener Mobilitätsdaten

Abbildung eines Parkplatzes aus der Vogelperspektive.
Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg möchte die Mobilitätswende und die dafür notwendige Schaffung einer flächendeckenden Datengrundlage für nachhaltige Mobilitätsformen vorantreiben. Hierfür hat das Ministerium für Verkehr eine Förderung für die Erschließung offener Mobilitätsdaten ins Leben gerufen.

Ziel des Landes ist es, die Nutzung von Mobilitätsdaten vor Ort in Kommunen in Form von Apps, Auskunftssystemen, Verkehrssteuerung und Innovationsförderung zu ermöglichen. Die Förderlinie ermöglicht hierfür den weiteren Ausbau der Landesplattform für Mobilitätsdaten MobiData BW, die als Portal für Daten und digitale Dienste aus den Bereichen ÖPNV-Fahrplan, Radnetz, Sharing-Dienste und Parkraum kostenfrei und transparent für die Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Hierbei ist es besonders wichtig, auch die Kommunalverwaltungen, lokale Mobilitätsdienstleister und Parkraumbetreiber vor Ort einzubinden.

Die neue Förderlinie zur Erschließung kommunaler Mobilitätsdaten richtet sich an Gemeinden, Städte sowie Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg und deren kommunale Unternehmen. Gefördert werden Sachaufwendungen, die für die Erschließung von Mobilitätsdaten – insbesondere im Bereich Sharing und Parkraum, anfallen. Hierzu zählen insbesondere Kosten zur Beschaffung von Datensätzen aber auch von Software, Hardware, Dienstleistungen von Drittanbietern sowie Entwicklungskosten zur Nutzung der gewonnenen Daten. Hierfür bestehen, projektabhängig, Fördermöglichkeiten von bis zu 150.000 Euro

Die Projektdauer soll 18 Monate nicht überschreiten. Anträge auf Gewährung einer Zuwendung können für die Jahre 2021 und 2022 zu folgenden Fristen eingereicht werden:
Für das Jahr 2021: bis zum 31.10.2021
Für das Jahr 2022: bis zum 30.04.2022

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BW-e-Gutschein

Landeanschluss eines Elektrofahrzeugs mit geöffneter Ladeklappe und eingestecktem Ladekabel.

In Baden-Württemberg soll der Anteil an PKW mit Elektroantrieb steigen. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg versteht den BW-e-Gutschein als Anreiz, sich für einen mit Elektroantrieb ausgestatteten PKW zu entscheiden.1.000 Euro für die Betriebs-, Unterhalts- und Ladeinfrastrukturkosten Ihrer E-Fahrzeuge (vollelektrisch, Brennstoffzelle) ist der BW-e-Gutschein dank der "Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW" wert. Für die Abwicklung der Förderung hat das Ministerium für Verkehr die L-Bank beauftragt.

Die Voraussetzungen für den Erhalt der Förderung erfüllen Sie, wenn Sie:

  • in Baden-Württemberg ansässig sind.
  • Einzelunternehmen, Einzelkaufmann, Freiberufler, Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, Kommanditgesellschaft, offene Handelsgesellschaft, Aktiengesellschaft, Partnerschaftsgesellschaft, eingetragener Verein, Genossenschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (auch Co. KG), Körperschaft des öffentlichen Rechts, öffentliche Anstalt, Stiftung des öffentlichen Rechts oder Unternehmergesellschaft sind. Bei allen Unternehmen muss es sich um kleine und mittlere Unternehmen handeln.
  • das Fahrzeug für gemeinnützige, kommunale oder gewerbliche Zwecke nutzen.
  • das Elektrofahrzeug in Baden-Württemberg zulassen und damit überwiegend dort verkehren.
  • nach dem 01.03.2020 ein neues Elektrofahrzeug (gemäß § 2 Nr. 2 EmoG) bestellen.

Achtung: Gehören Sie zu den Zielgruppen Wach- und Sicherheitsdienst, kommunaler Betrieb bzw. medizinischer Dienst, so ist auch die Förderung von neuen Elektrofahrzeug möglich, die frühestens ab dem 01.06.2019 bestellt wurden.
Bei den Zielgruppen Fahrschulbetriebe, Carsharing-Unternehmen, Pflege- und Sozialdienste, Bürgerbusvereine, Unternehmen mit ÖPNV-Servicefahrzeugen, Kommunen, Landkreise oder Gewerbetreibende mit Lieferverkehr werden weiterhin auch neue Elektrofahrzeuge gefördert, die frühestens ab 01.11.2017 bestellt wurden.

Bezuschusst werden auch Leasingfahrzeuge, wobei diese während der kompletten Leasingdauer (maximal 3 Jahre) in Baden-Württemberg zugelassen sein müssen.

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LETS go!

Fotografie eines Bahnhofes mit einem ankommenden Zug.

LETS go!

Das Programm richtet sich an Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde. Das maximale Fördervolumen pro Antragsteller ist abhängig von der Anzahl der in Baden-Württemberg eingesetzten Fahrzeuge. Insgesamt beträgt die Fördersumme rund 13.000.000 €. Das Programm läuft ab 2018 sechs Jahre.

Das Programm fördert die Infrastruktur zur Kontrolle von E-Tickets im ÖPNV. Hintergrund dazu ist die landesweite Einführung des BW-Tarifs auch als E-Ticket. Gefördert werden die Aktualisierung und Neuanschaffung von Busdruckern und Kontrollgeräten sowie die Anschaffung von Smartphones zur Nutzung der Prüf-App des Landes "bw tarif check".

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E-Quartiershubs (Antragsfrist abgelaufen)

Ausschnitt der Ladeklappe eines Elektrofahrzeuges an einer Ladestation.

Das Land fördert mit vier Millionen Euro die Entstehung von sogenannten E-Quartiershubs. Diese Parkhäuser mit guter Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sind Vorreiter für E-Mobilität.

Die Anträge sind bis 15. September 2021 beim Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg einzureichen.

Ein E-Quartiershub im Sinne dieser Ausschreibung ist eine Parkgarage/ein Parkhaus, in dem Stellplätze für Kurzzeit- und Dauerparkende (Kundinnen und Kunden, Gäste sowie Anwohnerinnen und Anwohner), Stellplätze für Taxis, Mietwägen nach PBefG, Sharing-Fahrzeuge, Pedelecverleihstationen u.a. gebündelt werden. Die Stellplätze in der Parkgarage/ im Parkhaus sind mit Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge ausgestattet.

Gegenstand der Förderung:
Die zuwendungsfähigen Kosten sind die Investitionskosten (inklusive Ausstattung) für die Stellplätze in Parkgaragen/-häusern (u.a. auch Stellplätze für die Vernetzung verschiedener Mobilitätsformen (Carsharing u.a.) sowie Fahrradabstellanlagen/Pedelecverleihstationen), Steuerungslösungen für das Parkraummanagement (bspw. Softwarelösungen) sowie die Errichtung von Ladeinfrastruktur inklusive Netzanschlusskosten. Die Ausstattung der Stellplätze mit Leitungsinfrastruktur (Installationsrohre zur Aufnahme von elektro- und datentechnischen Leitungen) ist ebenfalls förderfähig.

Zuwendungsempfänger:
Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen sowie offene Handelsgesellschaften (OHG) und Personengesellschaften mit Sitz oder Zweigstelle in Baden-Württemberg, die den Bau und Betrieb von E-Quartiershubs inklusive Ladeinfrastruktur, eine Projektbetreuung vor Ort und die betriebliche Verfügbarkeit garantieren können.

Die Antragstellung muss in Kooperation (Konsortium) mit einer Kommune erfolgen, da in der Regel nur so das Zusammenspiel mit dem Parkraumanagement der Kommune und der Rückbau von Kfz-Stellplätzen im öffentlichen Raum gewährleistet werden können.

Förderhöhe:
Die Höhe der Förderung entspricht maximal der Differenz zwischen den zuwendungsfähigen Investitionskosten und dem zu erwartenden Betriebsgewinn des E-Quartiershubs

  • Die Summe der zuwendungsfähigen Kosten muss mindestens 500.000 Euro je Projekt betragen.

Der Zuschuss beträgt höchstens 2.000.000 Euro pro Projekt

Weitere Informationen zum Antragsverfahren finden Sie hier.

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Erreichbarkeitssicherung im Ländlichen Raum (Antragsfrist abgelaufen)

Fotografie eines Feldes mit einer kleinen Windmühle aus Holz am rechten Rand.

Erreichbarkeitssicherung im Ländlichen Raum - Entwicklung und Bereitstellung von Simulationsmodellen für die integrierte Raum- und Verkehrsplanung 

Das Programm richtet sich an Landkreise, voraussichtlich drei Modell-Landkreise. Die Fördersumme beträgt rund 842.000 €. Die Antragsfrist sowie eine Wiederauflage des Programms sind noch offen.

Das Programm fördert die Erstellung von Simulationsmodellen für die integrierte Raum- und Verkehrsplanung in Landkreisen des Ländlichen Raums.

Dabei soll ein für den Landkreis Calw bereits entwickeltes Werkzeug zur Analyse der Erreichbarkeit von Standorten der Daseinsvorsorge in einer größeren Gebietskulisse – geplant sind drei aneinander grenzende Landkreise – erprobt werden. So kann die Erreichbarkeit von Standorten bewertet werden, um die Wirkungen raumstruktureller Veränderungen (z.B. Schließung von Arztpraxen oder Läden) und Anpassungsmaßnahmen (z.B. Optimierung des ÖV-Netzes) bilanzierbar zu machen.

Das Werkzeug dient als Entscheidungsunterstützung insbesondere bei Planungen der kommunalen Infrastruktur (z.B. durch Landratsämter oder im Gemeinderat).

Städtische Logistik (Antragsfrist abgelaufen)

Abbildung aus der Point of View Perspektive eines Fahrradfahrers, während eines Sonnenuntergangs.

Eine Vielzahl von deutschen Kommunen erfährt u. a. durch den stetig wachsenden E-Commerce eine immer stärker werdende Belastung des innerstädtischen Verkehrs durch Lieferverkehre. Darum gilt es, Lieferverkehre stadt- und umweltverträglicher zu gestalten, ohne deren Funktionsfähigkeit einzuschränken.

 

Der Bund unterstützt die Kommunen auf vielfältige Weise, optimale Rahmenbedingungen für eine effiziente und nachhaltige städtische Logistik zu schaffen. Zu diesen Unterstützungsmaßnahmen gehört auch die neue Förderrichtlinie Städtische Logistik, mit der die Erstellung städtischer Logistikkonzepte und Machbarkeitsstudien sowie die Umsetzung konkreter Einzelvorhaben im Bereich der städtischen Logistik gefördert werden.

Ziel des Förderprogramms ist es, die durch städtische Lieferverkehre verursachten Luftschadstoffemissionen (NOx), Treibhausgasemissionen (CO2), Feinstaubemissionen (PM) und Lärmemissionen in Landkreisen und Kommunen zu reduzieren und/oder den Verkehrsfluss zu verbessern.

Alle Formulare zu den Anträgen, finden Sie hier. Anträge können noch bis zum 31.12.2020 gestellt werden.  

 

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InKoMo 4.0 (Antragsfrist abgelaufen)

Zeigt die Beteiligten der Kommunen und der Mobilitätswirtschaft des Projektes Inkomo 4.0.

InKoMo 4.0

Ziele der Landesregierung mit dem neuen Förderprogramm „InKoMo 4.0 – Innovationspartnerschaften zwischen Kommunen und Mobilitätswirtschaft 4.0“ sind weniger Staus und Unfällesaubere Luft und mehr individuelle Mobilität für alle Bürgerinnen und Bürger durch innovative Unternehmen. Anbieter von digitalen Mobilitätslösungen sollen mit Landkreisen, Städten und Gemeinden zusammengebracht werden, um bereits erfolgreich erprobte Produkte und Dienste landesweit zu etablieren.

Die Förderung zielt v. a. auf die Phase der Marktdurchdringung neuer Produkte und Dienstleistungen ab: Gefördert werden darum insbesondere Regionen und kommunale Zusammenschlüsse. Ebenso sollen auch „Innovationsräume“ unterstützt werden, bei denen Wirtschaft und Kommunen, z. B. in sogenannten „Living Labs“, für eine bessere Mobilität in der Region kooperieren. Wichtige Voraussetzung ist, dass diese Zusammenschlüsse das Potenzial haben, eine kritische Masse an Nutzerinnen und Nutzern zu erreichen, die eine wirtschaftliche Tragfähigkeit und Wachstum ermöglichen.

Das Fördervolumen des Aufrufs beträgt insgesamt 2,8 Mio. Euro. Die Antragsfrist läuft bis zum 2. September 2019. Interessenten für den Förderaufruf können sich auch bei der hierfür eingerichteten Geschäftsstelle beim Städtetag Baden-Württemberg informieren und fachlich beraten lassen. Ebenso hilft die Geschäftsstelle bei der Vermittlung und Vernetzung von Innovationspartnerschaften für digitale Mobilität. Sie erreichen die Geschäftsstelle per Telefon unter 0711 / 123-3032 (Herrn Konstantin Schneider) oder per Email unter konstantin.schneider@inkomo-bw.de.   

MobiArch BW (Antragsfrist abgelaufen)

Makroaufname einer Schaltfläche eines Chips.

MobiArch BW 

Das Programm richtet sich an hauptsächlich an juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts wie Start-Ups, Verkehrsbetriebe, Hochschulen, IT-Unternehmen und kommunale Stellen. Pro Antragsteller werden 150.000 € bis 300.000 € zur Verfügung gestellt. Insgesamt beträgt das Fördervolumen 1.000.000 €. Die Antragsfrist ist zum 20.04.2018 abgelaufen, es wird keine Wiederauflage geben.

Um Innovationen für die Mobilität von Morgen zu ermöglichen, braucht Baden-Württemberg eine gute und zugängliche Datenlandschaft und -architektur im Verkehrssystem. Im Rahmen einer Förderlinie werden Projekte bezuschusst, die die Verfügbarkeit und Qualität von Mobilitätsdaten verbessern und innovative Ideen für die Verwendung von Mobilitätsdaten ausarbeiten.

Mobilitätsstipendium BW (Antragsfrist abgelaufen)

Fotografie eines beleuchteten Tunnels und fahrende Autos mit Langzeitbelichtung.

Mobilitätsstipendium BW

Das Programm richtet sich an Studierende, Doktoranden, Startupteams in der Vorgründungsphase sowie weitere natürliche Personen. Pro Antragsteller werden maximal 15.000 € zur Verfügung gestellt. Insgesamt beträgt die Fördersumme 150.000 €. Die Antragsfrist ist zum 15.05.2018 ausgelaufen.

Digitale Lösungen für die Mobilität von morgen müssen ausgetretene Pfade verlassen. Die Ideen dahinter brauchen kreativen Freiraum, um bis zur Anwendungsreife zu gelangen. Mit dem Mobilitätsstipendium BW sollen diese Freiräume entstehen. Das Programm ist Teil der Ideenschmiede digitale Mobilität und fördert innovative Menschen, die mit ihrer Idee Mobilität verändern möchten und sich dabei vor eigenen Schritten in den Markt nicht scheuen.

Drei Monate lang werden die Stipendiaten dabei unterstützt, im Gründungsprozess weitere Schritte zu gehen. Dabei soll neben der Fördersumme von bis zu 15.000 Euro auch ein Begleitprogramm helfen, das der Vernetzung dient und Kenntnisse zum Verkehrssystem sowie im Bereich Entrepreneurship vermittelt.