Unsere Fördermöglichkeiten

Unsere Fördermöglichkeiten

Sie haben eine Vision zur Digitalen Transformation? Unsere Fördermöglichkeiten helfen Ihnen, aus Ideen Wirklichkeit zu machen.

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Ausbildung digitale Gesundheitsbotschafterinnen und Gesundheitsbotschafter

Abbildung eines Mannes in einem Kittel hinter einem holografischen Interface einer Patientenakte.
E-Akten, MedicalApps und digitalen Sprechstunden – immer mehr digitale Anwendungen werden im Gesundheitswesen zu stetigen Begleitern unseres Alltags. Um diese digitalen Anwendungen allen Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen, bildet nun das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg, im Rahmen des Pilotprojekts gesund-altern@bw, digitale Gesundheitsbotschafterinnen und -botschafter aus.

Zu ihren Aufgaben zählen, Bürgerinnen und Bürger über digitale Anwendungen und Dienstleistungen im Gesundheitswesen zu informieren, aufzuklären und sie zum souveränen Umgang zu befähigen. Als Ansprechpersonen geben sie ihr Wissen weiter und bauen vor allem bei älteren Menschen die Berührungsängste zu digitalen Angeboten ab.

Das Projekt gesundaltern@bw wird unterstützt durch das Ministerium Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Weitere Informationen finden Sie hier:

www.lmz-bw.de
www.gesundaltern-bw.de

Kontakt: Lisa Gröschel | E-Mail: qualifzierung@gesundaltern-bw.de | Tel: 0711 20709863

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Breitbandförderung

Abbildung einer abstrakten Netzwerkstruktur aus weißen Linien auf dunkelblauem Hintergrund.

Breitbandförderung

Ziel der Breitbandförderung ist der flächendeckende Ausbau von zukunftsfähigen Breitbandnetzen, überall dort wo der marktgetriebene Ausbau versagt. Gefördert wird vornehmlich die Schließung sogenannter weißer Flecken, das heißt in Gebieten, in denen Übertragungsraten von 30 Mbit/s nicht erreicht werden. Hinzugekommen ist mittlerweile die Förderung in den sogenannten grauen Flecken, wo weniger als 100 Mbit/s im Download zur Verfügung stehen. Das Förderprogramm richtet sich an die kommunalen Gebietskörperschaften oder deren Zusammenschlüsse.

Alle Informationen zur Breitbandförderung durch das Land erhalten Sie auf der Internetseite des Innenministeriums.

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Charge@BW

Abbildung eines ladenden Elektrofahrzeugs an einer Ladesäule.

Baden-Württemberg fördert in Ergänzung zum kürzlich veröffentlichten vierten Förderaufruf des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur für öffentliche Ladeinfrastruktur mit Charge@BW auch Ladepunkte, die nur zweitweise öffentlich zugänglich sind. Ziel ist es, die Flächendeckung weiter voranzutreiben.

Mit der neuen Förderung Charge@BW für Ladeinfrastruktur übernimmt das Land ab dem 1. September 2019 vierzig Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben bis maximal 2.500 Euro pro Ladepunkt. Antragsberechtigt sind juristische Personen mit Sitz oder Betriebsstätte in Baden-Württemberg.
Mit dem Aufbau der Ladeinfrastruktur kann auch vor Antragsstellung (ab 1. September 2019) begonnen werden. Die Anträge müssen jedoch bis spätestens sechs Monate nach Maßnahmenbeginn und noch vor Fertigstellung der Ladeinfrastruktur eingereicht werden.

Die Förderanträge können ab dem 1. November 2019 bei der L-Bank gestellt werden.

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Digitalisierungs-Werkstätten im Handwerk

Unterschiedliche Werkzeuge auf einem Tisch liegend werden aus der Vogelperspektive gezeigt.

Gefördert wird die Durchführung von Digitalisierungs-Werkstätten im Handwerk, in denen kleine und mittlere Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg bei der Ausarbeitung und Umsetzung einer konkreten Digitalisierungsstrategie für die Implementierung digitaler Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle unterstützt werden sollen. Daneben sollen geeignete Transfermaterialen abgeleitet werden.

Gefördert werden Landesinnungs- und Fachverbände des Handwerks in Baden-Württemberg. Förderfähig sind u.a. Honorare für Referenten und Moderatoren, Begleitende Beratung durch einen freien Berater/ Experten, Mietausgaben für externe Veranstaltungsräume, Veranstaltungstechnik und Workshop-Materialien sowie die Erstellung von Transfermaterialien. Der Zuschuss beträgt maximal 80 % der zuschussfähigen Ausgaben bzw. höchstens 40.000 Euro je Digitalisierungs-Werkstatt.

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Digitalisierungsprämie Plus

Eine Hand stapelt 1-Euro-Münzen aufeinander.

Für die Digitalisierungsprämie Plus wurden bisher rund 2.500 Anträge gestellt. Die Anpassung der Konditionen ermöglicht die Förderung von mindestens weiteren 6.000 Unternehmen.

Ab dem 1. Februar 2021 ist es Unternehmen wieder möglich, Förderanträge für die Digitalisierungsprämie Plus zu stellen.

Die Unternehmen können zwischen zwei Programmvarianten wählen:

  • Digitalisierungsprämie Plus - Zuschussvariante (direkter Zuschuss)
  • Digitalisierungsprämie Plus - Darlehensvariante (zinsverbilligtes Darlehen mit Tilgungszuschuss)

In der Zuschussvariante wird die Antragstellung über die L-Bank, in der Darlehensvariante über die Hausbank des Antragstellers erfolgen. Die jeweils aktuellen Antragsformulare können auf den hinterlegten Seiten bei der L-Bank heruntergeladen werden.

Die Digitalisierungsprämie Plus hat zum Ziel, KMU aller Branchen mit bis zu 500 Angestellten bei der digitalen Transformation zu unterstützen.

Gefördert werden konkrete Projekte zur Umsetzung neuer digitaler Lösungen in Produktion und Verfahren (u.a. Implementierung additiver Fertigungsverfahren wie zum Beispiel 3D-Druck), bei Produkten und Dienstleistungen (u.a. praktische KI-Anwendungen und Data Analytics) sowie in Strategie und Organisation (u. a. Einführung einer umfassenden Digitalisierungsstrategie). Maßnahmen zur Verbesserung der IT-Sicherheit sind ebenfalls förderfähig.

Darüber hinaus können mit der Digitalisierungsprämie auch Angestelltenschulungen gefördert werden. Bedingung hierfür ist, dass die Schulungen mit der Anschaffung von IKT-Hard- und Software zusammenhängen, die zu einem erheblichen Digitalisierungsfortschritt des Unternehmens führt. Die Anschaffung einer IKT-Grundausstattung (Hardware wie z. B. Laptops, Tablets, Smartphones oder Software wie z. B. übliche Betriebssysteme oder Bürosoftware) ist von der Förderung ausgenommen.

Die angepassten Förderkonditionen sehen einen Zuschuss von 50 Prozent (maximal aber 6.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von 10.000 Euro bis 50.000 Euro und einen Zuschuss von zwölf Prozent (maximal aber 12.000 Euro) für Digitalisierungsvorhaben in Höhe von bis zu 120.000 Euro vor. Mit den angepassten Konditionen können voraussichtlich insgesamt 8.500 Fördervorhaben anstelle von 6.000 Vorhaben gefördert werden. Das angestoßene Investitionsvolumen in Digitalisierung wird sich auf über 300 Millionen Euro erhöhen.

Die Digitalisierungsprämie ist eine Maßnahme der „Initiative Wirtschaft 4.0“ des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, die ein Teil der landesweiten Digitalisierungsstrategie digital@bw ist.

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Digitalpakt von Bund und Ländern

Fotografie einer jungen Schülerin am Tablet.

Insgesamt stellt der Bund im Rahmen des DigitalPakt Schule im Zeitraum 2019 bis 2024 Finanzhilfen in Höhe von fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Die Mittel werden nach Königsteiner Schlüssel auf die Länder verteilt. Auf Baden-Württemberg entfallen während der Laufzeit von fünf Jahren rund 650 Mio. Euro.

Zur Umsetzung des DigitalPakt Schule wurde zwischen Bund und Ländern eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen, die den Rahmen für die jeweilige landesspezifische Umsetzung vorgibt. Die Verwaltungsvereinbarung ist seit dem 17. Mai 2019 in Kraft. Das Kultusministerium hat eine Verwaltungsvorschrift erstellt, in der die Details zur Umsetzung des DigitalPakt Schule in Baden-Württemberg für Investitionen an Schulen geregelt werden. Die „Verwaltungsvorschrift des Kultusministeriums zur Umsetzung der Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024“ ist am 7. September 2019 in Kraft getreten. Auf Investitionen an Schulen entfallen 90 Prozent der Fördermittel. In Baden-Württemberg sind dies rund 585 Millionen Euro über fünf Jahre.
Die Prüfung und Abwicklung der Anträge übernimmt die L-Bank. Anträge können seit dem 1. Oktober 2019 bei der L-Bank gestellt werden.

Zu den Antragsvoraussetzungen zählt u.a. eine Bestätigung der Träger, dass der Betrieb und IT-Support gesichert ist sowie die Vorlage eines Medienentwicklungsplans, der eine Bestandsaufnahme der bestehenden und benötigten Ausstattung, ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept und eine bedarfsgerechte Fortbildungsplanung für die Lehrkräfte enthält. Das Landesmedienzentrum und die Medienzentren im Land unterstützen und beraten die Schulträger und die Schulen bei der Medienentwicklungsplanung; zudem steht ein Online-Tool zur Erstellung der Pläne bereit. Weitere Informationen zum Medienentwicklungsplan finden Sie auf der Website des LMZ.

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Förderung von Games

Abbildung des Logos „Games BW", links daneben ist der Landeslöwe abgebildet.

Das Förderprogramm Games BW der MFG Baden-Württemberg unterstützt Entwicklerinnen und Entwickler qualitativ hochwertiger, kulturell oder pädagogisch bedeutsamer digitaler Spiele und innovativer, interaktiver Medienprojekte mit Spielecharakter. Ziel ist es, die Games-Branche in Baden-Württemberg zu stärken.

Die Förderung kann sich auf die Konzept- und Prototyp-Entwicklung sowie auf die Produktion von digitalen Spielen beziehen. Das Programm wird finanziert über die MFG und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Die Entwicklerinnen und Entwickler beantragen bei der Games BW Förderung je nach Phase für ihr Games-Projekt bis zu 500.000 Euro. Je nach beantragter Förderphase/Förderkategorie und Variante wird die Fördersumme als erlösbedingt rückzahlbares, zinsloses Darlehen oder Zuschuss ausgezahlt.

 

Grundsätzlich wird bei der Games BW Förderung zwischen zwei Fördervarianten unterschieden, abhängig von der Höhe der zu vergebenen Fördersumme.

Die Fördervarianten:

  1. Games BW Anträge für Fördersummen bis zu 20.000 Euro können ganzjährig gestellt werden. Über diese entscheidet der Geschäftsführer der MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg in der Regel innerhalb von acht Wochen nach Eingang der vollständigen Antragsunterlagen.
  2. Über die Games BW Anträge für Fördersummen über 20.000 und bis maximal 500.000 Euro entscheidet zweimal jährlich ein externes Gremium. Die nächste Einreichfrist für diese Anträge endet am 27. Juli 2021. Spätestens zwei Wochen vor der Einreichung muss ein Beratungsgespräch mit der Games BW Ansprechpartnerin Iris Harr (harr@mfg.de) geführt werden.
Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten erhalten Sie hier. Je nach Förderart könnten Sie hier das passende Dokumenten-Paket für Ihren Antrag herunterladen.  

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Industrie 4.0 Scouting

Illustration einer Hand, diese skizziert eine Rennstrecke. Die Teilnehmenden tragen alle einen Anzug.

Die Digitalisierung bietet vielfältige Möglichkeiten, gerade auch für den Mittelstand: Neue Produkte können schneller hergestellt, Kundenwünsche besser berücksichtigt, neue Geschäftsfelder und Services angeboten werden. Kleine und mittelständische Industrieunternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung sinnvolle Digitalisierungsprojekte auf den Weg zu bringen. Egal ob durchgängige / vernetze Prozesse und Abläufe – von der Bestellung über Einkauf, Produktion etc. bis zur Auslieferung – oder smarte Produkte und digitale Geschäftsmodelle, die Unternehmen müssen aktiv werden, um auch in Zukunft ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Aber wie können mittelständische Unternehmen den digitalen Wandel strategisch angehen und die digital gewonnenen Informationen wirtschaftlich nutzen? An welchen Stellen lohnt sich die Digitalisierung der Fertigung und Logistik besonders für die Unternehmen?

Die beim VDMA Baden-Württemberg angesiedelte Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg bietet mit dem durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus geförderten Industrie 4.0 Scouting konkrete Antworten und praktische Unterstützung. Mit dem Scouting-Programm unterstützt sie produzierende Unternehmen bei der Auswahl und Konkretisierung von geeigneten Industrie 4.0 Projekten. Das Scouting setzt dort an, wo die Unternehmen gerade stehen. Ob das die Digitalisierung von Prozessen oder ihr digitales Geschäftsmodell ist.

Das Scouting wird durch neutrale Fachexperten aus der Praxis durchgeführt, hierfür wurde gemeinsam mit einer Expertenjury einen Scout-Pool aufgebaut. Alle Experten haben langjährige Erfahrungen in der produzierenden Industrie und dort zahlreiche Umsetzungsprojekte im Themenfeld Digitalisierung / Industrie 4.0 begleitet. Ziel des Scoutings ist eine Beratung von Experten aus der Praxis für die Praxis anzubieten.

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Innovationsgutschein Hightech Start-up

Abbildung einer Tafel, auf der stufenweise Symbole von der Ideenfinden bis zur Realisierung eines Projekts aufgezeigt wird.

Der Innovationsgutschein Hightech Start-up dient der Frühphasenförderung von Hightech-Start-ups im Zusammenhang mit hoch innovativen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus den Wachstumsfeldern der Zukunft.

Antragsberechtigt sind Existenzgründerinnen und Existenzgründer sowie junge Unternehmen bis maximal 5 Jahre nach Gründung, die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben. Die Unternehmensgründung muss spätestens zum Zeitpunkt der Abrechnung der Zuwendung formal erfolgt sein. Der Zuschuss beträgt bis zu 20.000 Euro und deckt bis max. 50 Prozent der Ausgaben ab, die dem Unternehmen in Rechnung gestellt werden. 

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Innovationsgutscheine A und B

Abbildung eines Mannes, der an einem Roboter tüftelt.

Die Innovationsgutscheine A und B dienen der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Planung, Entwicklung und Umsetzung innovativer Produkte, Dienstleistungen und Produktionsverfahren oder bei deren wesentlichen qualitativen Weiterentwicklung.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und der Freien Berufe, die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben, sowie Existenzgründerinnen und -gründer, die in Baden-Württemberg gründen werden. Die Unternehmensgründung muss spätestens zum Zeitpunkt der Abrechnung der Zuwendung formal erfolgt sein. Innovationsgutscheine gibt es zu 2.500 Euro (Innovationsgutschein A) und zu 5.000 Euro (Innovationsgutschein B) je nach Vorhaben.

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Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis

Abbildung der Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, auf der Bühne des Innovationspreis BW 2020.

Der Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg wird an im Land ansässige kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handwerk sowie technologischer Dienstleistung vergeben für beispielhafte Leistungen bei der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und technologischer Dienstleistungen oder bei der Anwendung moderner Technologien in Produkten, Produktion oder Dienstleistungen.

 

Der Preis hat sich als ein wichtiges Symbol für die ausgeprägte Innovationskultur des Landes etabliert. Vor allem hat er sich zu einem bewährten Instrument entwickelt, um die Bedeutung der Innovationskraft der kleinen und mittleren Unternehmen in Baden-Württemberg stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Seit 2006 vergibt die MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Baden-Württemberg GmbH einen Sonderpreis im Rahmen des Landeswettbewerbs in Höhe von 7.500 Euro, der sich gezielt an junge Unternehmen richtet.

Um den Landespreis bewerben können sich kleine und mittlere Unternehmen aus Industrie, Handwerk sowie technologischer Dienstleistung

  • mit Sitz in Baden-Württemberg und
  • einem Jahresumsatz bis zu 100 Mio. Euro und
  • max. 500 Beschäftigten.

Bewerbungen werden ausschließlich unter https://bewerbung.innovationspreis-bw.de entgegengenommen.

Die Bewerbungsfrist für den Wettbewerb um den Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis – endet am 31. Mai 2021.Die Preisverleihung findet am 16. November 2021 statt.

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Innovations­finanzierung 4.0

Abbildung einer Hand mit Glühbirne. In der Glühbirne befindet sich ein illustriertes und leuchtendes Gehirn.

Kleine und mittlere sowie größere mittelständische Unternehmen können in der Innovationsfinanzierung 4.0 aus den 4 Förderbausteinen Innovative Vorhaben, Digitalisierungsvorhaben, Innovative Geschäftsmodelle und Innovative Unternehmen wählen.

Welche Bedingungen müssen erfüllt werden:

  • Sie arbeiten freiberuflich oder führen ein gewerbliches Unternehmen
  • Sie planen ein Innovations- oder Digitalisierungsprojekt
  • Oder: Sie richten Ihr Unternehmen mit einem neuen Geschäftsmodell neu am Markt aus.
  • Oder: Ihr Unternehmen gilt als innovatives oder schnell wachsendes Unternehmen gemäß den Programmbestimmungen (Details siehe Merkblatt)
  • Sie sind am Standort Baden-Württemberg aktiv.
  • Ihr Unternehmen gilt als kleines und mittelständiges Unternehmen (KMU) im Sinne der EUDefinition.
  • Oder: Ihr Unternehmen gilt als größeres Unternehmen, befindet sich aber mehrheitlich im Privatbesitz und hat einen Jahresumsatz bis maximal 500 Mio. €.
Das wird geboten:
  • Finanzierung: Förderdarlehen im Hausbankenverfahren mit Tilgungszuschuss
  • Kredithöhe: 10.000 bis 5 Mio. €, bei größeren Unternehmen bis 25 Mio. €
  • Kreditlaufzeit: 5, 7 oder 10 Jahre | tilgungsfrei 0–2
  • Sollzinsverbilligung und -bindung: wie Kreditlaufzeit, max. 10 Jahre
  • Bereitstellungszinsen: keine
  • Sondertilgung: in den ersten 5 Jahren nach Darlehenszusage ausgeschlossen, danach jederzeit möglich gegen Vorfälligkeitsentschädigung
  • Aktuelle Zinssätze und Tilgungszuschüsse: siehe Konditionenübersicht bei den Downloads

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InnovFin70

Abbildung eines Handschlags zwischen einer menschlichen und einer animierten Hand, die aus einem Laptopbildschirm ragt.

Die L-Bank sowie die Bürgschaftsbank unterstützten Ihre Hausbank bei der Finanzierung Ihres innovativen Unternehmens oder Ihres innovativen Vorhabens. Sie verbürgen Hausbankendarlehen und Förderdarlehen für Investitionsvorhaben, Forschungs- und Innovationskosten oder Betriebsmittelbedarf.

Welche Bedingungen müssen erfüllt werden:

  • Sie führen ein innovatives Unternehmen
  • Sie sind ein kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) mit weniger als 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ihr Jahresumsatz liegt höchstens bei 50 Mio. €, Sie weisen eine Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. € aus
  • Sie sind ein Small Mid Cap (SMC) und beschäftigen mehr als 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Das wird geboten:
  • Entlastung für das finanzierende Kreditinstituts in Form einer Ausfallbürgschaft
  • Verbürgung 70 % der Finanzierung
  • Die Laufzeit beträgt maximal 10 Jahre
  • Die Bürgschaftsbank verbürgt für Bürgschaftsbeträge bis zu 1,25 Mio. €
  • Die L-Bank verbürgt für Bürgschaftsbeträge über 1,25 Mio. € bis 5 Mio. €

 

 

 

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KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg für einzelbetriebliche Vorhaben

Fotografie eines Roboterarms an einem Fließband.

Der „KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg“ startet in diesem Jahr in seine dritte Runde. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus stellt hierzu rund 8 Mio. Euro zur Verfügung.

Mit dem KI-Innovationswettbewerb BW für einzelbetriebliche Vorhaben werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben gefördert, die durch eine innovative (Weiter-)Entwicklung von KI die Marktreife von neuen bzw. erheblich verbesserten Produkten und Dienstleistungen beschleunigen.

Einreichungsfrist für die Förderanträge ist Montag, der 10. Mai 2021. Antragsteller können Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und mit einem Vorjahresumsatz bzw. einer Jahresbilanz von max. 10 Mio. Euro sein (als Konsortialpartner sind auch mittlere Unternehmen zugelassen).

Die folgenden Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um am Innovationswettbewerb teilzunehmen:

  • Antragsteller können Unternehmen aller Branchen mit Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung in Baden-Württemberg, mit weniger als 50 Beschäftigten und mit einem Vorjahresumsatz bzw. einer Jahresbilanz von max. 10 Millionen Euro, sein.
  • Konsortialpartner können Unternehmen aus allen Branchen mit Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung in Baden-Württemberg sein, wenn sie weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen Euro erzielen.

Für die genauen Fördervoraussetzungen beachten Sie bitte den Förderaufruf „KI-Innovationswettbewerb Baden-Württemberg für einzelbetriebliche Vorhaben: Entwicklung Künstlicher Intelligenz für innovative Produkte und Dienstleistungen“.

Folgende Förderkonditionen gelten:

  • Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als Anteilsfinanzierung in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gewährt.
  • Der Fördersatz (Beihilfeintensität) beträgt 45 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben des Vorhabens für kleine Unternehmen, unabhängig davon, ob sie ein Einzelvorhaben beantragen oder als Konsortialführer bzw. Konsortialpartner an einem Konsortialprojekt. Für mittlere Unternehmen, die als Konsortialpartner am Projekt beteiligt sind, beträgt der Fördersatz 35 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Förderfähig sind Vorhaben mit zuwendungsfähigen Ausgaben zwischen 40.000 Euro und 1.000.000 Euro.
  • Die Förderung erfolgt gemäß der „Vierten Geänderte[n] Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020“

Zur Anpassung an die Zielgruppe sind nun auch kleinere Vorhaben ab 40.000 Euro Projektvolumen förderbar. Die mögliche Fördersumme bewegt sich zwischen 18.000 Euro und 450.000 Euro. Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit für Konsortialprojekte, bei denen z. B. auch Datenkooperationen von KI-Unternehmen mit kleinen und mittleren Unternehmen gefördert werden können

 

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Kommunenförderung - Erschließung offener Mobilitätsdaten

Abbildung eines Parkplatzes aus der Vogelperspektive.
Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg möchte die Mobilitätswende und die dafür notwendige Schaffung einer flächendeckenden Datengrundlage für nachhaltige Mobilitätsformen vorantreiben. Hierfür hat das Ministerium für Verkehr eine Förderung für die Erschließung offener Mobilitätsdaten ins Leben gerufen.

Ziel des Landes ist es, die Nutzung von Mobilitätsdaten vor Ort in Kommunen in Form von Apps, Auskunftssystemen, Verkehrssteuerung und Innovationsförderung zu ermöglichen. Die Förderlinie ermöglicht hierfür den weiteren Ausbau der Landesplattform für Mobilitätsdaten MobiData BW, die als Portal für Daten und digitale Dienste aus den Bereichen ÖPNV-Fahrplan, Radnetz, Sharing-Dienste und Parkraum kostenfrei und transparent für die Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Hierbei ist es besonders wichtig, auch die Kommunalverwaltungen, lokale Mobilitätsdienstleister und Parkraumbetreiber vor Ort einzubinden.

Die neue Förderlinie zur Erschließung kommunaler Mobilitätsdaten richtet sich an Gemeinden, Städte sowie Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg und deren kommunale Unternehmen. Gefördert werden Sachaufwendungen, die für die Erschließung von Mobilitätsdaten – insbesondere im Bereich Sharing und Parkraum, anfallen. Hierzu zählen insbesondere Kosten zur Beschaffung von Datensätzen aber auch von Software, Hardware, Dienstleistungen von Drittanbietern sowie Entwicklungskosten zur Nutzung der gewonnenen Daten. Hierfür bestehen, projektabhängig, Fördermöglichkeiten von bis zu 150.000 Euro

Die Projektdauer soll 18 Monate nicht überschreiten. Anträge auf Gewährung einer Zuwendung können für die Jahre 2021 und 2022 zu folgenden Fristen eingereicht werden:
Für das Jahr 2021: bis zum 31.10.2021
Für das Jahr 2022: bis zum 30.04.2022

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Schule digital

Fotografie eines Jungen mit Tablet, in einem Klassenzimmer.
Die Landesregierung will die Digitalisierung der Schulen weiter voranbringen. Im Rahmen des Nachtragshaushalts werden deshalb zusätzlich 50 Millionen Euro, insbesondere für die Anbindung der Schulen an das Breitbandnetz, bereitstehen.

„Unser Ziel ist es, die bisherigen Förderprogramme zu ergänzen. Wir wollen eine Verbindung zwischen der ans Breitbandnetz angebundenen Straße und der Schule schaffen, damit das Breitband auch bei den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften ankommt“, erklärt Kultusministerin Eisenmann. Dafür sieht das Förderprogramm des Kultusministeriums einen Zuschuss sowohl für die öffentlichen als auch für die privaten Schulträger vor. Bedingung für die Beantragung der Mittel wird sein, dass bereits ein Anschluss mit einer ausreichenden Bandbreite in der Straße der Schule vorhanden ist und mit den Fördermitteln der Anschluss der Schule an das Breitbandnetz erfolgen kann. Das Kultusministerium wird die weiteren Details zu diesem Förderprogramm zügig ausarbeiten und dazu auch mit den kommunalen Landesverbänden das Gespräch suchen.

Das Ministerium für Kultur, Jugend und Sport Baden-Württemberg hat die L-Bank mit der Abwicklung der Förderung beauftragt. 

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Sicherung des Filmerbes

Abbildung des Logos FFA. Text: „Förderprogramm Filmerbe, Finanzierung durch BKM, Länder und FFA, auf schwarzem Hintergrund.

Länder, Bund und Filmförderanstalt haben zur Erhaltung des deutschen Filmerbes ein neues Förderprogramm ins Leben gerufen. Ziel ist die dauerhafte digitale Zugänglichmachung und Archivierung des deutschen Filmerbes über ausgewählte Werke von besonderem kuratorischen und künstlerischen Interesse. Im Kern geht es dabei um Kinofilme, es sind aber auch andere kinotaugliche Formate förderfähig.
Ab 2019 stehen dafür 10 Jahre lang jährlich bis zu 10 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Digitalisierung von Filmen wird in drei Bereichen gefördert:

  • Auswertungsinteresse
  • Kuratorisches Interesse
  • Konservatorisches Interesse
     

Antragsberechtigt sind die Rechteinhaber*innen an dem Film bzw. Personen, die im Besitz des Originalmaterials sind und eine Zustimmung der Rechteinhaber*innen besitzen.

Anträge werden an die Filmförderanstalt des Bundes gestellt. Einzelheiten unter https://www.ffa.de/foerderprogramm-filmerbe-1.html

Antragsteller*innen, deren Vorhaben einen Bezug zu Baden-Württemberg aufweisen, können ihre Chancen verbessern, wenn sie ihren Antrag an die Filmförderanstalt über das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg einreichen und dazu angeben, welcher Bezug zu Baden-Württemberg besteht (z.B. inhaltlicher Bezug, Sitz des Rechteinhabers etc.).

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Sonderprogramm Bioenergie

Abbildung einer leuchtenden Glühbirne mit Beinen und Händen, diese schließt sich selbst an einer Steckdose an.

Damit kleine und mittlere Unternehmen in Bioenergie investieren können, haben L-Bank und Bürgschaftsbank zum 1. Juli 2007 ihre Bürgschaftsprogramme für Bioenergie-Investitionen geöffnet.

Die Bürgschaftsbank übernimmt Bürgschaften für Investitionen in Bioenergieanlagen. Finanzierbar sind Investitionen in Gebäude, Anlagen, der Bau einer Anlage und der Anschub, bis die Anlage läuft. Finanziert wird entweder in Zusammenarbeit mit der L-Bank im Programm "Neue Energien - Energien vom Land" oder im herkömmlichen Bürgschaftsprogramm der Bürgschaftsbank für einen Hausbankkredit. Die eingesetzte Technik muss erprobt sein. Die Bürgschaftsbank übernimmt keine Bürgschaften für Prototypen oder für Bioenergieanlagen, die vor allem als Kapitalanlage gedacht sind.

Die Bürgschaftsbank Baden-Württemberg übernimmt Bürgschaften in der Regel für 50 % bis € 1,25 Million; Bürgschaften über diesem Betrag übernimmt die L-Bank. Ergänzend können auch stille Beteiligungen der MBG eingesetzt werden.

Das Förderkonzept von L-Bank und Bürgschaftsbank sieht eine begleitende Unterstützung sowie technische und betriebswirtschaftliche Stellungnahmen zu den Projekten vor.

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Start-up BW Elevator Pitch

Fotografie eines Transporters mit der Aufschrift: „Start-up BW Elevator Pitch".

Der Start-up BW Elevator Pitch bietet ideenreichen Gründerinnen und Gründern eine attraktive Plattform, um sich und ihre Geschäftsidee vor einer Jury und einem Publikum aus regionalen Institutionen, potentiellen Geldgebern, Geschäftspartnern und Kunden zu präsentieren. Das Wettbewerbsformat ist kein Business Plan-Wettbewerb. Teilnehmen dürfen Gründerinnen und Gründer in der Projekt- bzw. Vorgründungsphase und bereits gegründete Unternehmen bis maximal drei Jahre nach der Gründung.

Innerhalb von drei Minuten haben die Teilnehmenden die Chance die Zuhörer neugierig zu machen und sie von ihren Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen. Insgesamt zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer bzw. Gründer-Teams präsentieren sich und Ihre Ideen bei jedem Regional / Special Cup der Jury und dem Publikum. Bei den Vorträgen sind keine digitalen Präsentationsmedien (Videos und/oder PowerPoint-Präsentationen) erlaubt.

Alle Teilnehmenden erhalten ein Experten-Feedback zu ihren Pitches und können sich im Rahmen des Wettbewerbs mit anderen Gründungsbegeisterten und den Förderinstituten vernetzen. Die besten Teams erhalten zusätzlich attraktive Geldpreise, die von der L-Bank zur Verfügung gestellt werden:

Regional Cup / Special Cup:

1. Preis: 500,00 EUR und das Ticket für das Landesfinale
2. Preis: 300,00 EUR
3. Preis: 200,00 EUR

Landesfinale:

1. Preis: 3.000,00 EUR
2. Preis: 2.000,00 EUR
3. Preis: 1.000,00 EUR

Zu den Terminen hier klicken.

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Weiterbildungs­finanzierung 4.0

Illustration einer Person, die eine Treppe empor steigt. Auf der obersten Stufe befindet sich der Text: „What's Next?"

Mit der Weiterbildungs­finanzierung 4.0 können Sie Fort- und Weiterbildungs­maßnahmen für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Förderdarlehen finanzieren.

Wer wird gefördert:
 
  • Gewerbliche Unternehmen und freiberuflich Tätige
  • Unternehmen bis 500 Beschäftigte (in der Regel)
  • Unternehmen mit einer Betriebsstätte in Baden-Württemberg
Was wird gefördert:
 
  • Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zur beruflichen Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
  • Finanziert werden folgende Kosten, sofern das Unternehmen (und nicht der/die Mitarbeiter/in) die Kosten trägt:
  • Gebühren für Kurse, Seminare, Schulungen und Ähnliches
  • Gebühren für Prüfungen  
  • Studiengebühren
  • Reisekosten
  • Lohn- und Lohnnebenkosten während der Weiterbildung

Nicht finanziert werden die Kosten für eine Erstausbildung.

Wie wird gefördert:
 

Darlehen mit einem positiven Beihilfewert werden auf Basis der De-minimis-Verordnung (VO(EU) Nr. 1407/2013) vergeben.
Ausfallbürgschaft in Höhe von 50% bis maximal € 2,5 Mio. im Programm Weiterbildungsfinanzierung 4.0 in Zusammenarbeit mit der L-Bank.

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Erfahrungsaustauschgruppen im Handwerk

Abbildung eines Tisches aus der Vogelperspektive, auf dem Hände, Puzzleteile, geometrische Formen und Notizbücher gezeigt werden.

Gefördert wird die Durchführung von Erfahrungsaustauschgruppen durch Fachverbände im Handwerk zu den Themen Personalwesen, strategische Unternehmensführung, Digitalisierung, Innovation, Kooperation.

Es werden die Kosten für die externe Moderation und/oder die externen Referenten gefördert. Der Zuschuss beträgt bis zu 3.000 Euro bzw. bis zu 4.500 Euro.

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100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg

Abbildung des Textes: „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“, auf weißen Hintergrund.

Mit dem fortlaufenden Wettbewerb „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ sucht die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg nach herausragenden Innovationen und Ideen aus Wissenschaft und Wirtschaft, die zeigen, wie das Potenzial von Industrie 4.0 voll genutzt werden kann. Ausgezeichnet werden im Rahmen des Wettbewerbs Lösungen für neue Produkte und Maschinen, neue Produktionsprozesse, innovative Software sowie neue Leistungsangebote für Kunden.

Der Wettbewerb setzt seit letztem Jahr quartalsweise branchen- oder themenspezifische Akzente. Derzeit liegt der Fokus auf dem Bereich der Künstlichen Intelligenz, zu dem die Allianz Industrie 4.0 auch eine Kurzstudie veröffentlicht hat. Interessenten haben somit die Möglichkeit, ihre innovative KI-Lösung einzureichen und auszeichnen zu lassen.

„100 Orte für Industrie 4.0“ richtet sich vor allem an kleine und mittlere baden-württembergische Betriebe.

Die nächsten Bewerbungsstichtage sind 30.6., 30.9., 31.12. Das Bewerbungsformular ist hier abrufbar.

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BW-e-Gutschein

Landeanschluss eines Elektrofahrzeugs mit geöffneter Ladeklappe und eingestecktem Ladekabel.

In Baden-Württemberg soll der Anteil an PKW mit Elektroantrieb steigen. Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg versteht den BW-e-Gutschein als Anreiz, sich für einen mit Elektroantrieb ausgestatteten PKW zu entscheiden.1.000 Euro für die Betriebs-, Unterhalts- und Ladeinfrastrukturkosten Ihrer E-Fahrzeuge (vollelektrisch, Brennstoffzelle) ist der BW-e-Gutschein dank der "Landesinitiative III Marktwachstum Elektromobilität BW" wert. Für die Abwicklung der Förderung hat das Ministerium für Verkehr die L-Bank beauftragt.

Die Voraussetzungen für den Erhalt der Förderung erfüllen Sie, wenn Sie:

  • in Baden-Württemberg ansässig sind.
  • Einzelunternehmen, Einzelkaufmann, Freiberufler, Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, Kommanditgesellschaft, offene Handelsgesellschaft, Aktiengesellschaft, Partnerschaftsgesellschaft, eingetragener Verein, Genossenschaft, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (auch Co. KG), Körperschaft des öffentlichen Rechts, öffentliche Anstalt, Stiftung des öffentlichen Rechts oder Unternehmergesellschaft sind. Bei allen Unternehmen muss es sich um kleine und mittlere Unternehmen handeln.
  • das Fahrzeug für gemeinnützige, kommunale oder gewerbliche Zwecke nutzen.
  • das Elektrofahrzeug in Baden-Württemberg zulassen und damit überwiegend dort verkehren.
  • nach dem 01.03.2020 ein neues Elektrofahrzeug (gemäß § 2 Nr. 2 EmoG) bestellen.

Achtung: Gehören Sie zu den Zielgruppen Wach- und Sicherheitsdienst, kommunaler Betrieb bzw. medizinischer Dienst, so ist auch die Förderung von neuen Elektrofahrzeug möglich, die frühestens ab dem 01.06.2019 bestellt wurden.
Bei den Zielgruppen Fahrschulbetriebe, Carsharing-Unternehmen, Pflege- und Sozialdienste, Bürgerbusvereine, Unternehmen mit ÖPNV-Servicefahrzeugen, Kommunen, Landkreise oder Gewerbetreibende mit Lieferverkehr werden weiterhin auch neue Elektrofahrzeuge gefördert, die frühestens ab 01.11.2017 bestellt wurden.

Bezuschusst werden auch Leasingfahrzeuge, wobei diese während der kompletten Leasingdauer (maximal 3 Jahre) in Baden-Württemberg zugelassen sein müssen.

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Innovationsgutschein Hightech Digital

Abbildung einer aus Lichtstrahlen und Lichtpunkten geformter Hand vor schwarzem Hintergrund.
Der Innovationsgutschein Hightech Digital soll anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsvorhaben etablierter Unternehmen unterstützen, die digitale Produkte und Dienstleistungen zum Ziel haben.
Antragsberechtigt sind etablierte Unternehmen mit maximal 100 Mitarbeitern und 20 Mio. Euro Umsatz bzw. Bilanzsumme sowie Hauptsitz in Baden-Württemberg. Zusätzlich sind Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern und 50 Millionen Euro Umsatz bzw. 43 Millionen. Euro Bilanzsumme antragsberechtigt, sofern sie ihr Vorhaben mit einem Start-up als FuE-Dienstleister umsetzen. Der Zuschuss beträgt bis zu 20.000 Euro und deckt bis max. 50 Prozent der Ausgaben ab, die dem Unternehmen in Rechnung gestellt werden. 

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LETS go!

Fotografie eines Bahnhofes mit einem ankommenden Zug.

LETS go!

Das Programm richtet sich an Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde. Das maximale Fördervolumen pro Antragsteller ist abhängig von der Anzahl der in Baden-Württemberg eingesetzten Fahrzeuge. Insgesamt beträgt die Fördersumme rund 13.000.000 €. Das Programm läuft ab 2018 sechs Jahre.

Das Programm fördert die Infrastruktur zur Kontrolle von E-Tickets im ÖPNV. Hintergrund dazu ist die landesweite Einführung des BW-Tarifs auch als E-Ticket. Gefördert werden die Aktualisierung und Neuanschaffung von Busdruckern und Kontrollgeräten sowie die Anschaffung von Smartphones zur Nutzung der Prüf-App des Landes "bw tarif check".

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E-Quartiershubs (Antragsfrist abgelaufen)

Ausschnitt der Ladeklappe eines Elektrofahrzeuges an einer Ladestation.

Das Land fördert mit vier Millionen Euro die Entstehung von sogenannten E-Quartiershubs. Diese Parkhäuser mit guter Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge sind Vorreiter für E-Mobilität.

Die Anträge sind bis 15. September 2021 beim Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg einzureichen.

Ein E-Quartiershub im Sinne dieser Ausschreibung ist eine Parkgarage/ein Parkhaus, in dem Stellplätze für Kurzzeit- und Dauerparkende (Kundinnen und Kunden, Gäste sowie Anwohnerinnen und Anwohner), Stellplätze für Taxis, Mietwägen nach PBefG, Sharing-Fahrzeuge, Pedelecverleihstationen u.a. gebündelt werden. Die Stellplätze in der Parkgarage/ im Parkhaus sind mit Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge ausgestattet.

Gegenstand der Förderung:
Die zuwendungsfähigen Kosten sind die Investitionskosten (inklusive Ausstattung) für die Stellplätze in Parkgaragen/-häusern (u.a. auch Stellplätze für die Vernetzung verschiedener Mobilitätsformen (Carsharing u.a.) sowie Fahrradabstellanlagen/Pedelecverleihstationen), Steuerungslösungen für das Parkraummanagement (bspw. Softwarelösungen) sowie die Errichtung von Ladeinfrastruktur inklusive Netzanschlusskosten. Die Ausstattung der Stellplätze mit Leitungsinfrastruktur (Installationsrohre zur Aufnahme von elektro- und datentechnischen Leitungen) ist ebenfalls förderfähig.

Zuwendungsempfänger:
Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen sowie offene Handelsgesellschaften (OHG) und Personengesellschaften mit Sitz oder Zweigstelle in Baden-Württemberg, die den Bau und Betrieb von E-Quartiershubs inklusive Ladeinfrastruktur, eine Projektbetreuung vor Ort und die betriebliche Verfügbarkeit garantieren können.

Die Antragstellung muss in Kooperation (Konsortium) mit einer Kommune erfolgen, da in der Regel nur so das Zusammenspiel mit dem Parkraumanagement der Kommune und der Rückbau von Kfz-Stellplätzen im öffentlichen Raum gewährleistet werden können.

Förderhöhe:
Die Höhe der Förderung entspricht maximal der Differenz zwischen den zuwendungsfähigen Investitionskosten und dem zu erwartenden Betriebsgewinn des E-Quartiershubs

  • Die Summe der zuwendungsfähigen Kosten muss mindestens 500.000 Euro je Projekt betragen.

Der Zuschuss beträgt höchstens 2.000.000 Euro pro Projekt

Weitere Informationen zum Antragsverfahren finden Sie hier.

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Forschungsprojekte zum Quantencomputing (Antragsfrist abgelaufen)

Frontale Abbildung eines Ausstellungsmodels des Quantencomputers der IBM.
Mit über 19 Millionen Euro fördert das Wirtschaftsministerium für eine Dauer von zwei Jahren sechs Verbundforschungsprojekte zum Quantencomputing. Die Projektideen wurden in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft im Rahmen eines Förderaufrufs des „Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg“ eingereicht.

Bei den von der Fraunhofer-Gesellschaft koordinierten Vorhaben handelt es sich um vorwettbewerbliche und kooperative Forschungsarbeiten mit dem Ziel, Erkenntnisse der Forschung aus dem Gebiet der Quantentechnologien im Hinblick auf eine praktische Anwendung weiterzuentwickeln und für die Wirtschaft nutzbar zu machen.
Dabei steht besonders die anwendungsorientierte Erforschung und Entwicklung von Algorithmen und Architekturen von Quantencomputern im Fokus. Herzstück für die Berechnungen von Quantenalgorithmen wird der neue IBM Quantencomputer in Ehningen sein, der exklusiv dem bundesweiten Fraunhofer Kompetenznetzwerk für eine Nutzung zur Verfügung steht. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF in Freiburg ist in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO in Stuttgart mit der administrativen Koordination des Kompetenzzentrums in Baden-Württemberg betraut.

In den sechs Verbundforschungsprojekten werden sowohl neuartige Lösungsansätze für Hard- und Software für das Quantencomputing als auch eine große Bandbreite von Anwendungen untersucht. Die Forschungsschwerpunkte reichen von neuen Simulationsansätzen für Materialien in künftigen Energiespeichern über die Optimierung von Anlageportfolios im Finanzwesen sowie die Steuerung hocheffizienter Betriebsprozesse in der industriellen Produktion bis hin zur Verbesserung von Stabilitätsparametern in kritischen Infrastrukturen der Energieversorgung.

Die Landesregierung Baden-Württemberg stellt für den Aufbau und für Verbundprojekte im Rahmen des Kompetenzzentrums Quantencomputing Baden-Württemberg im Zeitraum 2020 bis 2024 insgesamt bis zu 40 Millionen Euro zur Verfügung.

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Girls’ Digital Camps (Antragsfrist abgelaufen)

Abbildung des Logos Frauen in MINT-Berufen auf einem orangenen Hintergrund. Text: „Frauen in MINT-Berufen, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung.“

Im Rahmen der Girls’ Digital Camps sollen Mädchen und junge Frauen für digitale Zukunftsberufe begeistert werden. Ziel des Transferprojekts ist es, den digitalen Gender Gap abzubauen und jungen Frauen frühzeitig die Chancen digitaler Kompetenzen und Berufe zu vermitteln.

Zum Jahresbeginn hat das Wirtschaftsministerium das Transferprojekt Girls’ Digital Camps mit insgesamt drei Verbundprojekten auf den Weg gebracht. Damit wird die Voraussetzung dafür geschaffen, dass Schülerinnen aus allen zwölf Regionen in Baden-Württemberg an dem einzigartigen Programm teilnehmen können. Für die Umsetzung der Camps stellt das Wirtschaftsministerium insgesamt rund 3,2 Millionen Euro bereit.

 

Ziel der Camps ist es, den digitalen Gender Gap abzubauen, mehr Mädchen und junge Frauen für IT-Berufe zu gewinnen, das geschlechtsspezifische Berufswahlverhalten aufzubrechen und jungen Frauen frühzeitig die Chancen digitaler Kompetenzen und Berufe zu vermitteln. Die Girls’ Digital Camps sind bei Schülerinnen in der Modellphase auf positive Resonanz gestoßen. Insgesamt wurden in 135 Veranstaltungen 1.215 Schülerinnen in ganz Baden-Württemberg erreicht.

Zudem sollen die Angebote dauerhaft um Online-Angebote ergänzt werden. Das hat den Vorteil, dass die Camps auch in Zeiten von Schulschließungen oder Beeinträchtigungen von Präsenzveranstaltungen im kommenden Jahr weiterlaufen können.

In den vergangenen zwei Jahren wurden in einer Modellphase in fünf Regionen erfolgreich Konzepte entwickelt und evaluiert. In der Transferphase von Januar 2021 bis Ende September 2023 werden diese Konzepte professionalisiert, auf alle Regionen ausgerollt und fest in der Bildungslandschaft Baden-Württembergs implementiert.

Mit den Girls’ Digital Camps wird die Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ weiter ausgebaut. Die Landesinitiative und das Bündnis „Frauen in MINT-Berufen“ verfolgen mit insgesamt 59 Partnern das Ziel, mehr Frauen für eine Ausbildung oder einen Beruf in den Arbeitsbereichen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu gewinnen.

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idee-bw (Antragsfrist abgelaufen)

Abbildung eines Schülers auf Büchern sitzend, im Hintergrund befindet sich eine Tafel mit Ideenskizzen.

Der Ideenwettbewerb Baden-Württemberg „idee-bw“ wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, Einzelprojekte und Initiativen zu fördern, die die Medienkompetenz von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Baden-Württemberg nachhaltig stärken. Einfallsreichtum und tolle Ideen sollen belohnt und der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. Daher erhalten innovative Ideen und erfolgreiche Maßnahmen die Chance, sowohl finanziell gefördert als auch öffentlich beworben zu werden, um anderen Akteuren im Bereich der Medienkompetenzförderung als Vorbild zu dienen. 

Anträge können vom 01. April bis zum 30. Juni 2021 eingereicht werden. 

Der Wettbewerb richtet sich gleichermaßen sowohl an Projekte, die bereits erfolgreich verwirklicht wurden als auch an innovative Konzepte, die noch nicht in die Praxis umgesetzt werden konnten.

Die Fördermittel des Ideenwettbewerbs "idee-bw" sind Landesmittel, die vom Staatsministerium Baden-Württemberg, Projektträger des Kindermedienlands Baden-Württemberg, zur Verfügung gestellt werden. Die Geschäftsstelle des Kindermedienlandes, die an die MFG Baden-Württemberg angedockt ist, leitet diese Fördermittel an die Förderempfänger weiter.

Für das Jahr 2021 werden Projekte mit insgesamt 50.000 € prämiert. Die Höchstförderung für Ihr Projekt beträgt 20.000 €. Darüber hinaus werden die Angebote durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen bekannt gemacht, um ihre Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

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Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ (Antragsfrist abgelaufen)

Abbildung einer weißen Frauenskulptur, die ein Smartphone in der Hand hält und tippt.
Mit dem Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ stellt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst weitere Mittel aus den Corona-Nothilfen für Kunst und Kultur zur Verfügung, um den Spiel- und Veranstaltungsbetrieb unter coronabedingten Auflagen zu ermöglichen. Mit weiteren 3,5 Mio. Euro werden Kultureinrichtungen, Vereine der Breitenkultur sowie freischaffenden Künstlerinnen und Künstlern dabei unterstützt, ihre künstlerische Arbeit fortzusetzen, sobald die coronabedingten Einschränkungen dies erlauben.

Gefördert werden insbesondere Kultureinrichtungen und Vereine der Breitenkultur, die auf Open Air-Veranstaltungen, alternative Formate oder größere Räumlichkeiten ausweichen oder Kosten für Hygienemaßnahmen oder das Testen der Mitwirkenden und des Publikums tragen müssen.
Für die Darstellenden Künste (Kommunal- und Landestheater, Privattheater, Kinder- und Jugendtheater, Figurentheater, Mitglieder des Landesverbandes Freie Tanz- und Theaterschaffende sowie Theater- und Opernfestivals) stehen bis zu 2 Mio. Euro zur Verfügung. Weitere 1,5 Mio. Euro sind für die weiteren Sparten wie Musik, Literatur, Bildende Kunst und Soziokultur sowie die Vereine der Breitenkultur reserviert.

Gefördert werden

  • Auftritts- und Ausstellungshonorare sowie Produktionskosten für freiberufliche Künstlerinnen und Künstler aller Sparten sowie Abgaben an die KSK
  • Kosten für nicht anderweitig finanziertes Personal
  • Honorarkosten für freie Mitarbeiter und Leistungen Dritter
  • Reise- und Transportkosten
  • Technik- und Mietkosten
  • Kosten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Material- und Sachkosten
  • Gema

Frühester Projektbeginn ist der 1. Juni 2021, der Abschluss des Projektes muss spätestens am 28. Februar 2022 erfolgt sein.

Eine Antragstellung ist bis 18. April 2021 möglich. Hierzu muss der Online-Antrag unter www.mwk-kunstfoerderung.de/kunsttrotzabstand ausgefüllt werden.

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