GLOSSAR

GLOSSAR

Asset Publisher

Begriffsuche

Stichwortverzeichnis
5 A B C D E F H I K L M O R S T V W

5G/5G-NETZ

bezeichnet die fünfte Generation von Mobilfunk-Technologien und -Netzen mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde. Mit einer Verfügbarkeit für Endverbraucherinnen und -verbraucher wird ab dem Jahr 2020 gerechnet.

ALGORITHMUS

ist ein Begriff aus der Informationstechnik, der eine Handlungsanleitung zur Lösung von Problemen benennt, an die sich Computersysteme halten müssen. Im Alltag bestimmen Algorithmen unter anderem in Navigationsgeräten die kürzeste Strecke von A nach B oder sortieren Suchergebnisse bei Suchanfragen. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielfältig.

APP

ist die Kurzform des Begriffs „Applikation“ und bezeichnet ein Programm – im Allgemeinen für Mobilgeräte – mit einer bestimmten Funktion.

AUGMENTED REALITY (AR)

(engl. für erweiterte Realität) bedeutet die computergestützte Erweiterung menschlicher Sinneswahrnehmung, wie z. B. durch visuelle Darstellungen und Ansagen des Navigationssystems zur Routenführung im Auto.

BACKBONE-NETZ

ist das technische „Rückgrat“ oder auch die Hauptdatenleitung einer digitalen Infrastruktur. Sie basiert meist auf Glasfaserleitungen zur schnellen Datenübermittlung.

BIG DATA

bezeichnet das im Zuge der Digitalisierung enorme Anwachsen von Datenmengen sowie den Prozess zur Analyse großer Datenmengen mit Hilfe von leistungsstarken Computern und Softwareprogrammen (in Echtzeit). So werden beispielsweise Daten von Suchanfragen und Einkäufen vieler Konsumenten analysiert, um ihnen und anderen Konsumenten mit ähnlichen Vorlieben individualisierte Werbung einzublenden (→ Smart Data).

BLENDED LEARNING

(engl. für integriertes Lernen) steht für Lehr- und Lernformen im Bildungsbereich, bei denen Präsenzveranstaltungen mit elektronischen Angeboten (→ E-Learning) kombiniert werden. Dadurch kann Wissen zeit- und ortsunabhängiger und damit flexibler und individueller vermittelt werden.

BUILDING INFORMATION MODELLING

(engl. für Bauwerksdatenmodellierung) umschreibt eine kooperative Arbeitsmethodik, mit der auf der Grundlage digitaler Modelle eines Bauwerks die für seinen Lebenszyklus relevanten Informationen und Daten konsistent erfasst, verwaltet und in einer transparenten Kommunikation zwischen den Beteiligten ausgetauscht oder für die weitere Bearbeitung übergeben werden.

BUSINESS INNOVATION ENGINEERING CENTER (BIEC)

ist ein Forschungs- und Entwicklungsnetzwerk des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), dessen Ziel es ist, an der Schnittstelle von Digitalisierung und Innovationsmanagement neue Produkte und Dienstleistungen zu generieren.

CLOUD COMPUTING

(engl. für Wolkenrechnen) bezeichnet die Bereitstellung von IT-Strukturen wie Speicherplatz oder Programmen an virtuellen Standorten („in der Cloud“), häufig als kostenpflichtige Dienstleistung. Da über das Internet auf die Infrastruktur zugegriffen werden kann und diese nicht vor Ort geschaffen werden muss, können IT-Leistungen so schneller und kostengünstiger bezogen werden.

CLUSTER

(engl. für Traube, Schwarm) steht für die räumliche Konzentration von Unternehmen, Hochschulen, Kammern oder Verbänden etc., die aus verwandten Branchen oder Technologien kommen und durch eine bessere Kooperation ihre Wirtschaftskraft und Innovationsfähigkeit erhöhen.

COMPUTER EMERGENCY RESPONSE TEAM (CERT)

(engl. für Computersicherheits-Ereignis- und Reaktionsteam) ist eine Gruppe von Experten für IT-Sicherheit, die bei Angriffs- und Bedrohungslagen (z. B. Verbreitung eines Computervirus) eingreift und Abwehrstrategien koordiniert. Ebenso beschäftigt sie sich mit der Prävention von Attacken, indem sie z. B. vor Sicherheitslücken warnt und Schutzoptionen aufzeigt.

CYBER VALLEY

ist der internationale, vom Land Baden-Württemberg geförderte Forschungsverbund auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz mit Zentrum in der Region Stuttgart-Tübingen. Er bündelt die Aktivitäten der Schlüsselakteure aus Wissenschaft und Industrie, sorgt u. a. für die Ausbildung von Doktoranden und die Förderung von Gründungsvorhaben (www.cyber-valley.de).

CYBERLAB

ist der Accelerator (engl. für „Beschleuniger“) für vielversprechende Gründungen aus dem IT-Sektor, der vom Hightech-Unternehmensnetzwerk CyberForum e.V. in Karlsruhe betrieben wird (www.cyberlab-karlsruhe.de).

DATA SCIENTISTS

(engl. für Datenwissenschaftler) sind Spezialisten für große Datenbestände, die sie mit Hard- und Softwarewerkzeugen systematisch auswerten, um entscheidungsrelevante Informationen abzuleiten (→ Big Data und → Smart Data).

DATENSCHUTZ

hat zum Ziel, personenbezogene Daten zu schützen. Menschen sollen selbst bestimmen können, was mit ihren Daten geschieht. In Deutschland wird der Datenschutz in der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), den Bundes- und Landesdatenschutzgesetzen geregelt. Der bereichsspezifische Datenschutz wird gesondert auch durch Regelwerke wie beispielsweise die Sozialgesetzbücher bestimmt.

DATENSICHERHEIT

umfasst alle technischen Aspekte, die dem Schutz aller möglichen Arten von Daten dienen. In Abgrenzung zum → Datenschutz bezieht sich der Begriff damit nicht nur auf personenbezogene Daten. Bei der Datensicherheit sind Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Daten die Ziele. Maßnahmen für Datensicherheit sind beispielsweise verschiedene Arten der Kontrolle wie Zugangs- und Zutrittskontrolle, Zugriffskontrolle oder Weitergabekontrolle sowie die Trennung von Daten unterschiedlicher Zwecke. Diese Mechanismen dienen dazu, den unbefugten Zugriff, die Manipulation oder Entfernung von Daten zu verhindern.

DATENSOUVERÄNITÄT

ist die eigenverantwortliche Bestimmung über persönliche Daten (→ Datenschutz).

DIGITAL CONTENT FUNDING (DCF)

ist ein Förderprogramm der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, das innovative und filmrelevante Medienapplikationen mit interaktiven Inhalten – von Games über Apps bis hin zu crossmedialen Produkten – finanziert (www.dcf.mfg.de).

DIGITAL HUBS

beschreibt gemeinsame Räume und Orte zur Zusammenarbeit und Vernetzung von digitalen Start-ups, Technologieunternehmen und Wissenschaften.

DIGITAL NATIVE

ist eine Person, die auf Grund ihres Alters mit Computer- und → Internet-Technologien aufgewachsen ist.

DIGITALISIERUNG

meint die Umwandlung von analogen Prozessen und Inhalten in eine digitale Form. Die daraus entstandenen Daten können anschließend verarbeitet werden. Häufig genannte Vorteile der Digitalisierung sind eine leichtere Zugänglichkeit von Informationen und Wissen, Kosteneinsparungen sowie eine flexiblere Vernetzung zwischen verschiedenen Akteuren. Dem gegenüber stehen Bedenken bezüglich des Datenschutzes und des möglichen Verlustes von Arbeitsplätzen. Die Digitalisierung als technischer Prozess treibt den digitalen Wandel in der Gesellschaft voran. Dieser wird ebenfalls häufig als Digitalisierung bezeichnet.

DISCLAIMER

ist eine Erläuterung zum Haftungsausschluss in E-Mails oder auf Webseiten.

E-GOVERNMENT

(engl. für elektronische Regierung) meint den Einsatz moderner Technologien für die Vereinfachung und Effizienzsteigerung von Verwaltungsprozessen. Davon umfasst sind auch digitale Anwendungen, die den Kommunikationsprozess mit den Bürgerinnen und Bürgern vereinfachen und komfortabler machen (z. B. Online-Führerschein oder Online-Steuererklärung).

E-HEALTH

(engl. für elektronische Gesundheit) bezeichnet Gesundheitsanwendungen, die auf elektronischer Datenverarbeitung basieren. Mithilfe moderner Technologien können neue Ansätze für Prävention, Diagnose, Behandlung und Überwachung entwickelt werden und zum Einsatz kommen (z. B. elektronische Gesundheitsakte, Telemedizin oder Personalisierte Medizin).

E-LEARNING

(engl. für elektronisches Lernen) ist die Bezeichnung für alle Lehr- und Lernformen mittels elektronischer bzw. digitaler Medien. Dies schließt kleinere Softwareanwendungen, z. B. zum Lernen von Vokabeln, bis hin zu großen Plattformen für Schulen oder Universitäten, über die Inhalte gemeinsam bearbeitet werden können, ein (→ Blended Learning).

ELEKTRONISCHE SIGNATUR

oder konkret qualifizierte elektronische Signatur (QES) ist eine elektronische Unterschrift, die einerseits belegt, dass ein Dokument nach dem Signieren inhaltlich nicht mehr verändert wurde und andererseits die Identität der Urheberin oder des Urhebers belegt.

ELEVATOR PITCH BW

(elevator engl. für Aufzug) ist ein landesweites Veranstaltungs- und Wettbewerbsformat für Existenzgründer des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums, bei dem die Zuschauer und/oder die Jury innerhalb der Dauer einer Aufzugfahrt vom jeweiligen Vorhaben zu überzeugen sind (www.elevatorpitch-bw.de).

EMOTICON

ist ein Bildzeichen, das an Stelle eines (längeren) Textes in der Kommunikation Stimmungs- oder Gefühlszustände ausdrücken soll, beispielsweise Lachen oder Erstaunen.

ERP-SOFTWARE

(Abk. für Enterprise-Resource-Planning-Software) sind Computerprogramme für Unternehmen oder Verwaltungen, um ihre Ressourcen wie Material, Personal oder Betriebsmittel, passgenau zu planen und zu steuern. Die Organisationsprozesse sollen hierdurch dauerhaft optimiert werden.

FABLABS

(engl. Abk. für Fabrication Laboratories) bzw. „Fabrikationslabore“ sind offene Treffpunkte, die Interessierten die Nutzung von modernen Produktionsmitteln und -verfahren, wie z. B. 3D-Druck oder das Schneiden mit Lasern, auch bei kleinen Stückzahlen ermöglichen sollen.

FIREWALL

ist eine Sicherungssoftware im Sinne eines „Brandschutzes“, die einzelne Computer oder -netzwerke sowie -dienste vor äußeren, nicht erlaubten Zugriffen über Datenleitungen bzw. das Internet abschirmt.

FLOATING CAR-DATEN

sind alle Informationen, die per Mobilfunk aus einem am Verkehr teilnehmenden Fahrzeug heraus übertragen werden können, so dass eine computergestützte Gesamtverkehrslage in Echtzeit erstellt, analysiert und gesteuert werden kann.

FMX

(Abk. für Film and Media Exchange) ist eine internationale Konferenz für die Bereiche Animation, Effekte, Virtuelle Realität, Games und transmediale Formate, die jährlich in Stuttgart stattfindet. Sie gilt im Sektor digitaler Unterhaltung und interaktiver Visualisierung als größte und wichtigste Veranstaltung in Europa (www.fmx.de).

HACKATHON

beschreibt als Wortkreation aus „Hacken“ und „Marathon“ ein innovatives und zugleich intensives Veranstaltungsformat aus dem Entwicklerumfeld, bei dem die Teilnehmer meist in Gruppen aufgeteilt sowie in einem vorher festgelegten, kurzen Zeitfenster Software programmieren.

HPC (HIGH-PERFORMANCE-COMPUTING)

(engl. für Hochleistungsrechnen) bezieht sich auf äußerst komplexe Rechen- oder Speichervorgänge, die mit handelsüblichen Computern nicht möglich oder sinnvoll sind. Dies betrifft beispielsweise Wettermodelle oder die Simulation von Autounfällen.

INTERAKTIVE TAFELN

oder „Whiteboards“ sind große, berührungsempfindliche Bildschirme oder Projektionsflächen, die dazu dienen, digitale Inhalte über verbundene Computer anzuzeigen, zu verändern oder zu speichern. Ihr Haupteinsatzgebiet sind Schulen und andere Bildungsinstitutionen.

INTERNET DER DINGE

bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet und untereinander, damit diese selbständig kommunizieren und agieren können.

INTERNET DER DINGE

ist eine visionäre Begrifflichkeit, die für die zukünftig massenhafte Vernetzung verschiedenster physischer Gegenstände über das Internet steht. Mittels eingebetteter Elektronik werden die Objekte dabei in die Lage versetzt, miteinander zu kommunizieren, wie z. B. ein „intelligentes Auto“, das selbst einen Reparaturtermin vereinbart und damit zugleich einen automatischen Bestellvorgang für notwendige Ersatzteile in einer Werkstatt auslöst.

INTEROPERABILITÄT

beschreibt die Fähigkeit von Programmen oder Systemen, möglichst störungsfrei zusammenzuarbeiten, was auch als Kompatibilität bezeichnet wird.

IT-SYSTEM

ist die Kurzform für informationstechnisches System und bezeichnet jede Art elektronischer datenverarbeitender Systeme.

KONNEKTOR

bezeichnet die Verknüpfung zwischen der IT-Infrastruktur der Leistungserbringenden und der Telematikinfrastruktur. Er gewährleistet den sicheren Zugriff auf die gesetzlich vorgegebenen Funktionen.

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (KI)

(engl. Artificial Intelligence (AI)) ist ein weit gefasster Begriff für Programme oder Systeme, die mindestens teilweise Entscheidungsstrukturen des Menschen nachbilden und so etwa fähig sind, selbstständig zu lernen. Der Begriff wird auch für den Teilbereich der Informatik verwendet, der sich mit solchen Programmen befasst.

LIVING LABS

(engl. für lebende Labore) sind – ähnlich den → Digital Hubs – Räume und Orte zur kreativen Zusammenarbeit von Forschern, Start-ups, Unternehmen und Designern, um innovative Produkte und Dienstleistungen schneller voranzutreiben, als es in klassischen Arbeitsumgebungen und -prozessen oft möglich ist.

LTE (LONG TERM EVOLUTION)

bezeichnet (mit dem Zusatz „Advanced“) die 4. Generation von Mobilfunk-Technologien und -Netzen mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 1000 Megabit pro Sekunde, die heute für den Endverbraucher in der Fläche bereits verfügbar sind.

MAKERSPACE(S)

ist ein weitgehend mit → FabLabs synonym verwendeter Begriff, der jedoch das „Machen“ der Beteiligten noch stärker betont.

MINT

ist die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Sie bezeichnet Unterrichts- und Studienfächer sowie Berufe aus diesen Bereichen, die für eine digitale Wirtschaft und Gesellschaft von hoher Relevanz sind und darum besonders gefördert werden.

OPEN ACCESS

(engl. für offener Zugang) zielt als wissenschaftliche Bewegung und digitale Strategie darauf ab, Forschungspublikationen für Nutzer frei zugänglich zu machen oder über Lizenzen sogar für eine Weiterbearbeitung zur Verfügung zu stellen.

OPEN SOURCE

bezeichnet im digitalen Umfeld Software, die durch die „Quelloffenheit“ ihres Programmiercodes von jeder interessierten Person eingesehen, individuell angepasst und meist kosten- bzw. lizenzfrei genutzt werden kann. Ein bekanntes Beispiel ist der Mozilla Firefox Browser.

ROBOTIK

ist der Technikbereich, in dem man sich mit den Ansätzen befasst, bestimmte technische Geräte so zu programmieren, dass sie regelmäßig anfallende Arbeiten selbstständig übernehmen können.

SCIENCE DATA CENTERS

(engl. für wissenschaftliche Datenzentren) dienen als technische Infrastruktur dazu, große Mengen von Forschungsdaten für die Wissenschaftsgemeinde nicht nur vorzuhalten, sondern auch kompatibel für Anschlussvorhaben und -auswertungen zu machen (→ Open Access).

SEED-PHASE

(engl. für Saat-Phase) steht für eine frühe Phase der Unternehmensentwicklung, mit dem Fokus auf die Erarbeitung eines marktgängigen Produktes oder Dienstleistung liegt. Ebenso wird in dieser Phase ein erster Geschäftsplan erstellt.

SHARE BW

ist ein landesweiter Wettbewerb für digitale Innovationsprojekte des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums, der die Möglichkeiten der → Sharing Economy in allen Lebensbereichen mitgestalten und verankern möchte (www.sharebw.de).

SHARING ECONOMY

(engl. für Wirtschaft des Teilens) beschreibt ein Konzept des Wirtschaftens basierend auf dem Teilen bzw. gemeinschaftlichen Nutzen vorhandener Ressourcen, das mit der Verbreitung von digitalen Plattformen und sozialen Medien einen starken Aufschwung erlebt.

SMART CITY

(engl. für intelligente Stadt) bezeichnet Städte, die auf eine nachhaltige, ressourceneffiziente und technologisch fortschrittliche Entwicklung abzielen. Zentrale Infrastrukturen wie z. B. Energie oder Mobilität sind über das Internet vernetzt und werden intelligent gesteuert. Damit können u. a. Staus vermieden und der Energieverbrauch reduziert werden.

SMART DATA

(engl. für intelligente Daten) bezeichnet einen weiteren Veredelungsprozess von Massendaten (→ Big Data), der z. B. in Form einer Neuverknüpfung der Daten und unter Einsatz von kleinen Computerprogrammen (Algorithmen) zu neuen Erkenntnissen führt. Dadurch können u. a. neue innovative Anwendungen entwickelt werden.

SMART GRID(S)

(engl. für intelligente Stromnetze) sorgen als digitale Datenplattformen für eine effizientere Energieversorgung, indem sie alle am Prozess Beteiligten – vom Erzeuger bis zum Verbraucher – über das Internet vernetzen. Aus dabei gewonnen Informationen können Schwankungen bei Angebot und Nachfrage in Echtzeit berechnet und vorab ausgeglichen werden.

SMART HOME

(engl. für intelligentes Zuhause) bezeichnet die Vernetzung z. B. von Haushaltsgeräten über das Internet und deren intelligente Steuerung sowie Überwachung. So sorgen beispielsweise Heizkörperthermostate und automatische Belüftungssysteme für eine effiziente Nutzung von Energie und damit für mehr Komfort.

SOCIAL BOTS

(engl. Abk. für Social RoBots) sind Softwareprogramme, die Kommunikation in sozialen Medien simulieren und automatisieren können. Sie sind für menschliche Nutzerinnen und Nutzer daher nicht immer und direkt als „Roboter“ zu erkennen.

SOLUTION CENTERS

(engl. für Lösungszentren) sind Einrichtungen an Hochschulen in Baden-Württemberg, die speziell kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, die Möglichkeiten digitaler Technologien für ihr Geschäftsfeld zu erkennen und erfolgreich anzuwenden.

START-UP

(engl. für gründen) meint eine Firma, die sich erst gegründet hat.

TELEMATIK

setzt sich als Begriff aus den Wörtern „Telekommunikation“ und „Informatik“ zusammen und bezeichnet die Vernetzung unterschiedlicher → IT-Systeme und die Verknüpfung der darin enthaltenen Informationen.

VC-PITCH

(engl. Abk. für Venture Capital-Pitch) ist ein Veranstaltungs- und Wettbewerbsformat des Netzwerks VC-BW für Hightech-Gründer aus Baden-Württemberg, das diesen einmal im Jahr in Stuttgart ermöglicht, ihre Geschäftsideen komprimiert potenziellen Investoren vorzustellen (www.vc-bw.de).

VIRTUAL REALITY (VR)

(engl. für virtuelle Realität) steht für die vollständig computergenerierte (3D-)Simulation einer interaktiven Umgebung mit physischen Objekten, die von den Nutzern als tatsächlich vorhanden wahrgenommen und erlebt werden kann (→ Augmented Reality).

WEARABLES

(engl. für tragbare Computersysteme) beschreiben meist kleine und vernetzte elektronische Geräte, die mobil am Körper getragen werden können und den Nutzer im realen Leben unterstützen, wie z. B. Fitness-Armbänder oder intelligente Uhren.