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13.07.2018

DATA SCIENCE 
VON MORGEN

Noch nie gab es eine so große Menge digitaler Daten wie heute. Diese Daten sollen genutzt werden: Sie können nicht nur Unternehmen helfen, sondern auch Unfallopfern und Krebspatienten vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen.

Große Datenmengen und neue Analysemethoden tragen dazu bei, Probleme zu erkennen und Lösungen zu entwickeln. Aus diesem Grund fördert Baden-Württemberg die Initialisierung sogenannter „Science Data Centers“ mit acht Millionen Euro. 

„Mit dem Aufbau von ‚Science Data Centers‘ beteiligen wir uns aktiv daran, die Spielregeln für die Bewahrung und den Zugang zu Forschungsdaten mitzugestalten“, so Ministerin Theresia Bauer.

Digitale Daten sollen künftig vermehrt ausgewertet werden und somit in medizinischen Bereichen, im Katastrophenschutz und bei Energie- und Mobilitätsangeboten zur Prognosenbildung und Problemvermeidung beitragen. Die Ziele der Datenanalyse sind dabei unter anderem maßgeschneiderte Therapiemöglichkeiten für Krebspatienten, ausgeklügelte Notfallmaßnahmen im Katastrophenschutz und eine klimaneutrale Gestaltung der Mobilität.

„All das ermöglicht uns die Data Science, die die Techniken der Mathematik und Informatik mit dem Wissen über verschiedene Anwendungsfelder kombiniert. Deshalb fördern wir den Aufbau von ‚Science Data Centers‘ als Katalysator für die digital-datengetriebene Forschung. Damit ermöglichen wir die Entwicklung von neuartigen wissenschaftlichen Ansätzen, die sich unmittelbar an den Daten orientieren“, sagte Ministerin Theresia Bauer weiter.

Die in den „Science Data Centers“ generierten Forschungsdaten sollen für die gesamte Wissenschaft und darüber hinaus in Datenzentren verfügbar und nutzbar gemacht werden.