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06.07.2018

BILDUNG
AUF DEM PRÜFSTAND

Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Digitalisierungsminister Thomas Strobl sprachen beim Festival für digitale Bildung in Heidelberg über die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich digitale Bildung.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hält es angesichts zunehmender Digitalisierung der Schulen für nötig, den Bildungskanon auf den Prüfstand zu stellen: „In der Vergangenheit haben wir immer gefragt, wo man noch etwas draufsatteln muss“, sagte der Regierungschef am Mittwoch beim Festival für digitale Bildung in Heidelberg. Neue Fächer würden allenthalben gefordert. „Ich finde, in Zeiten des Internets müssen wir auch mal darüber nachdenken, ob man vielleicht etwas weglassen kann.“

Digitalisierungsminister Thomas Strobl (CDU) hob außerdem die Chancen in der Medizin durch Digitalisierung hervor. Sie ermögliche individuell zugeschnittene Therapien auch gegen schwerste Krankheiten. Auch digitales Lernen und Studieren eröffne Menschen in Entwicklungsländern ganz neue Perspektiven.

Die Arbeitswelt wandele sich radikal. Zwei von drei Grundschülern werden nach Strobls Worten später in Berufen arbeiten, die heute noch gar nicht bekannt sind. Mit der Digitalisierungsstrategie will die Landesregierung sicherstellen, dass Baden-Württemberg bei den neuen Entwicklungen zur Avantgarde gehöre: „Wir wollen das mitgestalten, wir wollen nicht gestaltet werden.“