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19.04.2018

LERNEN VON DEN
JUNGEN WILDEN

Etablierte Unternehmen können von Start-ups lernen – deshalb arbeiten mittlerweile etliche Firmen mit den „Jungen Wilden“ zusammen. Entscheidend sind die Synergien, von denen beide Parteien profitieren können.

Viele Unternehmen tun sich mit der Transformation schwer, sagt Johannes Ellenberg, Kopf von Accelerate Stuttgart, einem Digitalisierungs- und Start-up-Hub für Baden-Württemberg. „Sie betrachten die Digitalisierung als Technologieprojekt und verkennen dabei, dass sich die gesamte (Geschäfts-)Welt in einem viel weiter reichenden Umbruch befindet.“ Am konsequentesten begriffen hätten dies viele der Start-ups, die quer durch alle Branchen die Märkte neu aufrollen. Vor diesem Hintergrund beteiligen sich nach den Worten des Experten etablierte Firmen an den Start-ups, gründen Inkubatoren, Hubs, Acceleratoren oder ausgelagerte Digitaleinheiten. „Vorreiter sind vor allem die großen Konzerne; doch auch der Mittelstand kann und sollte sich diesen Schritt zutrauen. Denn Start-ups liefern in vielerlei Hinsicht die Blaupause für unternehmerischen Erfolg im Digitalzeitalter“, betont Ellenberg. In der Welt von morgen gelten völlig neue Gesetzmäßigkeiten – von der radikalen Kundenzentrierung bis zur engmaschigen Kooperation in Netzwerken. Mittelständische Unternehmen seien gut beraten, sich mit diesen Prinzipien auseinanderzusetzen und das Feld nicht den zahlreichen Konzernen zu überlassen.