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14.11.2017

WENIGER
FEHLER

„Wer gerne mit einem IT-Programm arbeitet, macht viel weniger Fehler“: Digitalberaterin Katharina von Knop erklärt im Interview, warum in Deutschland die digitalen Kompetenzen von Beschäftigten dem internationalen Durchschnitt hinterherhinken und was sich dagegen tun lässt.

Zwei Tatsachen findet Knop überraschend: zum einen die große Unsicherheit im Umgang mit Informationstechnologie in weiten Teilen der Belegschaft und zum anderen das hohe Maß an Unbedachtheit beziehungsweise die Naivität, so nach dem Motto: Wenn die Maschine das so sagt, dann wird das auch so sein. Sie empfiehlt den Unternehmen, „digitales Vertrauen“ aufzubauen, indem sie zum Beispiel anfangs nur dort digitale Tools einsetzen, wo sie echte unternehmerische Mehrwerte und einen Nutzen für die Mitarbeiter sehen. Wichtig sei es auch, die digitalen Treiber im Unternehmen zu identifizieren und ihnen eine Rolle bei der Entwicklung und Implementierung von digitalen Lösungen zu geben. Grundsätzlich könne man sagen, dass, je ähnlicher IT-Anwendungen dem Menschen sind, desto eher digitales Vertrauen aufgebaut werde.