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23.10.2017

HERAUSFORDERUNG
ARBEITSRECHT

In einem Gastbeitrag im Handelsblatt-Blog setzt sich Prof. Dr. Wolfgang Kleinebrink, Honorarprofessor an der Hochschule Niederrhein, mit möglichen arbeitsrechtlichen Szenarien und Konsequenzen der Digitalisierung auseinander.

Seine These: Unwissenheit sei ein freiwilliges Unglück. Denn die Digitalisierung der Arbeitswelt könne aus mehreren Gründen einen Weiterbildungsbedarf bei Arbeitnehmern auslösen. Der Arbeitgeber müsse aber nicht jede Weiterbildung ermöglichen. Scheitere sie, drohe Arbeitnehmern außerdem eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Arbeitnehmer seien also gefordert, ihre Arbeitskraft zukunftssicher zu machen, um möglichen neuen „digitalen“ Anforderungsprofilen zu entsprechen. Dies kann und muss einerseits dadurch geschehen, dass sie vom Arbeitgeber angebotene digitale Weiterbildungsmaßnahmen nutzen, und andererseits sich auch unabhängig von ihrer gegenwärtigen beruflichen Situation digital weiterbilden, so Kleinebrink.