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18.07.2018

DIGITALISIERUNG 
UND KULTUR

Die Abschlussveranstaltung „Roadmapping: Digitale Strategien in Museen“ präsentierte Ergebnisse aus dem zweiten Coachingprogramm „Museen 2.0“, das in Zusammenarbeit mit Kultureinrichtungen innerhalb der letzten neun Monate Strategien zur digitalen und sozialen Transformation von Kultureinrichtungen entwickelt hat.

Die MFG* Baden-Württemberg unterstützt Museen im Land in Zeiten des digitalen Umbruchs dabei, strategische Schritte in Richtung der digitalen Transformation zu gehen. Nun wurden erste Ergebnisse des aktuellen Coachings vorgestellt.

Das Coaching-Programm „Museen 2.0“, das durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt wurde, begleitete die Staatsgalerie Stuttgart, das Badische Landesmuseum und die Städtischen Museen Freiburg dabei, erste Fahrpläne zum Aufbau einer digitalen Strategie zu entwickeln.

Von Oktober 2017 bis Juli 2018 arbeiteten die Kultureinrichtungen innerhalb kombinierter Gruppen-, Einzelcoachings und Webinaren an ihrer individuellen Strategie. So entwickelten sich aus Visionen und Analysen spezifische Handlungsansätze:

Das Badische Landesmuseum in Karlsruhe entwickelte neue Expotheken mit der Vision, den Besucher zum Nutzer zu machen. Die Staatsgalerie Stuttgart konzipierte eine interaktive Jubiläumsausstellung zur Geschichte des Hauses mit dem Hashtag #meinMuseum. Ein partizipatives Konzept erarbeiteten die Städtischen Museen Freiburg, um durch die Online-Präsenz die Interaktion zwischen Besuchern, Mitarbeitern und Museum zu steigern. 

„Ich bin begeistert, was die Museen entwickelt haben. Mit spannenden Projekten, die ganz auf der Höhe der Zeit sind, laden die Museen insbesondere Kinder zum Besuch ein“, sagte Petra Olschowski, Kunststaatssekretärin und Aufsichtsratsvorsitzende der MFG.

*MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg mbH