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18.05.2018

BESSERE
CHANCEN

SOS-Kinderdörfer leisten seit Jahrzehnten in vielen Ländern der Erde wertvolle Arbeit. In einem Pilotprojekt begleiten sie jetzt in Afrika Kinder und Jugendliche ins digitale Zeitalter.

Mobilfunk und Informationstechnologie sind in Afrika auf dem Vormarsch. Die Digitalisierung gilt als große Chance für die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents in einer zunehmend vernetzten Welt. Doch sechs von zehn afrikanischen Jugendlichen haben keinen Zugang zum Internet – in Europa sind es nur 4 Prozent. Um möglichst viele Mädchen und Jungen ins digitale Zeitalter zu begleiten, haben die SOS-Kinderdörfer in Afrika verschiedene Pilotprojekte gestartet. Sie bieten sowohl technische Unterstützung als auch Training, zudem wurden alle Erkenntnisse in einem leicht verständlichen Handbuch zusammengefasst. Grundsätzlich sollen nicht Bücher durch digitale Werkzeuge ersetzt werden. Aber Bücher sind in Entwicklungsländern oft knapp, veraltet oder teuer. Digitale Medien sind dann eine Art Behelfslösung, denn sie kosten oft nur den Internetzugang, der auch für andere Zwecke genutzt werden kann. „Open Education“ und lizenzfreie Lehrinhalte können digital am kostengünstigsten und schnellsten verbreitet werden. Und das ist wichtig, denn Bildung ist der Schlüssel für ein besseres Leben.