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23.04.2018

MOBILITÄT
NEU DENKEN

Beim „Digital Mobility Hack“ des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg haben die Teilnehmer intelligente Lösungen und kreative Ideen für die Mobilität der Zukunft entwickelt. Besonders erfolgversprechende Konzepte erhalten Mobilitätsstipendien.

Mit dem Hackathon, einer Form der zeitlich begrenzten Zusammenarbeit, hat das baden-württembergische Ministerium für Verkehr Neuland betreten, wie Minister Winfried Hermann sagte. Im Rahmen der „Ideenschmiede digitale Mobilität“ wolle man andere Wege testen, um wirklich neue Anregungen für die Weiterentwicklung der Mobilität zu bekommen. Es sei im Verkehrsbereich ein Problem, dass viele immer in die gleiche Richtung denken, so Winfried Hermann. Elf Gruppen mit zwei bis sechs Personen beteiligten sich an der Veranstaltung im Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE) in Stuttgart. Neben Schülern und Studenten waren auch Berufserfahrene dabei – Informatiker ebenso wie Teilnehmer aus den Wirtschaftswissenschaften oder dem Desginbereich. Eines der Ergebnisse: Ultraschall-Codes sollen Bahnkunden jene Informationen aufs Smartphone liefern, die heute per Lautsprecherdurchsage verbreitet werden. So könnten Fahrgäste etwa vorab erfahren, wo sich ihr Abteil befindet oder wann sie aussteigen müssen. Für die vier erfolgversprechendsten Vorschläge aus dem Hackathon vergab eine Jury Mobilitätsstipendien des Landes. Mit bis zu 15000 Euro Unterstützung können die Gruppen ihr Projekt nun weiterentwickeln, möglichst bis zur Marktreife.