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19.01.2018

FAMILY
BUSINESS

Digitalisierung - das ist für 83 Prozent der deutschen Familienunternehmer der wichtigste Trend für 2018. Das zeigt die Umfrage "Generationenkonflikt Digitalisierung" der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, an der mehr als 300 Geschäftsführer, Inhaber und Vorstände von Familienunternehmen teilgenommen haben.

Wie die Befragten darauf reagieren wollen? 51 Prozent wollen in ihre IT- und Datensicherheit investieren. 44 Prozent möchten ihre Mitarbeiter intensiv weiterbilden, und 41 Prozent ihre IT-Landschaft anpassen. Insgesamt konzentrieren sich die Unternehmen vor allem auf technologische Aspekte. "Familienunternehmen wissen, dass sie die Digitalisierung betrifft, erkennen aber nicht immer die komplette Tragweite", sagt Dr. Peter Bartels, PwC-Geschäftsführungsmitglied und Leiter Familienunternehmen und Mittelstand. "IT- und Daten-Sicherheit sowie der Umbau der IT-Landschaft sind für die erfolgreiche digitale Transformation zwar wichtig - im Kern geht es aber um ganz andere Fragen: Wie kann ich neue digitale Geschäftsfelder entwickeln? Hat mein bisheriges Geschäftsmodell auf Dauer noch Bestand? Soll ich verstärkt mit Start-ups zusammenarbeiten?" Diese Aspekte haben deutlich weniger als ein Drittel der befragten Unternehmen im Blick.