Asset Publisher

18.01.2018

TÄTOWIERTE
STUDENTEN

„Disruption“ soll Unternehmen helfen, tradierte Geschäftsmodelle zu überkommen und von der Digitalisierung zu profitieren. Wie löst man sich aber von gewohnten Mustern? „Den Studenten mit den langen Bärten und den tätowierten Unterarmen beispielsweise gelingt das spielend, weil sie sich einen Dreck um das etablierte Wissen scheren“, sagt Frank Haberstock, Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Perschmann.

„Die richtigen Leute lassen sich in der Regel nicht so einfach akquirieren. Je nach Einzugsgebiet ist es verdammt schwer, passende Talente aufzuspüren“, weiß Haberstock aus eigener Erfahrung. „Und wenn es welche gibt, haben diese oft ‚Höheres‘ im Sinn als einen E-Shop zu betreuen. Bevor wir hier wertvolle Zeit verschwenden und uns dann doch nur die Beine brechen, haben wir uns lieber jemanden gesucht, der uns von außen unterstützt.“ Externe bringen noch einen weiteren Pluspunkt mit. Ihnen fällt spielend leicht, wozu Interne schlicht nicht in der Lage sind: das Unternehmen aus den bekannten Sphären herauskatapultieren. Was es bei großen Veränderungen vor allem braucht, sind echte Impulse. Diese seien aus eigener Kraft kaum zu generieren.